INHORGENTA 2018

O-Ton-Pakete für Ihre Berichterstattung

Unser Hörfunk-Service zur INHORGENTA 2018

Sie möchten über die INHORGENTA 2018 im Radio berichten? Hier finden Sie alles, was Sie dazu brauchen!

Das Team vom Messeradio ist auch diesmal wieder auf der INHORGENTA 2018 für Sie unterwegs, um die unterschiedlichsten Themen redaktionell zu bearbeiten. Wir bieten Ihnen alle Audiomaterialien, die Sie zur Produktion Ihres Beitrags brauchen. Hier im Downloadbereich stellen wir Ihnen kostenfrei unser Tonmaterial in Sendequalität (MP3) zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie uns über den Einsatz informieren.

Wenn Sie persönlich und direkt auf der Messe produzieren möchten, können Sie unser Hörfunkstudio im Pressezentrum West nutzen. In diesem, mit modernster Digitaltechnik ausgestatteten Studio, können Sie Ihre Beiträge bearbeiten, überspielen oder gleich live aus dem Studio senden.
Unser Technik-Team unterstützt Sie gerne direkt vor Ort.

Unser Themen-Service als Download

Nachfolgend finden Sie Manuskripte und 30 O-Töne zum Download
Zahlen und Fakten zur Messe und der Branche auf der Hauptpressekonferenz der INHORGENTA MUNICH 2018
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Die Nachfrage nach Uhren und Schmuck ist ungebrochen. Das zeigt die INHORGENTA MUNICH. Besucher können vom 16. bis 18. Februar 2018 auf dem Münchner Messegelände viel Glamour und Glitzer erleben. Sie ist weltweite Leitmesse für bezahlbaren Luxus im Bereich Schmuck, Uhren und Lifestyle. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich:

Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

Viele gehen jetzt mit Spannung in die INHORGENTA. Ich meine, dass sich das Geschäft deutlich beleben wird. Das wird die Messe zeigen. Sie ist ja auch dazu da, das Geschäft zu befördern und ich glaube, es werden sehr positive Signale ausgehen. Wir haben schon von der Ausstellerseite positive Signale: Wir haben einen Zuwachs bei den Ausstellern von 4 %. Es sind insgesamt 1.026 Aussteller auf der Messe hier präsent.

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Die INHORGENTA MUNICH bietet den Ausstellern neue Möglichkeiten sich zu präsentieren, unter anderem der Bereich „Fine Jewelry“ und das scheint anzukommen:


Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

Wir haben einen überdurchschnittlichen Zuwachs vor allem im Bereich „Fine Jewelry“. Dort haben sich namhafte Marken neu für die INHORGENTA entschieden, was uns natürlich besonders freut.

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Neu aufgenommen wurden insgesamt 25 Aussteller, wie die Schmuckmanufaktur Niessing, die Designschmiede Georg Jensen und der italienische Schmuckhersteller Piero Milano. Das dürfte auch bei den Fachbesuchern ankommen. Die Messe erwartet 30.000 Fachbesucher aus 70 Ländern. Für viele Händler ist sie ein Muss. Im vergangenen Jahr hat die Branche ein kleines Umsatzplus erzielt. Das zeigen erste Zahlen des Handelsverbands Juweliere BVJ. Demnach ist der Gesamtmarkt 2017 gut 0,5 Prozent gewachsen auf 4,76 Milliarden Euro (Endverkaufspreise inkl. Mehrwertsteuer). Die Hoffnungen auf ein gutes Weihnachtsgeschäft haben sich nicht erfüllt, wie Händler berichten. Es sei nicht mehr wie früher so häufig in Einkaufsstraßen und Zentren gebummelt worden, sondern vermehrt im Internet. Der Anstieg kam allein durch höherwertige Verkäufe zustande, wie der Präsident des Verbands Stephan Lindner ausführt:


BVJ-Präsident Stephan Lindner

Im Bereich Schmuck ist besonders gut gelaufen das Thema Diamant. Der Diamant ist immer noch Girls best friend. Es kommt mit Sicherheit der ein oder andere Farbstein hinzu, das ist aber dann sehr speziell und im Schmuckbereich macht die Kombination Diamant-Gold oder -Roségold gerade im letzten Jahr deutlich mehr von sich reden als noch vor zwei oder Jahren. Da wollte man alles weiß. Jetzt kommt wieder mehr Farbe, Wärme ins Spiel; wenn weiß dann meistens mit Platin, weil der Platinkurs im Moment doch denkbar niedrig ist.

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Günstig für den Handel ist derzeit auch der gegenüber dem Dollar hohe Eurokurs. Denn Diamanten werden in Dollar gehandelt. Allerdings glaubt Lindner nicht, dass der Kunde derzeit davon etwas hat:


BVJ-Präsident Stephan Lindner

Im Moment ist es so, das wir, wenn wir lose Steine einkaufen, diese preiswerter einkaufen, als wir sie in der Vergangenheit eingekauft haben. Wir mussten für 1,05 Dollar Steine einkaufen, jetzt können wir für ein 1,20 Dollar einkaufen. Diejenigen, die stark bei den Diamanten sind, haben aber allerdings auch ein Lager zum alten Kurs eingekauft. Ich kann ich das Lager so ohne weiteres wertberichtigen, dass es bei dem Kunden durchschlägt. Die fehlende Mage kann niemand auffangen.

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Die Branche erwartet in diesem Jahr, dass man sich auf dem Vorjahresniveau bewegen wird. Was die Kunden erwartet, kann man auf der INHORGENTA MUNICH sehen:


Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

Es gibt den Lifestyle Schmuck, genauso wie den hochwertigen Designerschmuck und natürlich auch ganz besonders erlesene Schmuckstücke sind hier zu sehen. Wir starten gleich am ersten Tag mit einem Highlight, unserer Jewelry show. Dort werden viele interessante Schmuckstücke präsentiert. Am Sonntag Abend wird dann der Inhorgenta Award zum zweiten Mal verliehen. Wir haben diesmal eine neue Kategorie hinzu genommen für Smart Watches. Wir hatten über 100 Einreichungen und wir haben zum ersten Mal uns für ein Partnerland entschieden. Es ist Polen. Dort wird viel Bernstein Schmuck hergestellt und es gibt doch eine Sonderschau mit bestand darin Bernstein Schmuckstücken zu sehen.

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Es gibt für Fachbesucher also viel zu entdecken. Und es gibt auch reichlich Gesprächsstoff. So ist auch diese Branche stark von der Digitalisierung betroffen. Deshalb kommen auf Händler und Hersteller zahlreiche Herausforderungen zu.


Schwerpunktthema Digitalisierung – Wandel der Uhren- und Schmuckbranche?
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Es gibt wohl kaum einen Geschäftszweig, der nicht von der Digitalisierung betroffen ist. Auch in der Schmuck- und Uhrenbranche wird dieses Thema immer wichtiger. So hat sich die dänische Designschmiede Georg Jensen GmbH vor ein paar Jahren entschieden, in diesen Bereich stark zu investieren. Managing Director Gesa Michahelles nennt den Grund:

Georg Jensen GmbH Managing Director, Gesa Michahelles

Weil wir der festen Meinung sind, das wir mit unserem Produktportfolio nicht daran vorbeikommen. Wir wollen uns auch die jüngeren Zielgruppen erschließen und das geht nur über diesen Weg.

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Die Firma hat deshalb unter anderem ihr Marketing komplett umgestellt. Das Unternehmen verzichtet mittlerweile auf klassische Printkampagnen und setzt stärker auf Influencer. Daneben wurde auch ein Internetshop eröffnet:


Georg Jensen GmbH Managing Director, Gesa Michahelles

Also wir bieten nicht unsere gesamte Palette an. Was wir nicht anbieten sind unsere Einzelfertigungen im Silberbereich, weil das sind Preispunkte ab 20.000 aufwärts. Das sind Einzelstücke. Beim Internet ist ganz stark der Bereich Home und Living mit Preissprüngen bis zu 400 Euro, aber auch der Schmuckbereich Silber Gold.

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Die Reaktion des Handels auf den Internetshop von Georg Jensen fällt unterschiedlich aus:


Georg Jensen GmbH Managing Director Gesa Michahelles

Das ist ganz interessant weil das ist regional unterschiedlich. Der englische Handel reagiert total gelassen. Er fordert mehr Unterstützung wie zum Beispiel gute Fotos. Deutschland dagegen ist sehr kritisch besonders bei Sale-Aktionen mit Auslaufware. Da gibt es einen Riesensturm. Da müssen die Aktionen nicht mal von uns sein.

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Auch beim INHORGENTA Trendindex wurden die Kunden zu ihren Einkaufsgewohnheiten und -vorlieben bei Schmuck und Uhren befragt. Dabei ging es auch um das Thema Online-Kauf. Demnach bevorzugen viele Kunden nach wie vor den Fachhandel. Der macht immer noch 50 Prozent des Schmuck- und Uhrenhandels in Deutschland aus, wie der BVJ Handelsverband mitteilt. 10 Prozent des Umsatzes machen reine Internethändler. Der INHORGENTA Trendindex zeigt aber auch, dass sich viele Kunden wünschen, dass der Fachhandel im Internet aktiv vertreten ist.


Präsident BVJ Handelsverband, Stephan Lindner

Grundsätzlich steht der Handel dem Thema offen gegenüber. Aber es sind viele kleine Einzelhändler personell überfordert, deshalb geht es langsam voran. Es passiert permanent etwas.

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Lindner sieht hier wenig Chancen, dass der Handelsverband die Händler unterstützt. Er verweist darauf, dass die Branche ziemlich zersplittert ist:


Präsident BVJ Handelsverband, Stephan Lindner

Es wird schwierig, das zu unterstützen, weil nicht alle Einzelhändler organisiert sind. Wer alleine arbeitet, der tut sich schwerer.

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Auf der INHORGENTA MUNICH können sich Fachbesucher aber immerhin über den Themenkomplex informieren und Antworten finden. Am Sonntag, den 18. Februar 2018, geht es unter anderem um „Digital jetzt oder nie – Schmuck neu und anders verkaufen“, „David gegen Goliath – Wie man das Wissen und Standing großer Player für sich nutzen kann“ oder „Ein Online Shop, der anders tickt – individualisierte Uhren online“ oder auch um „Macht das Internet den stationären Handel überflüssig?“.


Edle Schmucktrends auf der INHORGENTA MUNICH
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Besonders schön funkeln die Schmuckstücke in der Halle B1. In diesem Jahr präsentieren 25 neue Aussteller im Bereich „Fine Jewelry“ ihre Stücke. Schon seit langem dabei ist die Firma Gellner. Die Schmuckmanufaktur ist vor allem für ihren Perlenschmuck bekannt. So erhielt sie den „Schmuck Award 2017“ in der Kategorie „Klassik“ für das Collier RENDEZVOUS. Das Collier ist eine Kombination aus farbigen Diamantbriolettes und einer Zuchtperle.

Creative Director Gellner, Michael Weggenmann

wir hatten in den letzten Jahren das große Glück sehr viele Preise, Awards gewinnen zu dürfen, in dem wir einzelne Perlen kombinieren mit Diamanten. Das ist für uns das Thema Rendezvous.

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IsabelleFa, Alexandre Mössner

Unsere Manufaktur zeichnet sich dadurch aus, dass unsere Stücke handgearbeitet sind und zwar in einer Manufaktur in Süddeutschland in Eisingen bei Pforzheim. Es ist Handarbeit, es steckt sehr viel Know-how drin, sehr viel Zeit, sehr viel Kraft und sehr viel Wissen. Wir sind Spezialisten für Reife und Ketten.

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Zu den sicherlich recht außergewöhnlichen Stücken in der Halle B1 auf der INHORGENTA MUNICH gehört in diesem Jahr ein Kopfhörer für 75.000 Euro von dem Schmuckhersteller AL CORO


AL CORO Vertriebsleiteirn Jacqueline Nienhaus

Der Kopfhörer ist ein ganz klassischer Kopfhörer, der allerdings komplett mit 18 Karat Gold veredelt ist, zusätzlich mit pinken Safire und an den Seiten ein Engelchen und Teufelchen. Wir haben ja in unserer Kollektion einen Anhänger, den kann man je nach Tageslaune drehen, das haben wir auf den Kopfhörer projiziert. Auf der einen Seite haben wir ein Engel mit weißen Brillanten, auf der andern Seite das Teufelchen mit schwarzen Saphiren und kleinen roten Rubinen als Augen. Das ist eine Anfertigung für eine DJin in den Niederlanden. Der ist schon in Gebrauch.

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Creative Director Gellner, Michael Weggenmann

Es geht immer mehr ins Ungewöhnliche. Wir sind ja einen Perlenhaus. Die Perle hat so ein bisschen das Image verstaubt zu sein und wir beleben das Ganze. Wir machen die Perle sexy lässig und jung, indem man das Design verändert und neue Materialien mit ins Spiel bringt, ob das buntes Glas, Edelstahl oder geschwärztes Material ist. Wir sind da sehr flexibel und individuell.

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Creative Director Gellner, Michael Weggenmann

Deutschland steht ja eigentlich für ein sehr gerades geometrisches Design. Wir wollen den Weg nicht gehen, wir sehen uns auch viel internationaler und wir glauben die Perle per se ist ein sehr feminines Produkt und genau so muss der Schmuck sein: weich, feminin, rundlich.

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Creative Director Gellner, Michael Weggenmann

Es gibt eine neue Perlenvariante seit ein paar Jahren im Markt. Das ist die eine Süßwasserperle, eine Ming-Perle in einem Rosaton. Die ist sehr zart und sehr weiblich. Unabhängig davon vertreiben wir diese Fijiperlen weltweit exklusiv. Diees bestechen durch ihre Farbe, die sehr warm und sehr weich ist oft in grünen und braunen Tönen. Eine normale Tahiti-Perle ist ja bekannt im Markt. Da werden im Jahr mehrere Tonnen geerntet. Im Vergleich dazu, es gibt gerade mal 200 Kilogramm dieser Fijiperlen jährlich, die sind also extrem rar und etwas ganz besonderes

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Creative Director Gellner, Michael Weggenmann

Für uns ist diese Messe die entscheidende Messe. Es ist eine wunderschön organisierte Messe. Deshalb macht es Spaß hier zu sein. Für Zentraleuropa ist diese Messe Schmuckdesign mit Abstand die Beste.

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Zu den neuen Ausstellern gehört Niessing. Die Schmuckmanufaktur ist wieder zurückgekehrt auf die INHORGENTA MUNICH. Das Unternehmen aus Vreden ist vor allem für seine Trauringe bekannt. Der Trend hier: verschiedene Goldtöne, immerhin zwölf an der Zahl:


PR Verantwortliche Niessing, Sonja Junge

Der Trend ist eigentlich ganz klar im Farbbereich zu sehen, was wir ganz stark merken. Da wir die zwölf Goldtöne anbieten können, erleben die Paare, es geht weg vom klassischen Gelbgold, Rotgold oder Weißgold. Es gibt noch ganz feine Nuancen dazwischen und ich würde mal sagen: Farbe ist das neue Schwarz.

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Wie die Firma die zwölf verschiedenen Goldtöne hinbekommt, ist natürlich ein Betriebsgeheimnis:


PR Verantwortliche Niessing, Sonja Junge

Das ist eine Rezeptur wie beim Backen. Es ist bei uns eine Legierung aus verschiedenen Edelmetallen. Das ist natürlich eine geheime Rezeptur. Es wird gekühlt, gemischt und gezogen .

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Neben den verschiedenen Goldtönen gibt es bei den Trauringen noch zwei Trends zu beobachten:


PR Verantwortliche Niessing, Sonja Junge

Es gibt einmal den klaren klassischen Wedding Ring, in einem schönen Goldton und ein bisschen breiter. Und es gibt den zweiten Trend, ganz filigran, ein zwei Millimeter feiner Ring, auf dem ein Steinchen blitzen kann.

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Bei Bernd Wolf werden für die Colliers Edelsteine, wie winzige Hämatinwürfel auf bewegliche Ketten gefädelt. Auch bei Isabella Fa gibt es Edles für den Finger. Einige der voluminösen Ringe bergen ein Geheimnis:


IsabelleFa, Alexandre Mössner

Bei dem Ring ist direkt zu sehen, dass unsere Manufaktur voluminösen Schmuck hat. Der Ring ist halbmassiv gearbeitet. Besonders charmant ist das ein kleiner Brillant in der Innenseite des Rings ist, von dem nur die Trägerin weiß.

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Ob handgemacht, smart oder individuell - Die ganze Welt der Uhren auf der INHORGENTA MUNICH
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Die Uhrenbranche ist so vielseitig wie nie. Längst gibt es nicht nur das klassische Modell der Armbanduhr, sondern auch Holzuhren, Smartwatches und Hybride, eine Mischung aus analoger und digitaler Uhr. Am Stand von Fossil kann man ein solches Hybrid- Modell sehen und testen:

Iris Buchholz, PR Specialist Fossil

Wir haben verschiedene Arten von Smartwatches, zum einen die Hybrid-Smartwatch. Das sind Uhren, die aussehen wie analoge Uhren, aber mit dem Handy verknüpfbar sind...

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Technikaffine Besucher finden daneben Smartwatches am Stand. Inzwischen fokussiert man sich bei Fossil vor allem auf deren modische Komponente:


Iris Buchholz, PR Specialist Fossil

Auf der anderen Seite haben wir die Kunden, die ein bisschen technikfokussierter sind. Für die ist die klassische Touchscreen-Smartwatch die richtige Anlaufstelle. Hier habe ich über ein Display die Möglichkeit, meine Nachrichten zu lesen und zu sehen, wer mich gerade anruft..

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Allzu lange gibt es die Smartwatches noch nicht. Wohin sich der Markt also in Zukunft bewegen könnte, weiß Marc Czemper, Senior Sales Manager bei Casio:


Marc Czemper, Senior Sales Manager Casio

Das Ganze wird auf jeden Fall mannigfaltiger. Die Smartwatch, die wir heute kennen, ist ja nicht das, was uns morgen viel Freude machen wird. Smartwatches von morgen werden uns das Bezahlen vereinfachen, Autos starten...

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Für welches Modell einer Armbanduhr man sich entscheidet, das bleibt am Ende eine Stilfrage. Viele schließen den Kauf einer Smartwatch sogar komplett aus. Laimer stellt an seinem Stand Holzuhren vor. Ist das der Gegentrend zur Smartwatch?


Patrick Laimer, Geschäftsführer Laimer

Ich sage Ja, weil ich der Meinung bin, dass eine Smartwatch keine Seele hat und eine Holzuhr Charakter hat und eine Geschichte erzählen kann...

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Die Vorstellung, dass sich junge Leute ausschließlich für die digitale Version einer Uhr entscheiden, stimmt laut Laimer jedenfalls nicht.


Patrick Laimer, Geschäftsführer Laimer

Die Käuferschaft zieht sich quer durch die Bank, vom Jugendlichen über den Businessman bis zum Senior..

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Auch am Stand von Victorinox gibt es Uhren mit Tradition zu sehen. Das Unternehmen stellt ein Modell mit Paracord-Armband vor.


Nicolas Ziegelmeyer, Sales Manager

Das ist ein sogenanntes Paracord-Armband. Paracord ist klassischerweise eine Fallschirmleine. Das Armband lässt sich auffädeln und ist dann eine 2,40m lange Rettungsleine..

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Spannend ist diese Spezialfunktion vor allem für Sportler und Outdoor-Fans.


Nicolas Ziegelmeyer, Sales Manager

Wenn sie jetzt sagen, ich bin jemand, der gerne im Outdoor-Bereich aktiv ist, dann kommen sie schnell in die Situation, wo sie ein Seil brauchen, um eine Falle oder Leine zu bauen...

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Die Uhrenbranche befindet sich im Wandel – das betrifft nicht nur das Produkt, sondern auch den Handel. Die Unternehmen sind gefordert, erklärt Matthias Stotz, Geschäftsführer von Junghans:


Matthias Stotz, Geschäftsführer Junghans

Die Uhrenbranche muss sich auf das einstellen, womit sie schon die letzten zwei Jahre konfrontiert ist – die Märkte sind schwieriger geworden, der Wettbewerb ist schwieriger geworden..

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Bei Junghans bedeutet das einen Systemwechsel. In einer Pressemeldung erklärt das Traditionsunternehmen, sich künftig auf den Fachhandel zu konzentrieren und sich aus den großen Warenhäusern zurückzuziehen.


Matthias Stotz, Geschäftsführer Junghans

Und zwar waren das acht Standorte, die wir noch hatten, und die haben wir jetzt geschlossen. Deshalb liegt unsere Konzentration im stationären Fachhandel ganz klar auf dem klassischen Juwelier..

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Die Welt der Uhren in ihrer ganzen Bandbreite – vom 16. - 19. Februar können Fachbesucher man sie auf der INHORGENTA MUNICH erleben.


Livestream von der Pressekonferenz zur INHORGENTA MUNICH 2018