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VDA, der Freistaat Bayern, die Stadt München und die Messe München haben heute das neue IAA-Konzept 2021 vorgestellt
Anmoderation: Die IAA, die im September 2021 erstmals in München stattfindet, wird ein spektakulärer Dreiklang! Auf dem Messegelände („Summit“) finden die Marken- und Produktpräsentationen statt, auf dem „Open Space“ werden Münchens schönste Plätze in der City zu Foren des Austauschs über Mobilitätskonzepte der Zukunft und zur Bühne erlebbarer Technologien. Und als Verbindung zwischen City und Messe entsteht mit der „Blue Lane“ eine Teststrecke, auf der zukunftsorientierte Mobilität im wahrsten Sinne des Wortes für die Bürger erfahrbar wird. Heute Vormittag (01.07.2020, 11 Uhr) haben der VDA, der Freistaat Bayern, die Stadt München und die Messe München das neue Konzept vorgestellt. VDA-Präsidentin Hildegard Müller unterstrich die Bedeutung dieser neuen Form der IAA:

VDA-Präsidentin Hildegard Müller

Die neue IAA soll Treiber, Impulsgeber für Lösungen der Mobilität der Zukunft sein. Es geht um die Weiterentwicklung des Automobils und um die Vernetzung aller Verkehrsträger zu neuen Mobilitätskonzepten. Das ist das zentrale Thema der neuen IAA, das zentrale Thema der Stunde, das wir uns vorgenommen haben. Und wir wollen die IAA real erfahrbar machen

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Neueste Technologien und faszinierende Fahrzeuge, wie sie die Automobilindustrie entwickelt, sind die Basis für eine neue Nachhaltigkeit. Die Mobilitätsveranstaltung im kommenden Jahr in München wird das in aller Vielfalt zeigen:


VDA-Präsidentin Hildegard Müller

Es geht mir wirklich darum, dass wir zum einen nach wie vor sagen: Die IAA ist natürlich auch eine Autoshow. Es geht darum, die neuesten Trends, die neuesten Technologien, Digitalisierung, moderne Innovationen rund um das Auto zu präsentieren. Es geht aber auch darum, den Dialog zu führen über Mobilität und die Vernetzung der Mobilität der Zukunft. Und es geht darum, auch in einer Stadt wie München zu zeigen: Wie kann dieses neue Miteinander funktionieren. Ich finde es extrem wichtig, dass unser Land aus dem Entweder-oder bei der Mobilitätsdiskussion herauskommt. Wenn wir das hier schaffen, dann werden wir auch nicht nur europäisch, sondern auch weltweit leitgebend sein können mit dieser IAA und die Kompetenzen zusammenbringen. Deshalb richten wir unseren Blick auch bewusst nicht nur innerhalb Europas, sondern auch auf die großen Märkte in den Vereinigten Staaten, Lateinamerika, aber auch natürlich nach Asien. Wir sind sehr sicher, dass wir weltweit über Mobilität und über Zukunft hier diskutieren werden können.

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Für Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder ist gerade in der Zeit der Corona-Pandemie die neue IAA ein wichtiges Signal. Er habe um diese Messe gekämpft, sagte Ministerpräsident Söder, und dafür gesorgt, dass das Land Bayern dieses Mobilitäts- und Technologiekonzept mit 15 Millionen Euro unterstützt.


Dr. Markus Söder, Ministerpräsident des Freistaates Bayern

Ohne das Auto gibt es jedenfalls auf absehbare Zeit keinen vergleichbaren Wohlstand in unserem Land. Darum ist das nicht nur eine Branchenfrage allein, sondern es ist auch gesamtgesellschaftlich, arbeitsmarktpolitisch, volkswirtschaftlich für unser Land von ganz entscheidender Bedeutung. Die IAA spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie spielt deswegen eine Rolle, weil sie tatsächlich nicht nur die klassische Leistungsschau ist, sondern es kommt schon darauf an, diese neue Richtung, diesen neuen Weg zu beschreiben, zu denken, und zwar positiv, nicht negativ. Auto kann Zukunft haben. Und zwar mehr, als heute ein anderer glaubt. Auto ist auch keine ideologische Frage, sondern Bestandteil moderner, nachhaltiger Mobilität. Darum sollte die IAA Festival und Denkfabrik zugleich sein.

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Das Ziel von München, die Stadt in eine Smart City mit nachhaltigen Mobilitätslösungen zu verwandeln, hat mit den Ausschlag für die Entscheidung des VDA für den Standort gegeben. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter betonte, wie wichtig diese Veranstaltung für die Stadt München sein wird:


Oberbürgermeister der Stadt München, Dieter Reiter

Natürlich erwarten wir auch einen ganz deutlichen Schub wieder in Richtung Gastronomie und Hotellerie, in Richtung aller Wirtschaftszweige in dieser Stadt, wenn sich eine Automobilausstellung wie die IAA in München darbietet. Ich habe große Hoffnung, dass wir im September 2021 dann auch eine erfolgreiche Ausstellung sehen werden, die uns als Stadtpolitik auch Einblicke, Möglichkeiten, Ideen liefert, wie wir denn die Mobilität der Zukunft in unserer Stadt gestalten wollen. Wenn sich die reine Autoshow jetzt zu einer Mobilitätsplattform wandelt, dann ist das natürlich auch der einzig richtige Weg für die Zukunft.

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VDA-Präsidentin Hildegard Müller stellte in ihrem Statement klar, dass die neue IAA ein Zeichen des Aufbruchs und des Wandels ist. Nach 123 Jahren wird dieser internationale Leitevent der Mobilität weltweit neue Maßstäbe setzen. Und zwar nicht nur für die Mobilität in den Städten:


VDA-Präsidentin Hildegard Müller

Die Mobilitätsdiskussion wird gerade zu Recht natürlich getrieben von der großen Herausforderung, vor denen die Megacities stehen. Aber viel Realität von Menschen befindet sich auch außerhalb großer Städte. Hier diesen Anschluss zu schaffen und die Menschen in ihren Lebenswelten abzuholen, das ist für uns total wichtig.

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Mit der neuen IAA präsentieren der VDA und die Messe München ein absolut neuartiges Veranstaltungskonzept, betonte Klaus Dittrich, der Vorsitzende der Geschäftsführung. Inhalte, Exponate, Erlebnisse und Diskussionen werden für jedermann zugänglich sein.

Die Mobilitäts- und Technologiebranche trifft sich vom 7. bis 21. September 2021 erstmals in München zur Internationalen Automobil-Ausstellung. Am neuen Standort München wird die IAA zugleich zur Ausstellung zur zukunftsgerichteten Mobilitätsplattform und zum Dialogforum. Das Messegelände ist der Ort von Marken- und Produktpräsentationen, auf dem „Open Space“ werden Münchens schönste Plätze in der City zu Foren des Austauschs über Zukunftskonzepte und zur Bühne erlebbarer Technologien. Heute haben der VDA, das Land Bayern, die Stadt München und die Messe München das neue Konzept vorgestellt. VDA-Präsidentin Hildegard Müller:


VDA-Präsidentin Hildegard Müller

Individuelle Mobilität ist und bleibt ein Grundbedürfnis der Menschen. Die große Herausforderung ist, dass die Menschen auch in Zukunft sicher, komfortabel, verlässlich und bezahlbar von A nach B wollen. Natürlich spielt auch das Thema Klimaschutz eine immer größere Rolle. Das Thema, klimaschonend und digital vernetzt die neue Mobilität darzustellen, ist die große Herausforderung, die große Frage, vor der wir jetzt stehen. Die neue IAA soll Treiber, Impulsgeber für Lösungen der Mobilität der Zukunft sein. Es geht um die Weiterentwicklung des Automobils und um die Vernetzung aller Verkehrsträger zu neuen Mobilitätskonzepten. Das ist das zentrale Thema der neuen IAA, das zentrale Thema der Stunde, das wir uns vorgenommen haben. Und wir wollen die IAA real erfahrbar machen.

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Mit der neuen IAA präsentiert die Messe München ein absolut neuartiges Veranstaltungskonzept, betonte Klaus Dittrich, der Vorsitzende der Geschäftsführung. Inhalte, Exponate, Erlebnisse und Diskussionen werden für jedermann zugänglich sein.


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Die Messe München hat das vergangene Jahr mit einem Rekordumsatz von rund 474,2 Millionen Euro abgeschlossen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag bei 138,4 Millionen Euro. Durch die Corona-Pandemie steht die Messe München in diesem Jahr allerdings vor erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen. Seit März finden keine Veranstaltungen mehr statt. Dazu Messechef Klaus Dittrich auf der Jahrespressekonferenz:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

zum einen freuen wir uns, dass wir im Jahr 2019 ein absolutes Rekordjahr feiern konnten mit einem Umsatzrekord von 474,2 Millionen Euro, das jetzt gefolgt wird von einem Jahr, das von Corona geprägt ist. Wir haben rund die Hälfte unseres geplanten Umsatzes verloren.

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2019 war für die Messe München auch in anderer Hinsicht ein Jahr der Superlative. Es kamen mehr als 32.000 Aussteller und etwa 2,5 Millionen Besuchern nach Riem. Zu den Highlights gehörten die weltweit größte Messe die bauma oder auch die größte europäische Outdoor-Fachmesse, die Outdoor by ISPO:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir sind im letzten Jahr in allen Parametern gewachsen und zwar nicht nur in München, sondern auch im Ausland. Wir haben digitale Produkte entwickelt, die auch dazu beigetragen haben, dass sich die Messe prächtig entwickelt hat.

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Der Ausblick für das laufende Jahr sieht aufgrund der Corona-Pandemie verhalten aus, wurde die Messe München doch unmittelbar und hart getroffen:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir sind in der Lage, die Gewinne der letzten Jahre jetzt nutzen zu können, um diese Umsatzausfälle zu kompensieren. Wir haben drastische Einsparmaßnahmen auf den Weg gebracht und wir sind kreditwürdig genug, um Darlehen zu bekommen, um aus dieser Situation herauszukommen.

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Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

man kann in so einer Situation z.B. Investitionen zurückstellen, man kann bei Durchführungskosten sparen, wie die Foren einfacher bauen; wir haben auch den Mitarbeitern einiges abverlangt, wir sind seit Juni in Kurzarbeit. Dadurch können die Arbeitsplätze gesichert werden. Wir werden 2021 eine Nullrunde fahren, wir haben insgesamt 950 Einzelmaßnahmen identifiziert, wo man sparen kann in den nächsten Jahren.

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Dass die coronabedingten Veranstaltungsabsagen auch München und Bayern hart treffen, führte Dittrich auf der Pressekonferenz ebenfalls aus


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

das Ifo-Institut hat dazu die Umwegrentabilität ermittelt, welche Umsätze werden durch Messe bei Dritten initiiert. Es sind im Durchschnitt 3,3 Milliarden Euro. Im letzten Jahr waren es sogar 4,3 Milliarden Euro. Leider gilt diese Formal ein Euro Umsatz bei uns, 10 Euro Umsatz bei Dritten auch umgekehrt, d.h. ein Euro, der uns fehlt, fehlt 10-fach bei Dritten. Jetzt haben wir rund 140 bis 150 Millionen Euro Umsatz verloren. Das bedeutet, dass der Region schon ein Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro verloren gegangen ist.

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Als Ersatz für abgesagte Messen hat die Messe München digitale Konferenzen und Plattformen entwickelt, wie die „IFAT impact“ oder den „Expo Real Hybrid Summit“


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir bieten für jede abgesagte Messe eine digitale Alternative an. Den Start machen Anfang Juli für die abgesagte Outdoor die „ISPO Re.Sart Days“, dann gibt es den „IFAT impact“ oder den „Expo Real Hybrid Summit“.

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Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

Krisen bringen auch eine Marktbereinigung mit sich, wenn Messen zum Verkauf stehen, weil sie nicht so stark sind, um so eine Krise zu überstehen, ist das für uns auch eine Option, Messen zu erwerben, um auch in so einer Situation weiter zu wachsen.

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Sofern es die aktuellen Corona-Zahlen zulassen, ist im Herbst ein umfangreicher Neustart geplant. Für alle Veranstaltungen wurde ein umfangreiches Hygienekonzept entwickelt, so Dittrich:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir haben ein Drei-Säulen-Modell entwickelt: den Abstand zu wahren, intensive Hygienemaßnahmen zu entwickeln und drittens nachzuverfolgen, wem man begegnet ist, um die Ausbreitung einzudämmen. Die Gänge werden breiter gestaltet werden, Desinfektionsmöglichkeiten werden angeboten, auch das Tragen der Masken wird Pflicht sein. Wir arbeiten auch an einer App, um dann auch elektronisch die Rückverfolgung möglich zu machen.

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Die ersten Messen, die wieder stattfinden werden, sind die analytica im Oktober, die electronica im November, die automatica im Dezember sowie die Gastveranstaltung Heim und Handwerk. Trotz allem, der Ausblick auch auf das nächste Jahr fällt im Moment noch verhalten aus. Niemand könne einschätzen, wie sich die Pandemie entwickele, so Dittrich:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

es ist viel Verunsicherung im Markt, wir sind optimistisch, wenn die ersten Messen unter Corona-Bedingungen stattfinden und die Unsicherheit weicht. Aber aus der Unsicherheit heraus haben schon einige Aussteller ihre Beteiligung für das erste Halbjahr 2021 abgesagt. Wir hoffen, dass wir die noch überzeugen können, dass auch unter Corona-Bedingungen Messen erfolgreich durchgeführt werden können.

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Die Messe München hat allen Grund zu Feiern. Im vergangenen Jahr hat sie den vorläufigen Zahlen nach einen Rekordumsatz von 480 Millionen Euro erzielt. Das EBITDA – das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Ausschreibungen – wird voraussichtlich 130 Millionen Euro übersteigen. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München Klaus Dittrich spricht von einem Mega-Rekordjahr:

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München Klaus Dittrich

Unser Mega-Rekordjahr hat zwei Hauptsäulen. Das eine ist exzellente Geschäft in München aber zum anderen laufen auch unsere Geschäft im Ausland sehr erfolgreich. Wir sind überdurchschnittlich auch bei Ausstellern und Besucher gewachsen und wir sind von konjunkturellen Rückgängen in keiner Weise betroffen gewesen.

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Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München Klaus Dittrich

Messe München vergisst dabei aber auch nicht, verstärkt auf Nachhaltigkeit zu setzen. Ist von Anfang an bei der Messe ein Thema gewesen.

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Insgesamt präsentierten sich 44.500 Aussteller auf den Veranstaltungen der Messe weltweit, ein Plus von drei Prozent. Die Zahl der Besucher stieg auch um drei Prozent auf 3,15 Millionen. Das absolute Highlight war die ohnehin schon lange weltweit größte Messe, die bauma. Auch sie schlug alle Rekorde. Neben den erfolgreichen Messen wie free, ISPO und outdoor war ein weiterer Höhepunkt der Besuch des Friedensnobelpreisträgers und früheren US-Präsidenten Barack Obama auf der Gründerkonferenz „Bits & Pretzels“. Zum Erfolg beigetragen haben daneben die Auslandsaktivitäten, mit einem Umsatz von 68 Millionen Euro. Für Dittrich sind die Auslandsgeschäfte die zweite Säule der Messe, so gibt es von der Umwelttechnologiemesse IFAT sieben Ableger im Ausland:


Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München Klaus Dittrich

Auslandsmessen sind ein wichtiger Wachstumstreiber für die Messe in München.

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Um weiter wachsen zu können, plant die Messe auch in diesem Jahr wieder neue Veranstaltungen und Formate. So findet im nächsten Monat erstmals die digitalBAU n Köln. Auf dem Cybersecurity-Summit werden erstmals die „Digital Transformer oft he Year“ verliehen. Die Messe München ist auch an der Internationale Automobilausstellung interessiert, für München eine Riesenchance, auch für die Stadt:


Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München Klaus Dittrich

München hätte beste Voraussetzungen für eine IAA der Zukunft. München ist eine beliebte große Stadt mit einem sehr erfolgreichen Flughafen. Wir können Großveranstaltungen, wir haben eines der besten Messeglände, wie die bauma oder die Papstmesse damals.

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Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München Klaus Dittrich

erklärt, wie es nun mit der Bewerbung um die IAA weitergeht.

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Man werde alles tun, dass 2020 so weitergeht, verspricht Dittrich. So werden im Ausland werden 30 Messen veranstaltet, allen voran die Bauma China. Am Heimatstandort sei das Jahr schon positiv gestartet mit der Trendset und Opti. Dann geht es Schlag auf Schlag weiter mit der ispo, der inhorgenta, der free, der life, der IFAT, der outdoor ispo und der expo real.


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Die Messe München hat im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz erzielt. Die Erlöse stiegen auf 417,9 Millionen Euro. Damit wurde der bisher höchste Umsatz in einem Jahr ohne die weltweit größte Messe, die bauma, erzielt. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen kletterte auf 114,2 Millionen Euro. Dazu Klaus Dittrich, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

das Jahr 2018 war ein sehr erfolgreiches Jahr, mit 417,9 Millionen Euro Umsatz haben wir in Deutschland den Platz 2 erreicht, weltweit sind wir auf Platz 5. Im Jahr 2018 hatten wir weltweit über 200 Veranstaltungen mit rund 54.500 Ausstellern und 2,86 Millionen Besuchern.

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Der Erfolg ist nach den Worten von Klaus Dittrich, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe, vor allem auf das überdurchschnittliche Wachstum am heimischen Standort München sowie auf das Auslandsgeschäft zurückzuführen:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

zum einen, dass wir hier in München überdurchschnittlich gewachsen sind, vor allem durch die wachsende Beteiligung aus dem Ausland bei Ausstellern und Besuchern. Wir haben sehr erfolgreich unser Auslandsmesseprogramm erweitern können. Rund 30 Prozent des Umsatzes machen wir im Ausland. In München haben wir 14 Messen organisiert, im Ausland 28. Das erklärt den Umsatzanstieg in einem Jahr ohne bauma und erklärt auch die erfolgreiche Entwicklung der Veranstaltungen am Standort in München.

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China ist für die Messe München der wichtigste Auslandsmarkt. Bei der bauma China ist die Zahl der Aussteller um 20 Prozent gestiegen, die der Besucher um 26 Prozent:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

China ist der wichtigste Auslandsmarkt. Da haben wir bei unserer Tochtergesellschaft inzwischen 116 Mitarbeiter. Die Messen haben Wachstumsraten von 20 bis 30 Prozent. Wir gehen jetzt auch in den Westen von China. Wir veranstalten hier noch eine Umwelttechnologiemesse. Hier ist der Handlungsbedarf sehr groß, so dass wir das hier weiterentwickeln können.

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Auch im laufenden Geschäftsjahr setzt sich der Wachstumskurs fort. In den ersten Monaten erreichte die Messe München bei ihren Veranstaltungen Spitzenwerte. Zur bauma kamen rund 628.000 Besucher auf das Messegelände, das ist neuer Rekord:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir rechnen damit, dass wir einen Konzernumsatz von 450 Millionen Euro erreichen werden, wenn nicht sogar übertreffen werden.

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Neben dem Ausbau des Auslandsgeschäfts treibt die Messe München auch ihre Digitalisierungsstrategie weiter voran:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

unsere Strategie ist, dass wir bis zum Jahr 2021 5 Prozent des Umsatzes mit digitalen Produkten machen wollen. Die Überlegung ist, dass wir nicht nur während der Messe Hallenfläche zu vermieten, sondern den Firmen ganzjährig Services zur Verfügung zu stellen. Für die Baumaschinenbranche haben wir zum Beispiel ein Format entwickelt, bei denen die Firmen in Filmen ihre Produkte und Mitarbeiter in spektakulären Einsätzen zeigen können. Das ist eine neutrale Plattform mit einer hohen Reichweite.

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Daneben entwickelt und führt die Messe München im In- und Ausland regelmäßig neue Veranstaltungen durch:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir werden in diesem Jahr neu starten mit der Umwelttechnologiemesse in China. Wir werden zum 2. Mal die ISPO digitize durchführen und die E-Sports Competition im Juli. Die Vorbereitungen für neue Veranstaltungen im nächsten Jahr laufen auf Hochtouren, wie die bau digital in Köln.

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Im vergangenen Jahr wurden auf dem Messegelände zwei neue Hallen eingeweiht. Damit kommt die Messe der nach wie vor hohen Nachfrage auf Ausstellerseite entgegen. Bei der bauma 2019 gab es dennoch eine lange Warteliste von rund 500 Firmen. Im Moment verhandelt die Messe München daher über den Ausbau des Freigeländes:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir haben auf der Messe München durchaus weiteren Flächenbedarf. Wir suchen nach Möglichkeit diesen zu befriedigen. Konkret gibt es die eine oder andere Option, da ist der Vertrag noch nicht unterschrieben. Wir reden hier um das Freigelände.

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Die Messe München hat das vergangene Jahr mit Spitzenwerten abgeschlossen. Mehr als 2,8 Millionen Besucher und rund 53.000 Aussteller kamen zu den 201 Veranstaltungen auf der Messe in München und im Ausland. Klaus Dittrich, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München ist stolz auf diese Bilanz:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

das Jahr 2018 war für uns sein sehr gutes Jahr, das ist das beste Ergebnis in einem Jahr ohne die Bauma, 415 Millionen Euro, ein exzellentes Ergebnis, 296 Millionen Euro, haben wir im Umsatz in München gemacht, das zeigt, welche Bedeutung die Auslandsaktivitäten für die Messe München mittlerweile haben.

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Der Überschuss lag bei 13,9 Millionen Euro. Das zeigen die ersten Hochrechnungen. Seit neun Jahren in Folge schreibt die Messe damit nun schwarze Zahlen. Über das Ergebnis freuen sich auch die Anteilseigner; die Landeshauptstadt München und der Freistaat Bayern. Die Messe München tilgte Anfang des Jahres ein Darlehen von rund 520 Millionen Euro:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

die Anteilseigner können sich freuen, dass sie 520 Millionen an Gesellschafterdarlehen zurückbekommen. Wir sind damit wirtschaftlich unabhängig geworden, können mehr Liquidität aufbauen und das Gelände so zu erhalten, wie es ist, nach 20 Jahren sind einige Neuerungen nötig, außerdem wollen wir auch in Innovationen investieren.

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Nach dem erfolgreichem 2018 spricht die Messeführung nun vom „Highlight Jahr“, das die Veranstalter erwartet. Geplant ist ein Umsatz von 450 Millionen Euro. So startet nächste Woche die BAU und im April findet wieder die weltgrößte Messe statt, die Bauma:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

das Jahr wird ein Mega-Jahr, wir planen 540 Millionen Umsatz. Die Bauma wird größer sein denn je. Aber es gibt zahlreiche Messen statt 2019. Von den Big Four finden in diesem Jahr drei statt, die BAU, die Ispo und die Bauma; ansonsten gibt es 2019 auch sehr viele Auslandsmessen.

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Daneben wächst das Unternehmen auch mit zahlreichen Gastveranstaltungen, wie Hauptversammlungen und Kongressen. So fanden im vergangenen Jahr im ICM so viele Medizinkongresse statt wie noch nie in der Firmengeschichte. Allein bei drei großen Kongressen kamen rund 67.000 Mediziner. Den Angaben nach liegen Buchungsanfragen bis 2026 vor. Daneben laufen auch die zahlreichen Veranstaltungen im Ausland sehr erfolgreich:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

wir sind Anfang dieses Jahrhunderts in München gestartet, um die wichtigsten Messethemen zu exportieren in die größten Wachstumsmärkte der Welt. Mittlerweile wissen wir, dass der Schritt ins Ausland enorme Rückwirkungen auf das Geschäft hier hatte. Im Nachgang ist die Beteiligung der Veranstaltungen in München gestiegen.

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Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

wir verstehen uns als Botschafter Münchens und Bayern in der Welt. Die eigenen Messeaktivitäten bringen uns in Kontakt mit den Medien, mit der Politik, mit neuen Ausstellern, die dann auch feststellen, dass die Weltleitmesse dazu in München stattfindet und hierher kommen. Es war auch so, dass Besucher, die hier waren, als sie die Entscheidung treffen mussten, einen europäischen Standort zu gründen, gesagt haben, sie kommen hierher, weil ihnen München so gut gefällt. Es ist auch ein Stück Standortmarketing.

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Von den Auslandsmessen profitieren auch die Veranstaltungen in der bayerischen Landeshauptstadt, wie an der stetig zunehmenden Zahl an ausländischen Ausstellern und Besuchern deutlich abzulesen ist. Das Wachstum der Messe München finde im Ausland statt, so das Fazit der Geschäftsführung.


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Mit zahlreichen nationalen und internationalen Vertretern aus Politik und Wirtschaft hat die Messe München mit einem Festakt die Vollendung einer visionären Idee gefeiert, wie der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München, Klaus Dittrich, hervorhob. Die beiden neuen Hallen C5 und C6 sowie das Conference Center Nord wurden offiziell eröffnet. Damit stehen jetzt rund 200.000 Quadratmeter Hallenfläche zur Verfügung. Außerdem beging die Messegesellschaft damit auch ihr 20-jähriges Jubiläum am Standort Riem. Die Kosten für die neuen Hallen und den Konferenzbereich in Höhe von rund 105 Millionen Euro finanzierte die Messe aus eigener Kraft, ohne Zuschüsse der Gesellschafter:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

für uns ist das ein ganz bedeutender Tag, weil eine Erfolgsgeschichte, die vor 20 Jahren begann, jetzt vollendet ist. Wir haben jetzt alle 18 Hallen fertig, die damals schon geplant waren. Wir haben jetzt insgesamt eine Gesamthallenfläche von 200.000 Quadratmetern und haben auch die entsprechende Nachfrage, die diese Hallen füllen wird.

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Wie Messechef Klaus Dittrich betonte, war die Entscheidung vor 20 Jahren für ein neues Messegelände auf dem ehemaligen Flughafengelände nicht unumstritten:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

es war sehr mutig in den 90er Jahren, es gab damals auch kontroverse Diskussionen, ob München ein neues Messegelände braucht, heute weiß man, München ist ein exzellenter Standort, wir sind in die Weltliga des internationalen Messegeschäftes aufgestiegen, ohne das neue Gelände würde die Messe München überhaupt keine Rolle mehr spielen.

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Dass die Messe München mit ihren Messeveranstaltungen und Kongressen den Wirtschaftsstandort München und Bayern stärkt, betonte auch Hubert Aiwanger, Bayerns Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie:


Hubert Aiwanger, Bayerns Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und alternierender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Messe München

die Münchner Messe ist natürlich eine sehr wichtige Messe, das ist die Visitenkarte von Bayern nach außen, gut, dass sie jetzt noch größer wird. Die Zahlen stimmen, die Messe hat einen sehr guten Ruf, es könnte nicht besser laufen.

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Hubert Aiwanger, Bayerns Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und alternierender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Messe München

die bayerische Wirtschaft wird durch die Messe größer und bekannter gemacht und bekommt hier Absätze und Exportchancen, deshalb müssen wir die Messen mit allen Mitteln fördern.

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Mit der Vollendung der Planungen kann die Messe München nun auch der gesteigerten Nachfrage auf Seiten der Aussteller gerecht werden, erklärte Dittrich:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir haben mit diesen zwei Hallen auf die Nachfrage reagiert, wir hatten vier Hallen, wo die Kapazitäten nicht mehr gereicht haben. Bei Dreien konnten wir jetzt der Nachfrage gerecht werden. Das ist die BAU, die Baumesse, die ISPO und die IFAT, die Umwelttechnologiemesse. Nur bei der bauma haben wir eine so eine lange Warteliste trotz des großen Freigeländes und der neuen Hallen. Diese Warteliste nutzen wir nun, um diesen Kunden, die keine Ausstellungsfläche buchen konnten, über digitale Plattformen an der Veranstaltung teilzunehmen.

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Obwohl die Planungen nun abgeschlossen sind, hat Dittrich für die Zukunft doch noch einen Wunsch:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

letztlich ist das Messegelände wie es geplant ist, fertig, es ist eines der effizientesten Messegelände der Welt. Wir hatten die Chance, ein Gelände auf der grünen Wiese von Grund auf zu planen. Da stimmt jedes Detail. Ein Wunsch ist offen, eine direkte Anbindung an das S-Bahn-System. Perfekt wäre über die S-Bahn eine direkte Anbindung an den Flughafen für unsere vielen auch internationalen Gäste.

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Insgesamt finden jährlich auf dem Münchner Messegelände, im ICM, dem Internationalen Congress Center und dem MOC Veranstaltungscenter München über 200 Veranstaltungen statt, die mehr als drei Millionen Besucher anziehen. Damit ist die Messe München einer der weltweit führenden Messeveranstalter.


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Den ersten Berechnungen nach hat die Messe München im vergangenen Jahr einen Umsatz von 327 Millionen Euro erzielt; ein Großteil davon in München und zwar rund 265 Millionen Euro. Was die beiden Hauptgesellschafter, den Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München, besonders freuen dürfte. Der Überschuss lag bei zwölf Millionen Euro. Das Geld bekommen die Hauptgesellschafter als Zinsen für die Gesellschafterdarlehen zum Bau des neuen 1998 eröffneten Messegeländes. Den aktuellen Bau der beiden neuen Hallen und des Conference Center Nord für 105 Millionen Euro zahlt die Messe vollkommen aus eigener Kraft. Dementsprechend stolz ist der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH, Klaus Dittrich, dass die Bilanzzahlen die Planungen übertroffen haben:

Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

Es sind Messen exorbitant gut gelaufen. Wir hatten zum Beispiel bei einer Drinktec über 22 Prozent mehr Aussteller, weil es uns gelungen ist, den italienischen Weinherstellerverband nach München zu holen. Der Verband hat seine Messe von Mailand nach München verlagert. Und wir haben mit unseren Akquisitionen deutlich mehr Umsätze erzielt als wir ursprünglich geplant hatten.

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Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

2018 wird ein ähnliches Jahr werden wir 2017. Wir haben allerdings fünfmal bauma: in China, in Indien, Südafrika, Südamerika und in Moskau. Wir werden weltweit viermal Umwelttechnologiemessen haben. Dabei wird die ifat in München zum ersten Mal die zwei neuen Hallen nutzen, so dass wir vom Umsatz her ein noch besseres Ergebnis erwarten als 2017.

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Von dem Erfolg profitiert auch der Wirtschaftsstandort München, allen voran das Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Taxiunternehmen, Messebauer und viele Handwerker. Im vergangenen Jahr kamen 1,9 Millionen Besuchern zu den zahlreichen Veranstaltungen in der bayerischen Landeshauptstadt.
Den Worten Dittrichs nach ist die Messe München wirtschaftlich kerngesund. Das achte Jahr in Folge schreibt das Unternehmen schwarze Zahlen. Deshalb kann die Messe auch den Bau der beiden neuen Hallen und des Conference Center Nord aus eigener Kraft finanzieren. Denn die Messe veranstaltet auch zahlreiche Kongresse.


Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

2017 war das Jahr der IT Kongresse, 2018 wird das Jahr der Medizinkongress. Die drei größten Medizinkongresse Europas werden alle in München gastieren. Der europäische Kardiologenkongress mit weit über 30.000 Teilnehmern wird zum vierten Mal hier zu Gast sein weil sie sich hier so wohl fühlen, d.h. das Kongressgeschäft ist sehr erfolgreich und wird einen wichtigen Beitrag zu unserem Ergebnis 2018 beitragen.

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Die Messe München wächst aber nicht nur an ihrem Heimatstandort, sondern auch im Ausland stark. In diesem Jahr veranstalten die Münchner mehr als 20 Messen im Ausland. Die Messe sei mit ihren Fachmessen weltweit über das ganze Jahr hinweg durchgängig präsent, so Dittrich. Durch die starke Auslandspräsenz gewinnen auch die heimischen Veranstaltungen, wie der Geschäftsführer hervorhebt.


Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

Der Messe-Markt und der Messe- Wettbewerb sind mittlerweile global. Mit den Auslandsaktivitäten tragen wir dazu bei, dass die Stellung der Münchner Leitmessen erhalten bleibt. Wir haben Zuwächse aus den Ländern, wo wir überall aktiv sind. Dazu kommt, dass auch Wettbewerber Interesse an den Themen haben, die wir durchführen. Wenn die sich in Ausland ein Portfolio zusammen kaufen, würden wir auch hier in München am Standort unter Druck kommen. Deshalb gibt es zur Internationalisierung keine Alternative.

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Bei der Messe München gibt es etwas zum Feiern. Nicht nur das die Messe im vergangenen Jahr erstmals über 400 Millionen Euro Umsatz erzielte, sondern heute wurde auch das Richtfest für die Erweiterung der Messe um zwei Hallen und ein Konferenzzentrum gefeiert. Der Rohbau steht bereits, der Dachstuhl ist auch schon gesetzt. Ab 2018 stehen der Messe München und ihren Ausstellern dann 18 Hallen und 200.000 Quadratmeter zur Verfügung, rechtzeitig zur IFAT 2018. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich:

Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

Die Erweiterung, die Zukunft der Messe ist gesichert. Wenn man nicht investiere, bestehe die Gefahr, dass sich Teile von Veranstaltungen neue Standorte suchen. Die Erweiterung sei Voraussetzung für weiteres Wachstum. Seinen Worten nach erzielte die Messe im vergangenen Jahr einen Umsatzrekord von über 400 Millionen Euro. Die neuen Hallen helfe die wachsende Nachfrage zu befriedigen. Schon jetzt sei man bei vier Weltleitmessen ausgebucht.

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Neben der bauma sind das die BAU, die IFAT und die ISPO. Besonders stolz ist Dittrich darauf, dass die Messe die Kosten für die neuen Hallen selbst trägt, immerhin 105 Millionen Euro. Das freut auch die Gesellschafter, wie die Stadt München. Der Oberbürgermeister der bayerischen Landeshauptstadt, Dieter Reiter:


Dieter Reiter

Für den Oberbürgermeister von München, Dieter Reiter ist die Messe eines seiner Lieblingsunternehmen, da es Gewinne an die Gesellschafter abführen, aber auch weil die ganze Region davon profitiert Er sei sicher, dass es ein vernünftiges Investment ist. Die Messe nutzt der ganzen Stadt. Es werden zig tausend Arbeitsplätze geschafften. Die Messe trage dazu bei, dass die ganze Region prosperiert.

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Beim Umzug auf das neue Gelände in München-Riem hat die Messe 1998 mit zwölf Hallen begonnen, schon damals


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Die ISPO ist nicht nur die Weltleitmesse für Sportartikel; die Messe München versteht die Veranstaltung auch als Auftrag, sich vielseitig für Sport einzusetzen. So engagiert sich die Messe auch sozial, wie das Projekt „Sport verbindet Menschen“ zeigt. Dabei lädt die Frauenmannschaft des FC Bayern München jeweils 50 sozial benachteiligte Menschen zu den Heim- und Auswärtsspielen der laufenden Saison ein:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH

begründet das Engagement; Sport ist integrativ. Es spielt keine Rolle, wo jemand herkommt, welche Sprache er spricht. Deshalb haben wir die Aktion sehr gerne unterstützt. Wir, als Messe München, sehen uns nicht nur in der unternehmerischen Verantwortung, sondern wir wollen auch etwas für die Gesellschaft tun, auch für Menschen, die am Rande stehen und dafür ist Sport ein wunderbares Mittel.

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Die eingeladenen Gäste der Frauenmannschaft des FC Bayern München können nicht nur das Spiel live im Stadion sehen, sondern sie treffen auch Spielerinnen, bekommen Fan-Artikel und werden mit dem FCB-Fan-Bus zum Stadion und nachhause gebracht, wie die Kinder von den SOS Kinderdörfern. Auch für Karin Danner Leiterin der Abteilung Frauenfußball beim FC Bayern München ein besonderes Erlebnis. Das Schönste für sie war einmal ein Ausflug mit dem SOS Kinderdorf Dießen. Den Kindern hatten schon leuchtende Augen, als der Bus kam.


Karin Danner, Leiterin der Abteilung Frauenfußball beim FC Bayern München

zufolge machen das auch die Fußballerinnen des Clubs mit Herz und Leidenschaft. Das sieht man auf den Photos. Es war ein nachhaltiger Eindruck. Es war von Anfang bis Ende ein tolles Erlebnis.

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Der Anstoß für das Projekt kam aus dem Netzwerk „Frauen verbinden“ von der Messe München. Bei der letzten ISPO entstand die Idee und wurde prompt umgesetzt. Unterstützt wird die Aktion von der Münchner Bank und der Käferstiftung. Die Stiftung hilft vor allem älteren Menschen, die zu Heimspielen eingeladen werden:


Clarissa Käfer, Vorstand der Käfer-Stiftung

Wir wissen einfach aus der Erfahrung, dass Events in dem normalen Alltag extrem viel bringen, gerade weil es auch Fußball ist. Deshalb haben wir auch sehr gerne zugesagt, hier mit dabei zu sein.

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Sandra Bindler, Vorstand der Münchner Bank, verweist darauf, dass ihr Geldinstitut eine Genossenschaftsbank ist. Für sie ist es deshalb fast selbstverständlich, die Aktion zu unterstützen:


Sandra Bindler, Vorstand der Münchner Bank

Wir sehen auch, dass nicht nur Gutes passiert, sondern auch Menschen am Rande stehen. Das ist unser Auftrag. Der Grundsatz der Genossenschaften ist ja auch: ,Was einer nicht schafft, schaffen viele.‘ Das ist München und wir wollen in München helfen.

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Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat die Schirmherrschaft übernommen. Die nächsten Termine stehen auch schon fest: am zweiten April im Grünwalder Station gegen den SC Sand, am 30. April gegen den TSG Hoffenheim und am 21. Mai gegen SGS Essen.


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Die Messe München hat das Jahr 2016 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Nach Worten von Klaus Dittrich, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe München liegt der Umsatz erstmals über 400 Millionen Euro, das entspricht einem EBITDA von rund 100 Millionen Euro. Mit diesen Zahlen ist 2016 das erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte der Messe München. Klaus Dittrich freute sich sehr, diese glänzenden Zahlen auf der Jahrespressekonferenz zu präsentieren:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir freuen uns wahnsinnig, dass wir im Jahr 2016 einen neuen Umsatzrekord erzielen konnten. Der Letzte war im Jahr 2013 mit 353 Millionen Euro, jetzt haben wir deutlich über 400 Millionen Euro zu erwarten; das ist ein deutlicher Sprung nach vorne und zeigt, dass wir erfolgreich unterwegs sind.

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Im vergangenen Jahr fanden insgesamt mehr als 210 Veranstaltungen unter dem Dach der Messe München statt. Davon waren 16 Eigenveranstaltungen in München und 28 im Ausland. Zu den Veranstaltungen der Messe München kamen weltweit mehr als drei Millionen Besucher und 50.000 Aussteller. Im vergangenen Jahr gab es zahlreiche Highlights in München, darunter Messen wie die ispo, die bauma, die Expo Real sowie die IFAT und die electronica:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

das Highlight in München war die bauma mit 560.000 Besuchern in sieben Tagen; die bauma hat aber nicht nur in München stattgefunden, das hat zum Erfolg maßgeblich beigetragen; wir haben mittlerweile Baumaschinenmessen in Shanghai, in Moskau und in Delhi. Alle vier haben 2016 stattgefunden. Ähnlich war es bei der IFAT; in München wurde das 50-jährige Jubiläum gefeiert, mit neuem Rekord bei den internationalen Ausstellern, außerdem fand sie zweimal in China und in Indien statt. Damit sind natürlich auch entsprechende Umsätze erzielt worden.

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Die Messe München ist seit Jahren finanziell so aufgestellt, dass sie Investitionen komplett aus eigenen Mitteln finanzieren kann. Ende 2015 investierte die Messe München in die Baumaschinenmesse CTT in Moskau, die größte Messe Russlands. Im Dezember 2016 wurde das Rekordjahr durch den Zukauf der „Fenestration China“ perfekt gemacht, der führenden Fachmesse für Fassadenelemente, Fenster und Türen in China:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

neben dem, dass wir die Weltleitmessen in die großen Wachstumsmärkte exportieren sind wir immer auf der Suche nach Möglichkeiten Messen zu akquirieren. Vor einem Jahr haben wir die CTT gekauft, das war damals die größte Investition in der Geschichte der Messe München. Ein Jahr später haben wir das mit dem Zukauf der „Fenestration China“ noch toppen können. Das ist für uns die Basis, um in dem weltweit größten Baumarkt China unsere BAU zu etablieren.

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Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

die Fenestration China konzentriert sich auf Fenster, Türen und Fassadenelemente, die bau ist viel breiter aufgestellt. Wir werden sukzessive die fehlenden Elemente an die „Fenestration China“ andoggen, um daraus eben eine BAU China zu machen.

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Gerade das Auslandsgeschäft spielt für den Erfolg der Messe München eine sehr zentrale Rolle, erklärte Dittrich.


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

das Messegeschäft ist in den letzten Jahren global geworden, es sind viele Wettbewerber unterwegs, deswegen muss man im Ausland aktiv sein. Wir haben vor 20 Jahren begonnen, unsere Messen ins Ausland zu exportieren. Inzwischen haben wir ganz starke Messen in China, wie die bauma china; Indien ist unser zweitwichtigster Markt, aber wir sind auch aktiv in Russland, in der Türkei und im südlichen Afrika. Interessant ist, dass der Zuspruch aus dem Ausland bei den Messen, die in München stattfinden, deutlich gestiegen ist, seitdem wir die Messen im Ausland machen. Wir sind in Kontakt mit neuen Ausstellern, Verbänden und Medien, die dann in einem zweiten Schritt sagen, dann will ich auf die Leitmesse nach München kommen.

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Auch der Neubau der beiden Messehallen, die zur IFAT 2018 fertiggestellt sein sollen, wird komplett aus eigener Kraft finanziert:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

die Messe München hat sich wirtschaftlich sehr stark entwickelt, wir haben einen EBITDA von 100 Millionen Euro, das Auslandsgeschäft ist profitabel. Aus diesen Erträgen können wir Investitionen im Ausland finanzieren oder das Geld in die Erweiterung des Messegeländes stecken, also in die Vollendung mit den beiden neuen Hallen; zusammen mit dem neuen Kongresszentrum wird das rund 105 Millionen Euro kosten, das finanzieren wir komplett aus eigener Kraft.

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2016 war aber auch ein exzellentes Kongressjahr, bilanzierte Dr. Reinhard Pfeiffer, der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München:


Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Geschäftsführer der Messe München

wir hatten ein hervorragendes Kongressgeschäft. Herausragend war dabei der europäische Urologenkongress im März mit über 15.000 Teilnehmern und der Diabetologenkongress im September mit noch mehr Teilnehmern. Das ist sehr wichtig für uns. Wir sind und wollen auch unter den Top Ten der Kongressdestinationen bleiben.

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Nach dem Rekordjahr 2016 blickt die Geschäftsführung sehr positiv auf das laufende Messejahr. Es startet nächste Woche mit der alle zwei Jahre stattfindenden BAU:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir gehen sehr positiv in neue Messejahr. Wir haben dieses Jahr die drinktec, die alle vier Jahre stattfindet, die auch deutlich wachsen wird. Uns ist es gelungen, die italienische Weintechnologiemesse SIMEI mit zwei Messehallen nach München zu holen. Wir starten nächste Woche mit der BAU, gefolgt von der ispo, da hilft auch, dass der Winter gekommen ist. Wir haben dieses Jahr die transport logistic. Es wird nicht das Megajahr werden, aber sicherlich ein sehr Erfolgreiches.

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Der Grundstein für die neuen Messehallen ist gelegt. Mit dabei: Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und Messechef Klaus Dittrich. Die beiden Hallen C5 und C6 sowie ein weiterer Konferenzbereich sollen bis zum Jahr 2018 fertig gestellt sein. Insgesamt stehen der Messe nach dem Neubau insgesamt 18 Hallen mit rund 200.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und etwa 400.000 Quadratmetern Freigelände zur Verfügung. Die Bauarbeiten liegen derzeit voll im Zeitplan, freut sich Messechef Dittrich bei der feierlichen Zeremonie:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

der Zeitplan ist taff. Wir wollen zur IFAT 2018 im Juni die beiden Hallen bereits nutzen, aber wir liegen sowohl im Zeit- als auch im Kostenplan.

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Der Neubau der beiden Hallen und des Konferenzbereichs wurde notwendig, weil bei mehreren Großveranstaltungen die Nachfrage der Aussteller das Platzangebot der Messe München bei weitem übersteigt. So gibt es bei der Baumaschinenmesse bauma oder der Messe für Umwelttechnologie IFAT lange Wartelisten, so Dittrich:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir gehen bereits jetzt in die Vertriebsphase für die neuen Hallen. Die perfekte Planung ist daher sehr wichtig. Auf der anderen Seite ist es auch schön zu sehen, dass sich unsere größeren Messen weiterentwickeln können. Es ist nicht nur die IFAT, sondern auch die Bau, die im kommenden Januar startet. Viele Messen haben eine Warteliste, auch die ISPO, die bauma, und da jetzt konkret zu sehen: es geht weiter. Das hilft auch den Ausstellern, die gern dabei gewesen wären, aber nicht konnten, weil wir keinen Platz hatten.

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Auch Bayerns Wirtschaftsministerin und Aufsichtsratsvorsitzende der Messe München, Ilse Aigner zeigte sich erfreut darüber, dass nun der Grundstein für den Neubau gelegt ist:


Ilse Aigner, Bayerns Wirtschaftsministerin und Aufsichtsratsvorsitzende der Messe München

beim Bau freut man sich über jeden Fortschritt. Da ist die Grundsteinlegung sehr wichtig, weil es für die Nachwelt festgehalten wird; aber ich freue mich auch jetzt schon auf das Richtfest und die Eröffnung.

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Für Aigner spiegelt der Neubau das enorme Wachstum der Messe München wider:


Ilse Aigner, Bayerns Wirtschaftsministerin und Aufsichtsratsvorsitzende der Messe München

die Messe München ist für uns extrem wichtig. Sie ist das Schaufenster zu Welt. Wir haben hier viele Leitmessen, wie die bauma oder die IFAT. Außerdem ist die Messe München natürlich auch ein wichtiger und sehr großer Arbeitgeber hier in der Region und bedeutsam für ganz Bayern.

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Auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter war zur Grundsteinlegung gekommen:


Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Stadt München

es ist ein wichtiger Schritt, den wir uns als Eigentümer auch lange überlegt hatten. Ich freue mich heute dabei zu sein, weil es beweist, dass sich die Messe äußerst positiv entwickelt. Sie finanziert das Investment aus eigenen Mitteln, das hat man selten. Es hilft sicher, den hervorragenden Stand der Messe im Messegeschäft insgesamt zu festigen. Wenn es der Messe gelingt, aus dem Bau der neuen Hallen zusätzliche Einnahmen zu generieren, sind wir nicht unglücklich. Ich freue mich schon, bei der Eröffnung dabei sein zu dürfen.

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Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Stadt München

es ist für den Wirtschaftsstandort München ein wichtiges Signal. Es bedeutet, dass wir in diesem Bereich vorne bleiben. Viele Jobs hängen an der Messe, insoweit ist es ein wichtiger Tag für den Arbeitsmarkt, für die Region München und für Bayern.

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Beim Bau der neuen Hallen hat das Thema Nachhaltigkeit große Bedeutung, erklärt Messechef Dittrich bei der Grundsteinlegung:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

insgesamt wurde das neue Messegelände von Anfang an unter den Aspekten der Nachhaltigkeit geplant. Wir nutzen z.B. keine Tropenhölzer, wir achten bei den Materialien auf umweltverträgliche Farbstoffe. Wir haben eine der größten Photovoltaikdachanlagen auf den Gebäuden und wir nutzen seit einigen Jahren die Erdwärme. Die neuen Hallen werden ausschließlich mit Erdwärme beheizt. Das Thema Grün spielt auch eine große Rolle, aber das Thema Nachhaltigkeit ist auch im Programm der Messen sehr wichtig; die erste Messe, die die beiden neuen Hallen nutzen wird, ist die Weltleitmesse für Umwelttechnologien, die IFAT. Sie ist jetzt durch die zwei neuen Hallen in der Lage, das Thema Trinkwasser auf die Messe zu bringen, das bisher in Berlin zu Hause war.

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Nach den Worten des Messechefs Dittrich werden die beiden neuen Hallen mit modernster Technik ausgestattet. Denn immer mehr Aussteller setzen bei ihren Messeauftritten auf neue Technologien wie LED-Leuchten oder Multi- Media-Wände:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

die Anforderungen an die Gebäude kommt schon dabei zum Ausdruck, dass die Gebäude 105 Millionen Euro kosten. Hier ist eine intensive Infrastruktur enthalten: Gas, Wasser, Strom, Druckluft, aber auch die ganzen digitalen Technologien. Die Hallen müssen verdunkelt werden können und ganz besonders ist auch, dass wir sie unterteilbar machen, um das neue Konferenzzentrum mit der Halle kombinieren zu können. Dann können dort auch größere Konferenzen stattfinden.

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Die Kosten in Höhe von insgesamt rund 105 Millionen Euro für die neuen Hallen und den Konferenzbereich werden vollständig von der Messe finanziert.