f.re.e 2020

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Unser Hörfunk-Service zur f.re.e 2020

Sie möchten über die f.re.e 2020 im Radio berichten? Hier finden Sie alles, was Sie dazu brauchen!

Das Team vom Messeradio ist auch diesmal wieder auf der f.re.e 2020 für Sie unterwegs, um die unterschiedlichsten Themen redaktionell zu bearbeiten. Wir bieten Ihnen alle Audiomaterialien, die Sie zur Produktion Ihres Beitrags brauchen. Hier im Downloadbereich stellen wir Ihnen kostenfrei unser Tonmaterial in Sendequalität (MP3) zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie uns über den Einsatz informieren.

Wenn Sie persönlich und direkt auf der Messe produzieren möchten, können Sie unser Hörfunkstudio im Pressezentrum West nutzen. In diesem, mit modernster Digitaltechnik ausgestatteten Studio, können Sie Ihre Beiträge bearbeiten, überspielen oder gleich live aus dem Studio senden.
Unser Technik-Team unterstützt Sie gerne direkt vor Ort.

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Nachfolgend finden Sie Manuskripte und 28 O-Töne zum Download
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Auf dem Münchner Messegelände findet vom 19. bis 23. Februar 2020 die f.re.e - die größte Freizeitmesse Bayerns statt. In diesem Jahr feiert die f.re.e ihren 50. Geburtstag. Über 1.300 Aussteller aus 60 Ländern zeigen viele Neuheiten und Trends aus den Bereichen Reisen, Kreuzfahrt & Schiffsreisen, Caravaning & Camping, Wassersport, Outdoor, Fahrrad sowie Gesundheit & Wellness. Dazu der stellvertretende Geschäftsführer der Messe München, Dr. Reinhard Pfeiffer:

Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH

wir haben über 1.300 Aussteller aus über 60 Ländern; wir haben drei Hallen vollgepackt mit Reisen, fast drei Hallen mit Caravan, Reisemobilen; wir haben eine Halle mit Fahrrad, mit Wassersport, mit Wellness, die f.re.e wächst nicht nur bei den Besucherzahlen, sondern auch auf Ausstellerseite.

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Auf der f.re.e können sich die Besucher nicht nur über die neuesten Reisetrends rund um den Globus informieren, vielmehr lädt die Messe alle Besucher ein, mitzumachen und zahlreiche Freizeitaktivitäten vor Ort selbst auszuprobieren:


Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH

da ist der Wasserbereich mit verschiedenen Becken, man kann Kanus und Kajaks fahren, man kann auch tauchen; wichtig ist natürlich das Thema Fahrrad, man kann alle Arten von Rädern testen, wir haben viele Parcours da, wir haben eine Kletterhalle, die f.re.e ist mehr als eine Buchungsplattform, man kann sehr viel ausprobieren.

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In diesem Jahr feiert die f.re.e ihren 50. Geburtstag – eine Erfolgsgeschichte in München:


Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH

die Messe ist über die Jahre erheblich gewachsen, sie hat mit 12.000 Quadratmetern begonnen, heute hat man das Zehnfache; es ging los mit Autos, mit Caravans und Booten, da hieß sie ABC, später dann C.B.R., da kamen die Reisen dazu, dann kam mit der f.re.e der Bereich Freizeit dazu, sie ist stetig gewachsen und hat einen festen Platz im Münchner Messekalender.

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Traditionell gibt es auf der f.re.e jedes Jahr ein Partnerland, 2020 fiel die Wahl auf Italien, einem der beliebtesten Reiseziele der Deutschen:


Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH

auf der f.re.e kann man sich natürlich über alle Urlaubsdestinationen, unser Partnerland muss ein Land sein, das nicht zu weit weg ist und wo man alles machen kann, was man auf der f.re.e erleben kann. Das ist Italien mit seiner unglaublichen Vielfalt. Wir haben das Jubiläum, 50 Jahre, da passt Italien bestens dazu, für uns Bayern ist Italien unverwechselbar mit Kulinarik, Kultur und einfach Bella Vita.

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Monica Bonaspetti von der Italienischen Zentrale für Tourismus freut sich sehr, dass Italien in diesem Jahr Partnerland der f.re.e ist:


Monica Bonaspetti, Italienische Zentrale für Tourismus

die Deutschen sind sehr wichtige Touristen, schon immer die bedeutendsten Touristen, das ist sehr wichtig, weil wir unser Land präsentieren können und auch alle Facetten des Landes zeigen. Wir wollen zeigen, wie ursprünglich und authentisch Italien ist. Wir wollen auch versuchen das ganze Land vorstellen, nicht nur den Norden, den vielleicht viele bereits kennen.

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Monica Bonaspetti, Italienische Zentrale für Tourismus

wir versuchen, zu erzählen, was man in diesem Jahr in Italien zu erleben ist. Raffaelo zum Beispiel ist in den Marken geboren vor 500 Jahren. Es gibt große Ausstellungen mit Bildern aus der ganzen Welt. Das ist eine Möglichkeit, nicht nur Rom kennenzulernen. Wir feiern auch 100 Jahre Fellini zum Beispiel, es gibt im Geburtsort Rimini eine große Ausstellung. Daneben ist auch der Aktivurlaub in Italien sehr wichtig, nicht nur im Norden, sondern auch im Süden.

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Caravaning und Campen liegen nach wie vor voll im Trend, das belegen die aktuellen Verkaufszahlen des Caravaning Industrie Verbandes Deutschland (CIVD). So sind die Neuzulassungen für Campingfahrzeuge in Deutschland 2019 um rund 14 Prozent gestiegen. Über 80.000 Reisemobile und Caravans kamen neu auf deutsche Straßen - laut CIVD handelt es sich dabei um das sechste Rekordjahr in Folge. Dazu Marc Dreckmeier, der Leiter Marketing & PR beim Caravaning Industrie Verband Deutschland (CIVD):


Marc Dreckmeier, Leiter Marketing & PR Caravaning Industrie Verband Deutschland (CIVD)

das war das 6. Erfolgsjahr in Folge, bei den Reisemobilen haben wir ungefähr 15 Prozent zugelegt, bei den Caravans etwa zehn Prozent. Das war ein sehr gutes Jahr, wir hatten über 80.000 Neuzulassungen bei den Freizeitfahrzeugen, die Verteilung ist 2:1. Es ist eine Urlaubsform, bei der man sehr selbstbestimmt und individuell unterwegs ist, das ist ein Trend in der Gesellschaft, die möchten das machen und deswegen entdecken das immer mehr Menschen.

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Marc Dreckmeier, Leiter Marketing & PR Caravaning Industrie Verband Deutschland (CIVD)

die Fahrzeugsegmente wachsen alle, der Primus ist hier der Kastenwagen, der Kompakte, mit oder ohne Bad, die sind auch Alltagstauglich, daher sind die so beliebt.

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Auch auf der f.re.e 2020 spiegelt sich dieser Trend wieder, in diesem Jahr sind fast drei Hallen diesem Thema gewidmet. Insgesamt sind rund 75 Marken mit über 300 Fahrzeugen mit dabei – von günstigen Einstiegsmodellen bis hin zu Luxuswohnmobilen, die Platz für ein eigenes Fahrzeug bieten:


Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH

dieser Bereich ist über die letzten 4-5 Jahre enorm gewachsen. Wir haben jetzt fast drei Hallen, die Nachfrage ist groß, wir haben 75 Marken da, 300 Fahrzeuge und 150 Aussteller. Der Besucher hat hier ein großes, relevantes Angebot in diesem Bereich.

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Rund 1.300 Aussteller aus 60 Ländern präsentieren derzeit auf Bayerns größter Freizeitmesse, der f.re.e 2020, Neuheiten und Trends aus den Bereichen Reisen, Kreuzfahrt & Schiffsreisen, Caravaning & Camping, Wassersport, Outdoor, Fahrrad sowie Gesundheit & Wellness. Dieses Jahr gibt es zudem noch etwas zu Feiern. Die Messe begeht ihr 50-jähriges Jubiläum. In diesem Jahr sind insgesamt acht Hallen voll belegt. Seit vielen Jahren ist f.re.e eine Messe, auf der viele Sportarten auch ausprobiert werden können. So ist in der Halle B6 wieder eine große Seenlandschaft, auf der Besucher zahlreiche Kajaks, Stand Up Paddles und Kanus testen können. Dazu Gudio Meier von Bavarianwaters:

Guido Meier, Bavarianwaters

wir haben den SUPO-Pool, hier kann man neue Boards testen, man kann sich drauf stellen, damit man das Gefühl dafür bekommt. Wir haben auch einstündige Kurse, Grundlagen kann man hier lernen. Wir haben auch verschiedene andere Aktivitäten wie SUP-Yoga oder SUP-Polo. Hier hat man einen Ball und spezielle Paddel, es ist sehr anstrengend und man spielt wie beim Fußball auf Tore.

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Gerade die SUP-Technik-Kurse kommen bei den Besuchern gut an, so Meier:


Guido Meier, Bavarianwaters

geradeaus fahren ist das Wichtigste, wenn man eine gute Technik hat, geht das einfacher, es geht ums Wenden und drehen, da gibt es viele Tricks, die man lernen kann. Nach dem Kurs sagen die Leute, da kann man wirklich noch viel lernen.

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Stark gewachsen ist der Bereich Caravaning & Mobile Freizeit. Dort gibt es die neuesten Modelle zu sehen, insgesamt 75 Marken mit mehr als 300 Fahrzeugen. Wohnwagen Gérard aus Peißenberg zeigt unter anderem einen neuen kompakten Wohnwagen, der im Innenraum Platz für ein Motorrad oder Ebikes bietet. Dazu Klaus Ostenrieder, er ist Geschäftsführer bei Gérard:


Klaus Ostenrieder, Geschäftsführer bei Gérard

Der Wohnwagen ist sehr geeignet für Sportgeräte. Dafür ist er speziell entwickelt worden für Biker, Surfer oder Motorräder. Er hat eine große Heckklappe für diese Sportgeräte, man kann bis zu 2000 Kilo zuladen, er hat eine große Achse. Es gibt eine Auffahrrampe, die mit dabei ist. Auch viele Camper haben E-Bikes und die wollen die Fahrräder innen mitnehmen, da sind sie geschützt.

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Ebenfalls auf der f.re.e zu sehen ist ein Kajak, das aus angeschwemmtem Plastikmüll hergestellt wurde. Die Firma Palm hat das Einsteigerkanu entwickelt. Dazu Jan Kellner vom Vertrieb des Unternehmens:


Jan Kellner, Vertrieb bei Palm

das Boot wird aus Kunststoffabfällen hergestellt. Es ist zu 100 Prozent recyceltem Plastik. Ausgangspunkt war, dass in Großbritannien viel Plastikmüll angeschwemmt wird und man überlegt hat, was man damit machen kann. Da wurde die Firma Palm, die in GB sitzt, gefragt, ob man daraus ein Boot machen kann und so entstand dieses Einsteigermodell in schwarz.

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Das Kajak aus der Serie „Islander“ kostet 549 Euro. Das Thema Fahrrad gibt es in diesem Jahr in der Halle C6. Hier können die Besucher die unterschiedlichsten Fahrräder testen, auf verschiedenen Parcours:


Laura Ganswindt, Pressesprecherin beim ADFC Bayern

was wir sehen, es gibt immer mehr Modelle, die Vielfalt wird größer. Lastenräder werden immer beliebter. Im Trend liegt auch Smartcycling, was das Fahrrad schlauer, effektiver macht, auch die Vernetzung mit GPS. Das nimmt immer weiter zu.

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Wer gerne mit dem Fahrrad in den Urlaub fährt, findet in der Halle C6 viele Angebote. Im Trend liegt beispielsweise das Pilgern mit dem Rad, so Ganswindt:


Laura Ganswindt, Pressesprecherin beim ADFC Bayern

was wir beobachten ist das Radpilgern, es gibt es schon länger. Es gibt immer mehr Angebote, die entschleunigt daherkommen. Die Leute wollen auch ruhiger unterwegs sein. Hier kann man Entschleunigung, Abenteuer und Selbsterfahrung miteinander verbinden.

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Wer noch nicht genau weiß, wohin in seinem nächsten Urlaub, der findet auf der f.re.e etwa 900 Aussteller, die über die unterschiedlichsten Urlaubsangebote informieren. Das diesjährige Partnerland der Messe ist Italien. Das Land präsentiert diesmal viele Angebote für nachhaltigen Urlaub.


Monica Bonaspetti, Italienische Zentrale für Tourismus

das ist wirklich ein typisch italienisches Phänomen. Es gibt immer mehr Angebote, im ganzen Land gibt es tausende Betriebe, wo man wirklich authentisch Urlaub machen kann und auch die Natur erleben kann und auch das Essen.

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Bei den Deutschen die beliebteste Urlaubsdestination ist jedoch das eigene Land. In der Halle A5 präsentieren sich zahlreiche Regionen mit ihren Angeboten. Mit dabei ist auch die Schwäbische Alp, ein Gebiet, in dem es neben den unzähligen Rad- und Wanderwegen auch viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken gibt, wie beispielsweise das Steiff-Museum in Gingen an der Brenz:


Silvia Mabinuori vom Steiff-Museum in Gingen an der Brenz

das Museum entführt einen in eine andere Welt, die Erwachsenen werden bei uns wieder zum Kind. Im ersten Teil erfährt man viel über die Geschichte von Steiff und über die Gründer. Danach begibt man sich im Museum auf die Suche nach 3.000 Teddybären.

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Die f.re.e, die größte Freizeitmesse in Bayern, feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Ein großer, stetig wachsender Bereich auf der f.re.e ist der Themenbereich Caravaning & Camping. In diesem Jahr sind fast drei Messehallen diesem Thema gewidmet. Insgesamt sind rund 75 Marken mit über 300 Fahrzeugen im Jubiläumsjahr mit dabei. Einer der Aussteller ist die Firma Wohnwagen Gérard aus Peißenberg. Das Unternehmen ist von Anbeginn mit dabei. Seniorchef Klaus Gérard, erinnert sich gerne an die Anfangsjahre der Messe:

Klaus Gérard, Seniorchef bei Wohnwagen Gérard

wir hatten einen kleinen Stand mit sechs oder sieben Wohnwagen, das war aufregend für uns vom Land in die Stadt zu kommen, und dort Geschäfte zu machen; das war eine Pionierzeit, wir wussten gar nicht, wie sich das entwickelt. Das war damals noch so, dass die Leute gekommen sind und gesagt haben, ah, da kann man darin schlafen. Außerdem war es so, dass die Leute dachten, das ist Sozialtourismus, die können sich kein Hotel leisten, stimmt nicht, aber heute hat sich das natürlich verändert, wenn man heute ein Wohnmobil hat, sagen die Leute, oh, der muss viel Geld haben.

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Klaus Gérard, Seniorchef bei Wohnwagen Gérard

es war wie ein Museum, die Leute haben so etwas noch nicht gesehen, es gab schon viele Gespräche, für uns war das ein Abenteuer, ich denke gerne daran zurück, das war ein tolles Erlebnis, und es hat sich ja gezeigt, wir hatten es richtig gemacht. Es war damals sogar so, dass uns die Messe einen Sonderpreis gemacht hat, damit wir die Wohnwagen ausstellen.

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Die Anfänge des Familienbetriebs hatten mit zwei Leidenschaften des Firmengründers, dem Vater von Klaus Gérard zu tun. Zum einen liebte er den Urlaub mit dem Wohnwagen, zum anderen Italien. Regelmäßig fuhr die Familie mit dem Wohnwagen nach Italien:


Klaus Gérard, Seniorchef bei Wohnwagen Gérard

es gab damals sogar eine Dusche im Wohnwagen, gestanden ist man auf einer Wiese oder am Sand am Meer, das Meer alleine war für uns Bayern schon schön, da kam man mit dem Wohnwagen toll hin. Kühlschrank gab es noch nicht, Heizung auch nicht, brauchte man auch nicht. Was wichtig war die Entwicklung der Fahrgestelle, am Anfang waren das einfache Gestelle ohne Bremsen, da gab es auch Unfälle, da musste man wirklich gut aufpassen, dass man das Fahrzeug an den Platz hinbekommen hatte, wo man Urlaub machen wollte.

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Da der Vater immer wieder neue Wohnwagenmodelle kaufte, wurden die Alten verkauft. Daraus entstand eine Geschäftsidee, der Grundstein für das Unternehmen war gelegt:


Klaus Gérard, Wohnwagenunternehmer

der war immer sofort verkauft, dann kam die Idee, Mensch, da ist doch ein Markt da. Ich war damals in der 12. Klasse im Gymnasium, da ging es los mit der Arbeit. Ich bin manchmal mit dem Daimler in die Schule, natürlich auch weil die Wohnwagen gezogen werden mussten, die Lehrer fanden das nicht so gut, weil die kamen teilweise mit dem verrosteten Rad in die Schule. 1968 bin ich dann ganz eingestiegen, in der Zeit haben wir viel importiert gerade aus England z.B. und so ging es stetig weiter.

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Zu Beginn des Geschäfts waren es Wohnwagen, die verkauft wurden, später kamen auch Wohnmobile dazu, erzählt Gérard:


Klaus Gérard, Seniorchef bei Wohnwagen Gérard

in den 70er Jahren kamen die Wohnmobile auf, damals wurden 100 Wohnwagen verkauft und 5 Wohnmobile, heute ist es in etwa 1:1, dass es sich so entwickelt, haben wir auch nicht gewusst. Wir hatten aber auch Durchhänger wie die Jahre der Ölkrise, wo die Leute weniger gekauft haben, aber das hat sich wieder positiv entwickelt.

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Im Jahr 2016 stieg dann seine Tochter Marie Gérard ins Unternehmen mit ein. Gemeinsam mit Klaus Ostenrieder führt sie seitdem die Geschäfte:


Marie Gérard, Geschäftsführerin von Wohnwagen Gérard

das Faszinierende an der Branche ist das wahnsinnig Positive, es geht um Urlaub, um Freizeit, die Leute lieben es zu campen und die Freiheit zu leben und das merken wir hier auch.

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Das Unternehmen hat inzwischen 30 Mitarbeiter – einige arbeiten seit mehr als 25 Jahren dort. Die fr.e.e ist für Marie Gérard ein großes Highlight im Jahr, auf der sich das Unternehmen in allen Facetten mit seinen Produkten präsentiert:


Marie Gérard, Geschäftsführerin von Wohnwagen Gérard

wir stellen vor allem Wohnwägen, Bürstner und Knaus sowie Wohnmobile aus. Dann haben wir Partner dabei wie „Rent and Travel“, weil gerade die Vermietung ebenfalls boomt. Wir zeigen auch Zelte, weil das gehört dazu. Darüber hinaus aber auch Zubehör wie Möbel.

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Marie Gérard freut sich, dass das Camping in den letzten Jahren so einen großen Boom erfährt:


Marie Gérard, Geschäftsführerin von Wohnwagen Gérard

dass das Thema immer cooler wird, und das Thema immer breiter aufgestellt ist, die Fahrzeuge immer schöner werden, das ist einfach cool. Es gibt auch immer mehr Campingplätze und dass die Freiheit, die man dadurch hat, immer mehr geschätzt wird.

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Dem kann sich Vater Klaus Gérard nur anschließen:


Klaus Gérard, Seniorchef bei Wohnwagen Gérard

die Branche macht viel Spaß, das war früher ja eher so eine Glaubensgemeinschaft die Camper. Mein Vater hat alle bedauert, die im Hotel beim Frühstück oder abends eine Krawatte tragen mussten. Das hat sich heute verändert, wir haben viele junge Familien bis hin zu älteren Menschen, das macht uns viel Freude.

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Im Trend liegen derzeit vor allem kompakte Modelle, berichtet Geschäftsführer Klaus Ostenrieder:


Klaus Ostenrieder, Geschäftsführer bei Gérard

die Reise geht hin zum kompakten Fahrzeug, die Stellplätze werden auch oft kleiner. Bei Wohnmobilen geht der Trend zu Kastenwägen. Auch Hubbetten sind sehr gefragt. Das machen viele Hersteller, die Fahrzeuge sind etwas höher, aber nicht so lang.

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Marie Gérard hofft, dass sich der positive Trend des Campens weiter fortsetzen wird und sie noch viele Male auf der f.re.e mit dabei sein können:


Marie Gérard, Geschäftsführerin von Wohnwagen Gérard

die nächsten 50 Jahre auf der fr.e e wir hoffen, dass sie weiter so einen Zulauf hat wie jetzt. Sie ist für uns das wichtigste Ereignis im Jahr, was die Werbung angeht. Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Kollegen auf die Messe kommen, um das ganze Spektrum dieser schönen Branche zeigen zu können.

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