productronica 2019

O-Ton-Pakete für Ihre Berichterstattung

Unser Hörfunk-Service zur productronica 2019

Sie möchten über die productronica 2019 im Radio berichten? Hier finden Sie alles, was Sie dazu brauchen!

Das Team vom Messeradio ist auch diesmal wieder auf der productronica 2019 für Sie unterwegs, um die unterschiedlichsten Themen redaktionell zu bearbeiten. Wir bieten Ihnen alle Audiomaterialien, die Sie zur Produktion Ihres Beitrags brauchen. Hier im Downloadbereich stellen wir Ihnen kostenfrei unser Tonmaterial in Sendequalität (MP3) zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie uns über den Einsatz informieren.

Wenn Sie persönlich und direkt auf der Messe produzieren möchten, können Sie unser Hörfunkstudio im Pressezentrum West nutzen. In diesem, mit modernster Digitaltechnik ausgestatteten Studio, können Sie Ihre Beiträge bearbeiten, überspielen oder gleich live aus dem Studio senden.
Unser Technik-Team unterstützt Sie gerne direkt vor Ort.

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Nachfolgend finden Sie Manuskripte und 14 O-Töne zum Download
1.500 Aussteller aus 43 Ländern auf der productronica 2019 Branche blickt optimistisch in die Zukunft Umsatzwachstum von 6 Prozent der deutschen Elektronikproduktion 2019 erwartet
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Auf der diesjährigen productronica auf dem Münchner Messegelände sind insgesamt 1.500 Aussteller aus 43 Ländern vertreten. Die Weltleitmesse für Entwicklung und Fertigung von Elektronik findet alle zwei Jahre statt. Ob Elektromobilität, Industrie 4.0 oder Cloudsysteme all das machen Halbleiter, Sensoren oder elektronische Baugruppen erst möglich. Obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen derzeit nicht die Besten sind, blickt die Branche dennoch optimistisch in die Zukunft. Dazu der Geschäftsführer der Messe München, Falk Senger:

Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München

die productronica entwickelt sich sehr stabil, in diesem Jahr werden 1.500 Aussteller aus 43 Ländern ihre Produkte präsentieren. Die productronica hatte vor zwei Jahren mit rund 44.000 Fachbesuchern ein Top Ergebnis erzielt, natürlich versuch en wir das auch in diesem Jahr wieder zu erreichen.

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Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München

die Stimmung im Vorfeld war positiv abwartend, die Zahlen des VDMA der Produktronikfertigung sind besser als die vom Maschinenbau insgesamt, daher bli ckt die Branche auch positiv in die Zukunft.

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Dem kann sich von Ausstellerseite her auch Rainer Kurtz, Vorsitzender des Fachbeirates der productronica und geschäftsführender Gesellschafter bei kurtz ersa, nur anschließen:


Rainer Kurtz, Vorsitzender des Fachbeirates der productronica und geschäftsführender Gesellschafter bei kurtz ersa

insgesamt ist es die Stimmung sehr gespannt, weil die productronica nur alle zwei Jahre stattfindet; die letzte productronica war ein voller Erfolg, wir sind in einer schwierig en Phase, wir waren auch 2009 in einer schwierigen Phase, so schlecht wie damals geht es uns jetzt nicht, wir haben sehr viele technischen Herausforderungen, dass wir glauben, dass es nicht so schlimm kommen wird.

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Die deutschen Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Elektronikproduktion erwarten für das laufende Jahr ein Plus beim Umsatz von 6,4 Prozent, so das Ergebnis der aktuellen VDMA Geschäftsklimaumfrage. Wie der Geschäftsführer des Fachverband Electronics, Micro und Nano Technolog ies im VDMA erklärt, geht es der Branche im Vergleich zum gesamten Maschinenbau noch recht gut:


Thilo Brückner, Geschäftsführer des Fachverbands Electronics, Micro and Nano Technologies im VDMA

im Vergleich zum Maschinenbau insgesamt steht die Elek tronikproduktionsbranche sehr gut da, unsere Firmen gehen für 2019 von einem Umsatzwachstum von 6,4 Prozent, im nächsten Jahr noch von 5,1 Prozent.

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Thilo Brückner, Geschäftsführer des Fachverbands Electronics, Micro and Nano Technologies im VDMA

insgesamt ist die Stimmung gut, es sind die Themen Elektromobilität, Connectivity, die die Branche pushen, aber der verhaltene Ausblick liegt an der angespannten politischen Weltlage mit den Handelskonflikten und die Investitionszurückhaltung der Automobilindustrie.

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Auf der Messe selbst ist eines der zentralen Themen Industrie 4.0, das die Branche inzwischen voll erfasst hat:


Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München

das zentrale Thema ist Industrie 4.0, die digitale Vernetzung von Menschen und Maschinen; das ist nach wie vor das Megathema und daher auch das große Themen hier auf der Productronica.

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Rainer Kurtz, Vorsitzender des Fachbeirates der productronica und geschäftsführender Gesellschafter bei kurtz ersa

die Hauptherausforderung ist, das Thema Vernetzung, aus den Maschinen kommen Daten, die man interpretieren muss, einmal zur Effizienzsteigerung oder beim Finden von neuen Geschäftsmodellen. Das Thema hat uns alle erfasst und es wird sehr stark entwickelt.

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Rainer Kurtz, Vorsitzender des Fachbeirates der productronica und geschäftsführender Gesellschafter bei kurtz ersa

man ist da schon noch am Anfang, wir können schon etwas fliegen, da gibt es viele Träume, wir sind limitiert, weil wir haben wir enorm viel Entwicklungsarbeit zu leisten, macht man in konjunkturellen Zeiten nur moderat, es ist andererseits auch noch viel Phantasie gefragt, da ist noch Luft nach oben.

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Mehr junge Menschen für die Elektronikbranche begeistern Plattform Accelerating Talents auf der productronica 2019
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Ein Thema, das sämtliche Branchen derzeit stark beschäftigt, ist der Mangel an Fach und Nachwuchskräften. Die productronica hat dafür ein en eigenen Themenbereich in der Halle B2 geschaffen, die Accelerating Talents. Dort erhalten Studenten, Absolventen und Young Professionals Einblicke in die Elektronikfertigung und können gleichzeitig die unterschiedlichen Angebote nutzen, um Konzerne und Start Ups besser kennenzulernen. Dazu Falk Senger, der Geschäftsführer der Messe München:

Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München

das ist tatsächlich so, dass in Zeiten des Nachwuchsmangels das Thema besonders bewegt und wollen versuchen, wied er mehr junge Menschen für die Branche zu begeistern. Dafür haben wir einen eigenen Ausstellungsbereich geschaffen. Ziel ist es die Industrie mit dem Nachwuchs zusammenzubringen und erste geschäftliche Kontakte zu schaffen.

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Dass in der Branche noch mehr getan werden muss, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, dem kann sich auch Rainer Kurtz, der Vorsitzende des Fachbeirates der productronica und geschäftsführender Gesellschafter bei kurtz ersa, nur anschließen, auch wenn er in seinem Unternehmen keine Probleme hat, Nachwuchs beziehungsweise Fachkräfte zu finden:


Rainer Kurtz, Vorsitzender des Fachbeirates der productronica und geschäftsführender Gesellschafter bei kurtz ersa

in unserem Konzern ist es kein Thema, wir haben eine durchschnittliche Besetzungsdauer von 40 Tagen. Ich weiß, dass das nicht überall so ist und für alle Berufsfelder gilt. Da wächst eine Generation heran, die haben Lust so etwas auch zu lernen und die wissen, das sie gefragt sind, wenn sie ihre Ausbildung beendet haben.

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Dass die Messe jetzt für Berufseinsteiger einen eigenen Bereich geschaffen hat, findet Kurtz sehr gut:


Rainer Kurtz, Vorsitzender des Fachverbands Productronic und Geschäftsführer der Kurtz Holding GmbH & Co.

hier auf der Messe kann man vieles richtig anfassen, man spürt dann, was das für einen für Chancen bietet für einen selbst, jemand, der ein bisschen Begeisterung für die MINT Berufe hat, richtig leuchtende Augen.

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Bereits am ersten Messetag werden die unterschiedlichen Angebote auf der Accelerating Platt form bereits gut angenommen:


Umfrage unter jungen Besuchern auf der productronica 2019

wir haben uns über die Messe informiert und haben uns entschlossen hierher zu kommen. Uns geht es vor allem darum, den Stand der Technik zu erfahren und auch zu erfahren, welche Unternehmen in welchen Bereichen arbeiten. Wir wollen Fachleute treffen. Wir suchen speziell Hardwarelösungen und wollen uns informieren, ich bin auch auf Jobsuche. Wir sind im 2. Semester in Reutlingen, wir sind an den neuen Technologien interessiert. Wir arbeiten auch an einem Projekt mit Steuerungssoftware, ein Anbieter ist hier, mit dem konnten wir viele Informationen bereits austauschen.

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Auf der Accelerating Plattform mit dabei ist auch ein Talent Gateway. Hier durchlaufen die Teilnehmer ei nen Parcour, wo sie ihre Fähigkeiten beweisen sollen, erklärt Lutz Leichsenring vom Unternehmen young targets, das den Parcour entwickelt hat:


Lutz Leichsenring von young targets

im Parcour gibt es bestimmte Aufgaben, die man lösen muss. Es gibt einen Escape Truck, bei dem man innerhalb von 33 Minuten Aufgaben lösen muss, um den Truck wieder zu verlassen. Wir haben eine Software übertragen auf einen Barista-Prozess, bei dem man am Ende einen Cappucino machen soll, das ist auch ein Teil des Parcours.

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Lutz Leichsenring von young targets

das ist gerade im technischen Umfeld eine spannende Art und Weise sich mit einer Branche auseinanderzusetzen und zwar spielerisch. Im nächsten Schritt sollen hier auch Unternehmensmitarbeiter eingebunden werden, damit man die auch interaktiv kennenlernen kann.

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