INHORGENTA 2020

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Unser Hörfunk-Service zur INHORGENTA 2020

Sie möchten über die INHORGENTA 2020 im Radio berichten? Hier finden Sie alles, was Sie dazu brauchen!

Das Team vom Messeradio ist auch diesmal wieder auf der INHORGENTA 2020 für Sie unterwegs, um die unterschiedlichsten Themen redaktionell zu bearbeiten. Wir bieten Ihnen alle Audiomaterialien, die Sie zur Produktion Ihres Beitrags brauchen. Hier im Downloadbereich stellen wir Ihnen kostenfrei unser Tonmaterial in Sendequalität (MP3) zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie uns über den Einsatz informieren.

Wenn Sie persönlich und direkt auf der Messe produzieren möchten, können Sie unser Hörfunkstudio im Pressezentrum West nutzen. In diesem, mit modernster Digitaltechnik ausgestatteten Studio, können Sie Ihre Beiträge bearbeiten, überspielen oder gleich live aus dem Studio senden.
Unser Technik-Team unterstützt Sie gerne direkt vor Ort.

Unser Themen-Service als Download

Nachfolgend finden Sie Manuskripte und 32 O-Töne zum Download
Aktuelle O-Töne von der Hauptpressekonferenz zum Auftakt der INHORGENTA MUNICH
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Die INHORGENTA MUNICH, die Internationale Fachmesse für Schmuck, Uhren, Design, Edelsteine und Technologie findet derzeit wieder in München statt. Über 1.000 Aussteller präsentieren an vier Messetagen die Trends und Neuheiten der kommenden Saison.

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

Wir können 1055 Aussteller aus 44 Ländern begrüßen; wir erwarten Besucher aus 70 Ländern; wir freuen uns, dass die Uhrenhalle A1 Zuwachs bekommen hat, zurückgekehrt sind Aussteller wie Erwin Sattler, Festina, Esprit und Seiko. In der Halle B1 Fine Jewelry ist alles ausgebucht, neu dabei sind hier unter anderem Frey Wille oder Chimento.

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Im Auftrag der INHORGENTA MUNICH wurde im Vorfeld eine repräsentative Umfrage unter 1.215 Branchenprofis durchgeführt. Eines der zentralen Ergebnisse war, dass 58 Prozent der Befragten das Thema Nachhaltigkeit als sehr wichtig erachten. Etwa 80 Prozent haben das Thema bereits in ihre Unternehmensphilosophie aufgenommen. Fragen, die die Befragten hier derzeit stark beschäftigen sind, so die Umfrage:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

Da wird von der Hälfte gesagt, wie glaubwürdig sind Gütesiegel, wie bekannt sind sie, gefolgt von der Frage nach der Qualität, dann die Transparenz, der Preis, die Verfügbarkeit und auch noch verbesserungsfähiges Interesse der Kunden wird als Herausforderung gesehen.

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Im Zuge dessen sind recycelte Materialien, zum Beispiel Edelmetalle, bereits bei knapp 50 Prozent der Hersteller im Sortiment und auch zwei Drittel der Händler bieten Produkte aus nachhaltigen Rohstoffen an. Dazu gehören beispielsweise Holz oder Kork. Auch die Halle C2 der INHORGENTA MUNICH wurde nach nachhaltigen Aspekten neu konzipiert. Hier ist beispielsweise auch eine Sonderschau diesem Thema gewidmet. Ebenfalls abgefragt wurde in der Umfrage die Bedeutung von Social-Media Kanälen. Über 60 Prozent gaben an, der Handel profitiere sehr stark oder stark von Social Media und soziale Netzwerken (64 Prozent) sowie eigenen Online-Angeboten, wie Websites oder Blogs (56 Prozent):


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

Bei der Frage, welche Medien nutzen sie, um sich zu informieren, hier sagen zwei Drittel, dass Social Media das wichtigste Mittel sind, um auf Produkte aufmerksam zu machen.

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Auf der INHORGENTA MUNICH selbst gibt es auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm, unter anderem mit den Jewelry Shows sowie dem Branchen-Preis, dem INHORGENTA Award:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

Wir werden am Sonntagabend den INHORGENTA Award verleihen, die Jury ist mit neuen Mitgliedern besetzt worden. Wir haben eine neue Kategorie eingeführt, beim Public Choice-Award gibt es eine neue Kategorie Best Watch.

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Schweiz ist Partnerland der INHORGENTA MUNICH 2020
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Auf der INHORGENTA MUNICH präsentieren an vier Tagen 1.055 Aussteller aus 44 Ländern ihre neuesten Produkte und Trends für die kommenden Saison. Ein Land steht in diesem Jahr besonders im Fokus auf der INHORGENTA MUNICH – die Schweiz ist 2020 Partnerland der Messe. Im Salon Suisse in der Halle A1 präsentiert sich das Land mit Ausstellern, Kultur, Geschichte und Kulinarik.

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

Ich glaube kaum ein Land steht für Qualität, das ist einer der Gründe neben der langen Tradition und Kompetenz der Uhren- und Schmuckindustrie, haben wir uns entscheiden die Schweiz zum Partnerland der INHORGENTA MUNICH zu machen. Wir freuen uns, dass wir für den Salon Suisse drei Top-Marken der Schweiz gewinnen konnten.

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Die Schirmherrschaft der Partnerschaft übernimmt die Schweizer Eidgenosschenschaft. Der schweizerische Generalkonsul in München, Markus Thür freut sich sehr, dass die Schweiz in diesem Jahr Partnerland der INHORGENTA MUNICH ist:


Markus Thür, Generalkonsul der Schweiz in München

Es ist eine tolle Möglichkeit, unsere Produkte zu zeigen; es ist eine sehr interessante Messe mit Ausstellern aus über 40 Ländern, die Schweiz zeigt hier Präsenz mit dem Salon Suisse.

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Der Wert an exportierten Uhren aus der Schweiz lag im vergangenen Jahr bei rund 21,7 Milliarden Schweizer Franken:


Markus Thür, Generalkonsul der Schweiz in München

Der Export konnte um 2,4 Prozent gesteigert werden trotz rückläufiger Zahlen, das zeigt, dass die Schweiz hier gut positioniert ist. Das Wachstum wurde im Premiumsegment erzielt. Eine Uhr, die exportiert wird aus der Schweiz hat einen Wert von rund 800 Dollar, eine aus China gerade mal 2-3 Dollar. Der Wert dieser exportierten Uhren lag 2019 21,7 Milliarden Schweizer Franken.

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Einzelhandel mit Uhren und Schmuck zieht positive Bilanz für 2019
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Der Einzelhandel mit Uhren und Schmuck hat für das Jahr 2019 eine positive Bilanz gezogen. Der Umsatz mit Schmuck stieg überdurchschnittlich, vor allem hochwertiger Goldschmuck entwickelte sich positiv. Das Geschäft mit Uhren verlief im vergangenen Jahr entgegen den Prognosen stabil. Insgesamt wuchs die Branche um drei Prozent auf rund 4,79 Milliarden Euro. Diese Zahlen präsentierte der Präsident des Bundesverbandes der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V. zum Auftakt auf der INHORGENTA MUNICH.

Stephan Lindner, Präsident BVJ – Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V.

Die Umsätze steigen, der Handel hat 2019 4,79 Milliarden Euro, damit drei Prozent mehr umgesetzt als 2018. Der Schmuck hat sich deutlich besser entwickelt als der Bereich Uhren. Insgesamt wuchs der Schmuckmarkt um 3,9 Prozent auf Umsatz von 3,53 Milliarden Euro. Goldschmuck legte das ganze Jahr über zu, der Umsatz wuchs um über 5 Prozent. Gold und Platinschmuck machen über zwei Drittel des gesamten Marktes aus. Silberschmuck verliert um etwa vier Prozent.

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Besonders gefragt waren im vergangenen Jahr Trau- und sogenannte Antragsringe:


Stephan Lindner, Präsident BVJ – Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V.

Ein Highlight in 2019 waren Trauund Antragsringe, dieser Markt wächst; der Uhrenmarkt bewegt sich mit einem Plus von 0,8 Prozent seitwärts, unter dem Strich aber mit einem Umsatz von 1,26 Milliarden Euro stabil. Die Nachfrage wird gestützt durchden ungebrochene Nachfrage nach Smartwatches; die Umsätze der Elektrofachmärkte in diesem Bereich wurden bei unseren Zahlen nicht berücksichtigt.

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Auch das Thema der Nachhaltigkeit steht immer mehr im Fokus des BVJ:


Stephan Lindner, Präsident BVJ – Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V.

Der Kunde hat nicht nur ein Recht darauf, was er kauft und woher es kommt, und wie es entstanden ist, bei so einem intimen Stück wie Schmuck ist das auch ein Verkaufsargument. Soziale Verantwortung und schonende Umgang mit Umwelt und Ressourcen liegen im Interesse unserer Branche.

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Wie Dr. Guido Grohmann, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Schmuck und Uhren ausführte, gibt es in diesem Bereich bereits mehrere Möglichkeiten, die der Branche zur Verfügung stehen, um Herstellungsprozesse transparenter zu machen.


Dr. Guido Grohmann, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Schmuck und Uhren

Da gibt es für die Industrie zwei Möglichkeiten, das eine sind die blauen Bücher des Weltschmuckverbandes, das geht über die Diamanten hinaus, betrifft auch das Gold. Das andere ist, es gibt das Responsible Jewelry Council, wo man sich das von Drittzertifizierern das Ganze zertifizieren kann. Die Schweizer Luxusgüterhersteller verlangen das inzwischen von ihren Lieferanten. Dieses Zertifizierung legt nicht offen, wo ich die Komponenten kaufe, aber zertifiziert über große offene Standards, was den Einsatz von Gold, was Diamanten angeht, die eigenen Arbeitsprozesse angeht, da sind wir relativ weit.

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Wie Lindner auf der Pressekonferenz hervorhob, ist gerade bei diesen Branchenthemen eine Messe wie die INHORGENTA MUNICH enorm wichtig:


Stephan Lindner, Präsident BVJ – Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V.

Eine Messe wie die INHORGENTA ist für uns als Juweliere unverzichtbar; die Branche lebt von Dialog und von Vertrauen; wir brauchen Inspiration durch die Ausstellung und den persönlichen Austausch auf der Ausstellung, dass die Aussteller das genau so sehen, sieht man an den Ausstellerzahlen.

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Faires Gold aus nachhaltigen Kleinbergbaubetrieben - Interview mit Conny Havel von der Organisation Fairmined
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Bei Bananen, Reis oder Kakao kennt man es bereits – Produkte aus nachhaltiger Produktion, die mit dem Fairtrade-Gütesiegel gekennzeichnet sind. Damit ist sichergestellt, dass die Arbeitsbedingungen vor Ort menschenwürdiger sind und den Kleinbauernbetrieben bessere Preise für ihre Ernten garantiert werden. Bei Schmuck ist das Thema Fairtrade noch eher unbekannt, allerdings sind die Verbraucher auch hier zunehmend sensibilisiert und fragen verstärkt nach, woher beispielsweise das Gold für den Ehering herkommt. Eine Organisation, die sich seit 15 Jahren diesem Thema verschrieben hat, ist die „Alliance for responsible Mining“ mit Sitz in Kolumbien. Hier wird nach Firmenangaben sichergestellt, dass beispielsweise bei der Gewinnung des Goldes weder Kinder beschäftigt werden noch giftige Chemikalien zum Einsatz kommen. Auch die Arbeitsbedingungen von Goldschürfern werden verbessert und es werden faire Löhne bezahlt. Conny Havel leitet die Abteilung Lieferketten und Märkte bei der „Alliance for Responsible Mining“. Interviewer: Frau Havel, wie genau arbeitet ihre Organisation „Alliance for Responsible Mining“?

Conny Havel, Leiterin von Supply Chains and Markets bei fairmined

Wir arbeiten mit Kleinbergleuten auf internationalem Level, aber speziell in Südamerika. Wir arbeiten an verantwortungsvolleren Praktiken im sozialen Bereich, im Umweltbereich, in der Organisation, der wird mit speziellen Problemen assoziiert wie illegales Gold, verantwortungsloser Umgang mit Quecksilber usw. Wir versuchen, diese Arbeitsbediengungen zu verbessern.

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Interviewer: "Wie muss man sich die Arbeitsverhältnisse vor Ort z.B. in Kolumbien genau vorstellen?"


Conny Havel, Leiterin von Supply Chains and Markets bei der „Alliance for RESPONSIBLE MINING“

Es gibt hier den Großbergbau und den Kleinbergbau. Das kann man sich von einer Einzelperson mit Goldpfanne bis hin zu kleinen Organisationen bis zu 400 Mitgliedern vorstellen. Alle machen das allerdings mit einfachen Mitteln, es wird dort beim Kleinbergbau viel mit Hand gearbeitet sind.

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Interviewer: "Und die Arbeiter selbst?"


Conny Havel, Leiterin von Supply Chains and Markets bei der „Alliance for RESPONSIBLE MINING“

Wir sind in Kolumbien stationiert und wir haben in den verschiedenen Regionen lokale Leute, die direkt mit den Arbeitern zusammenarbeiten, es ist eine andere Welt, speziell wenn man beide Welten kennt, hier auf der Messe, der Wert der dahinter steckt, und dann das kennt, woher das Gold tatsächlich kommt, die sind sehr arm, verdienen sich ein paar Euro in der Woche, um ihre Familie zu ernähren. Viele der Regionen sind sehr abgelegen, man braucht mit dem Auto mehrere Stunden durchs Gebirge, um dorthin zu kommen. In vielen Regionen wird der Kleinbergbau auch im Dschungel betrieben, das ist sehr einfach, da gibt es keine Infrastruktur.

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Interviewer: "Wenn man jetzt selbst hier in Deutschland ein Schmuckstück kauft, wer kann einem dann sagen, woher das Gold kommt? Der Juwelier?"


Conny Havel, Leiterin von Supply Chains and Markets bei der „Alliance for RESPONSIBLE MINING“

Der Juwelier weiß das nicht, das ist eines der größten Probleme, wir sehen es bei Lebensmitteln und Kleidung, aber beim Gold sind wir noch etwas hinterher, aber es kommt, die Verbraucher fragen stärker nach. Man will nicht, bei so einem hochwertigen Produkt, dass es mit negativen Dingen assoziiert wird.

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Interviewer: "Ein Problem sind wahrscheinlich auch die Lieferketten, die wenig transparent sind?"


Conny Havel, Leiterin von Supply Chains and Markets bei der „Alliance for RESPONSIBLE MINING“

Goldlieferketten sind lang und wenig transparent, es gibt viele Zwischenhändler. Das ist eines der großen Ziele, das transparenter und kürzer zu machen, dass nur die Akteure dabei sind, die einen Zusatznutzen bringen. Wir haben die Kleinbergbauorganisationn, denen helfen wir, dass sie das Gold selbst exportieren können, zu den Scheideanstalten, die scheiden es und verwandeln es in Produkte für die Schmuckindustrie und verkaufen es an den Hersteller. Alle sind zertifiziert und verpflichten sich, ihre Transaktionen darzulegen. So wissen wir genau, wo das Geld herkommt.

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Interviewer: "Wie viel mehr müsste man jetzt für das faire Gold bezahlen als Verbraucher?"


Conny Havel, Leiterin von Supply Chains and Markets bei der „Alliance for RESPONSIBLE MINING“

Bei einem Ring für 800 Euro wäre der Mehrpreise für das faire Gold rund 40 Euro. Man hat dann aber die Sicherheit zu wissen, woher es kommt.

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Back to the 80ies, retro, eckig und All-Black – Uhrentrends für die kommende Saison
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Die Uhrenhalle A1 ist einer der Wachstumsbereiche der INHORGENTA MUNICH. Unter den namhaften Neuzugängen befinden sich Erwin Sattler, Festina Group, Fortis, Jacques Lemans und Parmigiani. Daneben werden auch Casio, Citizen, Garmin, Junghans, Maurice Lacroix, Seiko und viele weitere Marken mit neuen Modellen mit dabei sein. Im Trend liegen in diesem Jahr Retro- Uhren im Stil der 80er Jahre. Die damals beliebte Casio-Uhr feiert ein Comeback. Ebenfalls angesagt sind eckige Gehäuse – auch das erinnert an die 80iger Jahre. Die Uhren kommen dabei in zahlreichen Farben, ob in Gold, Edelstahl oder Silberoptik. Im Trend liegen auch Uhren, die komplett in Schwarz gehalten sind – All-Black-Uhren. Daneben setzt sich die Erfolgsgeschichte von Smart Watches weiter fort.

Cyrano Devanthey, Uhrenmacher bei Oscillon

Unser Konzept ist, dass jedes Teil bei uns direkt auf traditionellen Maschinen hergestellt wird. Wir stellen im Jahr etwa 4-5 Uhren her. Wir haben ein Platingehäuse, mit so kleinen Schokoladentäfelchen auf dem Ziffernblatt, wir haben ein spezielles Werk, damit man die Schwingung merkt. Wir haben ein Differenzialgetriebe, weil wir eine spezielle Rollfeder verbauen, die gibt es sonst nirgends in der Uhrenindustrie.

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Die Uhren aus der Oscillon-Manufaktur haben ihren Preis und kosten rund 180.000 Euro. Im Trend liegen in diesem Jahr Retro-Uhren im Stil der 80er Jahre. Casio zeigt auf der INHORGENTA MUNICH neue Uhren aus der G-Shock-Serie, die ebenfalls eckig daherkommen. Eine Hommage an die 80er Jahre, erklärt Rodja Schultz, er ist Deputy Sales Manager bei Casio:


Rodja Schultz, Deputy Sales Manager bei Casio

Die Form ist die von 1983, diese Uhr sticht hervor, dass sie Solarfunktion hat und auch eine Bluetooth-Konnektivität, die man mit dem Smartphone verbinden kann, so dass z.B. die Weltuhr angezeigt werden kann und so macht es die Bedienung auch einfacher.

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Diese neue G-Shock-Uhr kostet im Fachhandel rund 500 Euro. Ebenfalls auf Vormodelle geht die Casio-Vintage zumindest optisch zurück.


Rodja Schultz, Deputy Sales Manager bei Casio

Seit 1974 gibt es digitale Uhren von Casio, das ist unser Ursprung. Die gibt es nach wie vor, die sind heute ein Modeaccessoires, das, was wir hier zeigen ist die Premium-Linie, wir haben Edelstahlgehäuse, auch das Armband, mit Perlmutteinlagen im Ziffernblatt, um eine gewisse Wertigkeit herzustellen.

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Uhren aus einem Materialmix aus Holz, Gestein und Metall zeigt die Firma Holzkern. Über 500 Modelle hat das Unternehmen im Portfolio. Besonders beliebt sind nach wie vor Automatic-Uhren. Ein Highlight ist dabei die Uhr „Albert“ mit Akazienholz:


Matthew Glaso, Vertrieb

Sie hat ein Automatik-Werk von Citizen, hat Saphirglas verbaut, Automatik ist voll im Trend, das merkt man auch bei uns an den Verkaufszahlen. Die Uhr hat ein Gehäuse aus Edelstahl mit großen Ziffernblättern und ein einsichtiges Automatik-Gehäuse, so dass jeder sehen kann, das ist eine Automatik-Uhr.

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Das Modell „Albert“ für Herren kostet rund 460 Euro. Stark im Trend sind nicht nur Uhren mit Naturmaterialien, sondern auch nach wie vor Smartwatches. Komsa kümmert sich in Deutschland um den Vertrieb zahlreicher Smartwatches. Nach Worten von Jan Lairitz, er ist Key Account Manager bei Komsa gibt es im Bereich der Smartwatches zwei Richtungen:


Jan Lairitz, Key Account Manager bei Komsa

Zum einen gibt es denjenigen, der sagt, ich will eine Uhr mit smarten Funktionen, dann gibt es den, der will ein vollumfängliches Produkt, das mich in vielen Lebenslagen unterstützt, bis hin zur Navigation und Gesundheitsdaten, der Fitnesstracker ist stark im Rückschritt.

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Neben Garmin vertreibt Komsa auch die Firma „Withings“ aus Frankreich. Die hat die erste Smartwatch aufgelegt, die ein EKG schreiben kann:


Jan Lairitz, Key Account Manager bei Komsa

Ich löse eine EKG-Messung aus, das wurde anhand von klinischen Studien getestet, dann wird angezeigt, ob alles in Ordnung ist oder ob Handlungsbedarf besteht. Über eine App kann ich diese Kurven auch gleich an meinen Arzt senden, dann hat er das gleich vor sich.

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Nach Worten von Lairitz richtet sich diese EKG-Uhr vor allem an Menschen mit Vorhofflimmern.


Edle Schneekugel mit schwimmenden Diamanten, Medaillons mit Fotos mit den Liebsten und Elefanten um den Hals – Schmucktrends auf der INHORGENTA MUNICH 2020
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Auf der INHORGENTA MUNICH präsentieren die Aussteller seit jeher ein großes Feuerwerk ihrer neuesten Kreationen für die kommende Saison. Für jeden Geschmack ist hier etwas dabei – von Trauringen, besonderen Edelsteinen in jeglichen Farben bis hin zu individuellen Kreationen zahlreicher Schmuckdesigner. Dabei reichen die Preise von erschwinglich bis hin zu sechsstelligen Bereichen. Ein besonderen Eyecatcher hat in diesem Jahr die Firma Capolavoro aus Inning am Ammersee mit nach München gebracht. „Lucky Stars“ ist eine Schneekugel der „Billion Dreams Collection“, in der 108 Diamenten verschiedener Größe schweben, erklärt:

Andrea Fritsch, Firmengründerin von Capolavoro

Jedes Kind kennt die Schneekugeln aus der Kindheit, wir haben das in ein Schmuckstück umgesetzt, das ist ein Körper aus Glas, der in Gold gefasst ist, da innen ist eine Flüssigkeit, in der 108 Diamanten fließen. Man versetzt sich zurück in die Kindheit. Die Idee kam unserem Produktionsleiter von einer Schneekugel, dann haben wir gedacht, lass uns doch so etwas Verrücktes machen.

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Die Schneekugel mit den Diamanten hat ihren Preis:


Andrea Fritsch, Firmengründerin von Capolavoro

Es kostet 39.500 Euro, ist aus 18 Karat Gold, hat eine handgearbeitete Kette mit Diamanten, es ist alles Handarbeit, viele Handwerkskünste sind hier zusammengefasst, wir haben drei Jahre lang daran entwickelt und auch die Flüssigkeit patentieren lassen.

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In dem Familienunternehmen wird bei der Produktion sehr stark auf das Thema Nachhaltigkeit gesetzt, das auch bei der INHORGENTA MUNICH im Fokus steht:


Andrea Fritsch, Firmengründerin von Capolavoro

Wir schauen darauf, dass es keine Blutdiamanten sind, arbeiten mit deutschen Herstellern zusammen, wir sind ein bayerisches Unternehmen, wir haben einen Firmensitz, der aus Holz gemacht wird, wir verwenden auch sehr stark recyceltes Gold.

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Bei Drachenfels Design findet man in der kommenden Saison neben den bewährten Fröschen auch Elefanten um den Hals oder am Ohr. Inspiriert wurde die Designerin Franziska von Drachenfels in einem Urlaub:


Franziska von Drachenfels, Inhaberin

Ein Thailandurlaub, ich dachte immer, es gibt genügend Elefanten im Schmuck, und dann habe ich mich in die Elefanten verliebt. Es gibt sie in verschiedenen Größen, in Silber, in Gold, mit Lack, mit Edelsteinen, schlanker oder auch dicker. Der teuerste und Größte kostet rund 1000 Euro, der Kleinste kostet rund 50 Euro.

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Ebenfalls neu im Sortiment ist Schmuck im Jugendstil-Design:


Franziska von Drachenfels, Inhaberin

Belle epoque ist sehr jugendstilorientiert, es hat auch viele klassischen Steine verarbeitet, wie den Amethyst, Bergkristall. Die Besonderheit sind die auffälligen Steinquasten.

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Medaillons in allen Größen haben es der Schmuckdesignerin Kerstin Henkel angetan. Bereits seit einigen Jahren fertigt sie solche Lieblingsstücke:


Kerstin Henkel, Schmuckdesignerin

Medaillons sind für mich ein nostalgisches Schmuckstück, ich finde es toll, wenn Schmuckstücke eine Geschichte erzählen, das gibt es schon länger. Ich finde es toll, wenn alles handgemacht ist und wertig.

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Neu sind in diesem Jahr zwei Medaillons:


Kerstin Henkel, Schmuckdesignerin

Das Eine heißt Love, wenn es geschlossen ist, sieht es aus wie ein Tropen, wenn man es öffnet, dann hat man die beiden Hälften für die Fotos und sieht dann aus wie ein Herz. Das Zweite heißt Unendlichkeit, wenn es zugeklappt ist, sieht man die Form gar nichzt, wenn man es öffnet und es liegt, hat man die liegende Acht, das Symbol der Unendlichkeit.

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Hauptpressekonferenz INHORGENTA MUNICH 2020
Audiomitschnitt der Hauptpressekonferenz INHORGENTA MUNICH 2020

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