Bauma 2019

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Das Team vom Messeradio ist auch diesmal wieder auf der Bauma 2019 für Sie unterwegs, um die unterschiedlichsten Themen redaktionell zu bearbeiten. Wir bieten Ihnen alle Audiomaterialien, die Sie zur Produktion Ihres Beitrags brauchen. Hier im Downloadbereich stellen wir Ihnen kostenfrei unser Tonmaterial in Sendequalität (MP3) zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie uns über den Einsatz informieren.

Wenn Sie persönlich und direkt auf der Messe produzieren möchten, können Sie unser Hörfunkstudio im Pressezentrum West nutzen. In diesem, mit modernster Digitaltechnik ausgestatteten Studio, können Sie Ihre Beiträge bearbeiten, überspielen oder gleich live aus dem Studio senden.
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Nachfolgend finden Sie Manuskripte und 72 O-Töne zum Download
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und bayerischer Ministerpräsident Markus Söder sind klar gegen Enteignungen im Wohnungsbau
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Deutschland steht vor gewaltigen Herausforderungen, meint Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Die Zahl der gebauten Wohnungen muss seinen Worten nach um mehr als die Hälfte gesteigert werden, damit die Menschen dort bezahlbare Wohnungen finden, wo ihre Arbeit ist und die Kinder in die Schule gehen. Die Diskussion über mögliche Enteignungen findet der CDU-Politiker in diesem Zusammenhang so überflüssig wie einen Kropf, wie er zur Eröffnung der bauma in München ausführte:

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier

Wir investieren in den nächsten Jahren bis zu zehn Milliarden Euro in den privaten und sozialen Wohnungsbau sowie in die das Baukindergeld. Wer jetzt über Enteignungen spricht, der beschädigt die Konjunktur und die Interessen von Millionen Mieterinnen und Mieter, weil es dazu geeignet ist, die private Bautätigkeit zu bremsen und zu entmutigen. Wir brauchen beides: einen leistungsfähigen, bezahlbaren und privaten Wohnungsbau sowie einen öffentlichen und sozialen Wohnungsbau.

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Unterstützung erhält Altmaier nicht nur von den zahlreichen Ausstellern der bauma, sondern auch vom bayerischen Ministerpräsident Markus Söder. Auch er hat sich zur Eröffnung der weltweit größten Messe ganz klar gegen Enteignungen ausgesprochen:


Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder

Enteignungen sind der absolut falsche Weg, abgesehen davon, dass es sich keiner leisten kann zu entschädigen, wird mit Enteignungen keine einzige neue Wohnung gebaut. Was wir brauchen ist ein Pakt für mehr Wohnungen.

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Söder verlangt unter anderem eine Entschlackung von Bauvorschriften. Auch Altmaier ist der Auffassung, dass mehr Geld allein, nicht reichen wird:


Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier

Wir müssen auch dafür sorgen, dass entbürokratisiert wird. Es soll leichter werde in die Höhe zu bauen und zu verdichten, wo es möglich ist.

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Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder

fordert zudem mehr Geld für Investitionen und eine Unternehmenssteuerreform.

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Alle drei Jahre findet in München die bauma statt und das seit 65 Jahren. 1954 wurde sie das erste Mal durchgeführt. Mittlerweile ist sie nicht nur die Leitmesse der Branche, sondern sie ist auch von der Fläche her die weltweit größte Messe mit rund 614.000 Quadratmetern. Mehr als 3.700 Aussteller aus der ganzen Welt zeigen hier die neuesten Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte. Rund 600.000 Besucher werden erwartet.


Komatsu PC 4000 mit 1875 Pferdestärken der größte Bagger auf der bauma
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Auf der bauma sind zahlreiche Baumaschinen-Giganten zu sehen. Darunter ist auch der PC 4000 der Firma Komatsu – der größte Bagger auf der diesjährigen Messe. Er ist neun Meter hoch, 16 Meter lang und bewegt mit seiner 400 Tonnen-Schaufel 22 Kubikmeter Material. Und so klingt der PC 4000:

Geräusch Bagger PC 4000 von Komatsu

PC 4000 mit 1875PS

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Abhupen auf der bauma 2019
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Mit dem traditionellen Abhupen der vielen hundert Baumaschinen wie Bagger, Raupenkräne und Radlader in den Hallen sowie auf dem Freigelände ist die bauma 2019 offiziell zu Ende gegangen:

Abhupen

Geräusch Abhupen bauma 2019

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Aktuelle O-Töne mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe München, Klaus Dittrich im Vorfeld zur bauma 2019
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Die bauma, Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, zieht vom 8. bis 14. April wieder Besucher aus aller Welt nach München. Es ist die weltweit wichtigste Plattform einer Branche, die von der großen Baunachfrage profitiert, aber auch vor Herausforderungen wie der zunehmenden Digitalisierung steht. Wir sprachen mit Klaus Dittrich, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe München, über diese Messe der Superlative.

Herr Dittrich, Sie bewerben die bauma als größte Messe der Welt. Was bedeutet das in Zahlen?

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

die bauma ist die größte Messe der Welt, in diesem Jahr haben wir eine Fläche von 614.000 Quadratmeter, auf denen sich mehr als 3.700 Aussteller aus über 60 Ländern präsentieren. Die Dimensionen sind durchaus beeindruckend. Durch die bauliche Optimierung der Flächen im Freigelände konnten wir noch einmal 9.000 Quadratmeter hinzugewinnen. Außerdem haben wir durch den BAU der neuen Messehallen C5 und C6 unsere Hallenfläche um 20.000 auf jetzt 200.000 Quadratmeter erweitert. Die bauma 2019 ist die größte bauma in der 65jährigen Geschichte dieser Messe. Wir haben auch auf Ausstellerseite einen neuen Rekordwert in diesem Jahr, die hier ihre neuesten Produkte präsentieren.

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Was erwartet die Besucher? Welche Trends treiben die Baumaschinenbranche um?


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

eines der wichtigsten Themen der Branche das Thema Digitalisierung. Wir werden auf der bauma viele Maschinen und Fahrzeuge sehen, die integrierte digitale Lösungen haben. Darunter Bagger, Krane oder Planierraupen, die mit Sensoren ausgestattet sind. Mit den gewonnenen Daten lassen sich Arbeitsleistung und Standort kontrollieren, zukünftige Wartungen planen oder gar eine ganze Fahrzeugflotte per Telematik managen. Man hat viele Möglichkeiten mit der Digitalisierung die Effizienz der Maschinen zu steigern.

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Gibt es weitere Fokusthemen?


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

das Thema Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle. Neben Elektro-Antrieben und Elektro-Fahrzeugen geht es dabei auch um Energieeffizienz. Und wir werden viele Innovationen sehen, die die Benutzerfreundlichkeit und Ergonomie weiter verbessern.

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Das Bauen boomt, die Nachfrage ist hoch. Der Branche müsste es also gut gehen?


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

die weltweite Baumaschinenbranche ist in einer absoluten Boom-Phase. In unserem bauma-Branchenbarometer haben wir im August 2018 weltweit rund 10.000 Branchenkenner befragt. Die Befragung ergab, dass es der Branche ganz hervorragend geht. Die Stimmung ist weltweit überwiegend positiv. So erklärten 44 Prozent der Befragten, künftig mehr in ihr Unternehmen investieren zu wollen. Herausforderung Nummer eins bleibt der Fachkräftemangel. Mit der Initiative „Think Big“ leisten wir übrigens einen aktiven Beitrag, diesen Mangel zu beheben. Rund 15.000 Schüler können vor Ort und aus der Praxis lernen, welche spannenden Berufe man in der Branche erlernen kann. Zum ersten Mal findet diese Veranstaltung in unserem Konferenzzentrum statt.

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Die bauma ist auch ein Besuchermagnet. Wie viele Besucher erwarten Sie diesmal?


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir sind zuversichtlich, dass wir die Marke von 600.000 weit übertreffen werden. Die Besucher kommen übrigens aus über 200 Ländern der Welt, das sind mehr als es Mitglieder in den Vereinten Nationen gibt.

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Wie profitiert die Stadt München von der bauma?


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

in einem bauma-Jahr fließen durch Aussteller und Besucher rund 3,6 Milliarden Euro in die Stadt und in die Region, rund eine Milliarde mehr als in einem normalen Messejahr. Das hat eine ifo-Studio aus dem Jahr 2013 ergeben. In erster Linie profitieren Hotellerie, Gastronomie, Messebauer, Spediteure und der Einzelhandel von der bauma. Selbstverständlich auch die Verkehrsbetriebe, Taxifahrer und Busunternehmer, schließlich müssen die rund 600.000 Besucher nach Riem transportiert werden.

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Wie wird sich die Verkehrssituation zur bauma auswirken?


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir haben viel getan, um die Verkehrslast zu managen. Natürlich ist die Woche aber eine Belastungsprobe, für die Anwohner, aber auch für die ganze Stadt. Die Hotels sind bis Augsburg oder Salzburg belegt. Es kommen sehr viele Besucher, vor allem auch die Mitarbeiter der Aussteller kommen mit dem Auto zur bauma. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind an der Kapazitätsgrenze, die U-Bahn fährt alle 2 Minuten. Es wird sich aber nicht vermeiden lassen, dass es Stau gibt. Daher mein Appell an die Münchner: nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel, fahren Sie früh los, hier geht es gegen acht Uhr los mit den Anfahrten. Wichtig ist auch fahren Sie nicht gegen 17, 18 Uhr nach Hause.

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Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

der besucherstärkste Tag ist der Samstag, 13. April. An diesem Tag werden über 20.000 Autos und 1.000 Reisebusse erwartet und etwa 100.000 Besucher. Zudem parken an diesem Tag rund 250 Lastwagen der Aussteller auf dem Messegelände sowie 500 Wohnwagen auf den Stellplätzen am Reitstadion in Riem. Wir hoffen, dass das dann mit einem guten Verkehrsmanagement gut geregelt werden kann, wir arbeiten hier sehr eng mit der MVV und der Autobahndirektion zusammen, um diesen Ansturm zu managen.

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Rekorde bei Besuchern, Ausstellern und Fläche – Erfolgsbilanz der bauma 2019
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Die bauma 2019 hat in jeglicher Hinsicht Rekorde gefeiert. An den sieben Messetagen kamen insgesamt rund 620.000 Besucher, so viele wie noch nie. Die Weltleitmesse für Baumaschinen hatte in diesem Jahr die Rekordfläche von 614.000 Quadratmetern belegt; das entspricht in etwa der Größe von knapp 90 Fußballfeldern. Damit war die diesjährige bauma mit Abstand die größte Messe der Welt und die größte bauma aller Zeiten. Auch auf Ausstellerseite gab es neue Rekordzahlen. In diesem Jahr Jahr zeigten rund 3.700 Aussteller aus über 60 Ländern Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge, Baugeräte und die hunderte Innovationen aus allen Bereichen der Bauwirtschaft. Dazu der Vorsitzende der Geschäftsführung Klaus Dittrich:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

mit 614.000 Quadratmetern war die bauma, die Größte, die es je gab; wir hatten auch rund 3.700 Aussteller, auch das Rekord; das wurde jetzt auch noch getoppt von den Besucherzahlen, wir hatten insgesamt rund 620.000 Besucher aus 200 Ländern auf der bauma zu Gast.

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Auch die Aussteller ziehen ein überaus positives Fazit der bauma 2019, so Dittrich:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

die Aussteller waren geradezu euphorisch, ob der hohen Besucherzahl, sondern wegen der vielen Aufträge, manche haben die Auftragsbücher bis 2020 gefüllt, die Branche ist in einer sehr guten Stimmung; es gab Rekordumsätze auf der bauma und sind daher sehr zufrieden.

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Die Top-Themen der Branche waren Digitalisierung und Nachhaltigkeit:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

die Digitalisierung hat die bauma dominiert, da gab es seit der letzten bauma einen großen Sprung, die Vernetzung hat Einzug gehalten in die Branche. Es waren zum ersten Mal viele Fahrzeuge zu sehen, die rein elektrisch sind, die in Zukunft eine sehr große Rolle spielen werden.

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Gut besucht war die bauma auch von politischer Prominenz:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

auch da hat die bauma eine hohe Attraktivität bewiesen; wir hatten den EU-Kommissar Oettinger zu Gast, ebenfalls den kanadischen Botschafter; das bayerische Kabinett war stark vertreten, wir hatten auch den stellvertretenden Handelsminister von China zu Gast.

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Ebenfalls stark besucht waren die Ausbildungsplattform „Think Big“ sowie die virtuelle Baustelle, die man mittels VR-Brille erleben konnte:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

die Branche leidet unter Nachwuchsmangel, mit „Think Big“ hat sich die bauma sehr bemüht, jungen Menschen zu zeigen, welche spannenden Berufe die Branche zu bieten hat. Wir hatten hier rund 16.000 Schüler auf der bauma, um von Auszubildenden zu hören, wie die Ausbildung ist. Ein weiteres Highlight war die virtuelle Baustelle, die Besucher hatten die Möglichkeit, in die Welt der Baubranche einzutauchen mit tollen Effekten.

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Auch das hohe Verkehrsaufkommen während der Messe wurde logistisch sehr gut bewältigt, so Dittrich:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

es war erfreulich, dass viele Besucher unserem Rat gefolgt sind, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren; München ist damit schon an der Kapazitätsgrenze angelegt, daher wollen wir nochmal an die Politiker appellieren, der Wunsch und der Vorschlag, die Messe an die S-Bahn anzubinden, die gesamte Region wäre an die Messe angebunden, was auch der gesamten Hotellerie nutzen würde.

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Hohe Investitionsbereitschaft, Megatrend Digitalisierung und großer Fachkräftemangel sind die Kernergebnisse des „bauma-Branchenbarometers“ – Aktuelle O-Töne im Vorfeld der bauma 2019
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Überdurchschnittliche Investitionsbereitschaft und ein positives Geschäftsklima – das sind zwei der wichtigsten Ergebnisse des „bauma-Branchenbarometers“, das vor dem Start der weltweit größten Messe, der bauma präsentiert wurde. Die bauma 2019 findet vom 8. bis 14. April 2019 auf dem Münchner Messegelände statt. Sie ist die weltweit führende Branchenveranstaltung für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte. Mit einer Fläche von rund 614.000 Quadratmetern ist sie überdies die größte Messe weltweit. Im Jahr 2016 kamen 3.425 Aussteller aus 58 Ländern und über 583.000 Besucher. Die Stimmung in der Branche ist zwei Monate vor dem Start der bauma sehr positiv:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

der Branche geht es ausgesprochen gut, in anderen Kontinenten noch etwas mehr als in Europa. Das liegt vor allem daran, dass in Europa die Entwicklung schon sehr weit gediehen ist und nicht mehr so viel Nachholbedarf an Infrastrukturinvestitionen besteht. Die bauma 2019 wird noch größer sein als die letzte im Jahr 2016. Wir haben insgesamt 9.000 Quadratmeter mehr Fläche anbieten können.

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Dem kann sich auch Franz-Josef Paus, Vorsitzender des Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen im VDMA anschließen:


Franz-Josef Paus, Vorsitzender des Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen im VDMA;

die Nachfrage nach Maschinen ist ungebrochen. Alle sprechen allerdings davon, wir könnten noch mehr tun, wenn der Fachkräftemangel nicht so ausgeprägt wäre. Auf der anderen Seite hilft uns das auch etwas, dass wir nicht überhitzen.

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Für das „bauma-Branchenbarometer“ wurden insgesamt 10.000 Branchenkenner weltweit befragt:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

die wichtigsten Ergebnisse waren zum einen, dass das Auftragsvolumen nach wie vor als sehr hoch angesehen wird und auch da bleiben wird. Das zweite Ergebnis ist der Fachkräftemangel. Die Unternehmen sehen es als immer schwieriger an, qualifizierten Nachwuchs zu finden, das wiederum hindert die Branche an einem noch größeren Wachstum.

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Das berichtet auch Ralf Lüddemann, er ist Vorsitzender des HDB Geräteausschusses:


Ralf Lüddemann, Vorsitzender des HDB Geräteausschusses;

ich denke es ist auch hausgemacht, weil wir aus vielen Jahren der Rezession kommen, in denen Arbeitskräfte abgebaut wurden und wir nicht den Turnaround geschafft haben, wieder mehr Leute einzustellen. Wir als Unternehmen sehen das als unsere soziale Verantwortung und kümmern uns um den Nachwuchs. Darüber hinaus muss man auch andere Berufsgruppen erschließen und sie für die Bauindustrie begeistern. Gerade das kann die bauma; gerade auch die Digitalisierung kann es schaffen, wieder mehr frischen Wind zu bringen.

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Ralf Lüddemann, Vorsitzender des HDB Geräteausschusses;

man kann global sagen, es mangelt überall. Aber das Bauleitungspersonal, hier mangelt es sehr. Es geht aber auch bis zum Polier, der ein absoluter Fachmann mit jahrelanger Ausbildung ist. Der klassische Polier, der als zentrale Stelle auf einer Baustelle gesehen wurde, der stirbt aus. Er wird heute von digitalen Prozessen unterstützt, aber auch von Formalismen, die sind oft ein Hindernisgrund, so eine Verantwortung zu übernehmen. Es fehlen gut ausgebildete Baumaschinisten, die ja nicht nur den Bagger fahren, sondern das letzte aus ihm herauskitzeln - im Sinne der Effizienzsteigerung auf der Baustelle.

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Auch in der Baumaschinenbranche hält die Digitalisierung immer stärker Einzug. Allerdings stecke sie noch in den Kinderschuhen – ein weiteres zentrales Ergebnis der Umfrage:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

die dritte Erkenntnis ist, dass, was die Forschungs- und Entwicklungsausgaben betrifft, Digitalisierung und Elektromobilität schon ganz vorne dabei sind, aber die Branche selbst noch nicht so weit ist in der Digitalisierung bzw. noch gar nicht damit angefangen hat. Deshalb haben wir den Appell an die Branche gerichtet, traut euch mehr in diesem Bereich.

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Franz-Josef Paus, Vorsitzender des Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen im VDMA;

die größte Herausforderung besteht darin, dass wir die traditionellen Maschinen digitalisieren, also intelligenter machen und sie untereinander kommunizieren lassen und damit auch Produktivitätsfortschritte generieren können.

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Franz-Josef Paus, Vorsitzender des Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen im VDMA;

der Weg geht sicherlich dahin, dass vor allem größere Baustellen eine hohe Durchdringung von automatisierten Prozessen haben, mindestens in der Dokumentation. Es wird natürlich weiterhin Handbaustellen geben, eine Herausforderung dabei ist, beides unter einen Hut zu bringen.

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Auch die Messe München hat sich explizit dem Thema Digitalisierung angenommen:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

neben der kommunikativen Arbeit, die wir leisten, werden wir auf der bauma eine VR-Experience-Halle aufbauen, eine Halle, auf der man eine virtuelle Baustelle betreten kann, mit einer VR-Brille. Man kann mit dem Kran hochfahren, man hat eine Geräuschkulisse, man kann Produkte anfassen, man kann sich darin bewegen. Man sieht darin, welche Datenverbünde dahinterstecken, um das Bauen noch effizienter zu machen.

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Hier finden Sie die ausführliche Studie


Aktuelle O-Töne zur Verkehrslage zum Abbau nach der bauma 2019
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Nach der bauma heißt es für die rund 3.700 Aussteller wieder, den Messestand abzubauen. Fahrzeuge, Maschinen und zahlreiches Equipment müssen verladen werden. Für die Messe München ist das ebenso wie der Aufbau erneut eine logistische Herausforderung. Damit alles reibungslos abläuft, hat die Messe ein neues digitales System der Anmeldung für alle größeren LKW in Betrieb:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir hatten aus der Erfahrung vor drei Jahren unsere Konsequenzen gezogen, weil es durch die LKW schon große Belastungen gab, dass wir jetzt mit FairLog ein webbasiertes System anbieten, wo sich die LKW Zeitslots buchen können und hier direkt ins Gelände einfahren können; wir haben beim Aufbau rund 3.000 LKW eingeloggt gehabt, die ins Gelände gefahren sind, die Feuertaufe kommt dann am Montag beim Abbau, wo jeder möglichst schnell seine Sachen abtransportieren will, aber wir sind optimistisch, dass das alles gut klappen wird.

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Maria Neuhaus, Abteilung Verkehr und Sicherheit bei der Messe München

Fahrzeuge über 7,5 Tonnen sind über fairlog organisiert, die Kleinen fahren über Kautionsbasis auf das Gelände, kommen zum Tor, hinterlegen einen Geldbetrag, und haben dann ein Zeitfenster, in dem sie abbauen können und fahren dann wieder raus. So ist der Durchlauf sichergestellt. Diese beiden Verfahren laufen parallel ab. Im schlimmsten Fall müssen wir für die Kleinen eine kurze Zufahrtssperre verhängen, und sie auf Parkplätze umleiten.

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Besonders intensiv frequentiert wird das Messegelände vor allem an den abbaustärksten Tagen Montag und Dienstag nach der bauma 2019:


Maria Neuhaus, Abteilung Verkehr und Sicherheit bei der Messe München

besonders intensiv wird es Montag und Dienstag, dann entspannt es sich schnell, bis 6. Mai sollten die meisten Aussteller weg sein. Die ersten zwei Tage sind die, die das Umfeld noch zu spüren bekommen wird. Rücksichtnahme ist hier gefragt, es wird noch ein größeres Verkehrsaufkommen geben hier rund um das Messegelände, aber wir versuchen das so zu managen, dass es für die Anlieger möglichst reibungslos abläuft.

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Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

ich würde den Großraum Münchner Osten mit dem PKW meiden, weil viele LKW unterwegs sein werden, nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel, fahren sie etwas früher los und etwas später nach Hause

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780 Tonnen Material auf über 60 LKW-Ladungen und 75 Kilometer Kabel allein in einer Messehalle – der Aufbau zur bauma 2019 eine Megaaufgabe
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Sie ist die weltweit größte Messe, die bauma 2019, die vom 8. bis 14. April 2019 in München auf dem Messegelände über die Bühne geht. Bereits viele Tage vor dem Start läuft in den Hallen und auf dem Freigelände der Aufbau. Schwertransporter rollen an, um Hunderte von Ausstellungsstücken auf das Freigelände zu bringen. Daneben laufen die Aufbauarbeiten für die Messestände auf Hochtouren – so auch in der Halle B6, die beinah vollständig (mehr als 9.000 Quadratmeter) vom Baumaschinenhersteller Caterpillar belegt ist. Insgesamt haben 60 LKW rund 780 Tonnen Material für den Messeauftritt geliefert. In der Halle selbst werden rund 75 Kilometer Kabel verlegt. Damit hier nichts schief geht, sind auf Messeseite Hansjörg Dimitriadis vom Technischen Ausstellerservice und bei Caterpillar Ernst Kopold vom Atelier Seitz zuständig. Aber nicht nur in den Hallen herrscht Aufbaustimmung, auch auf dem Freigelände werden schon seit Wochen die Messeauftritte der Aussteller vorbereitet, so auch bei der Firma Liebherr. Mit rund 14.000 Quadratmetern und über 60 zum Teil hunderte meterhohen Maschinen ist er der größte Aussteller auf der bauma 2019. Unsere Reporterin Susanne Michael war bei den Aufbauarbeiten vor Ort:

Reportage zum Aufbau der Bauma 2019

Reporterin Susanne Michael im Gespräch mit Hansjörg Dimitriadis vom Technischen Ausstellerservice der Messe München, Ernst Kopold von Caterpillar und Werner Haas von Liebherr.

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Atmo zur Reportage

Reportageatmo

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Baustelle 4.0, smarte und autonome Maschinen – Digitalisierung in der Baumaschinenbranche
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Auch in der Baumaschinenbranche hält die Digitalisierung immer stärker Einzug. Hier geht es vor allem um die Themen vernetzte Baustellen, dreidimensionale Bauwerksmodelle (BIM) und smarte Fahrzeuge. Die Zusammenarbeit auf der Baustelle mit dem Management wird immer wichtiger, digitale Steuerungsmodelle helfen, schneller und damit auch kostengünstiger zu reagieren. Smarte Technik und vielfältige Sensoren in den Baumaschinen nehmen Daten auf und helfen Prozesse zu automatisieren und damit effizienter und schneller zu machen. Auf der bauma zeigen die Hersteller die neuesten Maschinen und Anwendungen aus dem Bereich der digitalen Welt.

Bei Caterpillar steht das Thema Digitalisierung ganz weit oben auf der Agenda und ist in diesem Jahr auf der bauma auch Teil des Messeauftrittes. Dazu Klaus Finzel, Pressesprecher bei Caterpillar:

Klaus Finzel, Pressesprecher bei Caterpillar

Digitalisierung wird für die Bauunternehmen immer wichtiger, weil gerade im Baubereich ein großes Potential ist, d.h. Datenflüsse intelligent miteinander zu verknüpfen, um effizienter arbeiten zu können. Hier bieten wir bereits zahlreiche Lösungen an.

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Caterpillar hat daher jetzt eine App entwickelt, die Maschinen auf einer Baustelle miteinander vernetzt und aktuelle Nutzerdaten anzeigt. Damit wird die Arbeit effektiver, schneller und somit auch kostengünstiger. Die App ist nach Worten von Klaus Finzel, die Weiterentwicklung des Caterpillar-Flottenmanagements:


Klaus Finzel, Pressesprecher bei Caterpillar

früher haben die Bauunternehmen ihre Flotten organisiert, in dem sie alles aufgeschrieben haben und die Baustellen abgefahren haben, heute ist das alles anders. Heute senden die Maschinen Daten und man erhält eine Unmenge an Informationen, um die Maschinen am Laufen zu halten. Das fängt an, dass man wissen will, wie viele Betriebsstunden die Maschine bereits hat, man will wissen, ob der Tank voll ist, da muss der Tankwagen kommen, man will die Spritverbräuche der Fahrer vergleichen, das kann man vom Schreibtisch aus machen, kann man aber auch über die App mobil machen, und so hat man seine Flotte immer im Griff.

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Anwendungen digitaler Art gibt es aber auch im Bereich Service:


Klaus Finzel, Pressesprecher bei Caterpillar

sie können über die Bagger ein neues Betriebssystem aufspielen, ohne dass der Monteur kommen muss, wir können eine erweiterte Fehlersuche aus der Ferne machen, die Maschinen können bei komplexen abgefragt und diagnostiziert werden.

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Eine Baumaschine steuern und nicht vor Ort sein – das soll künftig bei der Firma Doosan möglich werden. Demonstriert wird diese neue Technik auf der bauma mit einem Modell, von dem der Fahrer den Bagger in Echtzeit in Südkorea steuert. Nötig ist dazu allerdings ein 5-G-Netz, erklärt Dirk Mysch von Doosan:


Dirk Mysch, Sales Team Doosan Infracore Europe B.V.

ich kann die Maschine über einen elektronischen Kontakt in 8.000 Kilometer Entfernung, der Besucher auf der Messe hat die Möglichkeit, den Bagger auf sechs Bildschirmen zu sehen, der Bediener sitzt hier in München auf einem Modell.

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Eingesetzt soll die Technik vor allem in gefährlichem Gelände werden:


Dirk Mysch, Sales Team Doosan Infracore Europe B.V.

dass ich dann die Maschine bedienen kann, aber mich nicht in Gefahr begebe, der Bagger ist komplett leer, er ist mit zahlreichen Kameras ausgestattet und kann in allen Facetten aus der Ferne gesteuert werden. Der Bagger ist in seiner Sicherheit so ausgerüstet, wenn er in einem bestimmten Bereich arbeitet, in einem Zaun, wenn er sich da herausbewegt, sofort gestoppt wird.

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Mit Hilfe von virtueller Realität Fahrer auszubilden, das macht die Firma Bauer. Das Unternehmen hat sich auf den Tiefbau spezialisiert. Mit einem speziellen Simulator werden Schulungen für neue Fahrer organisiert. Hintergrund ist, dass es laut Hans Regler immer schwieriger wird, Experten am Steuer für den Tiefbau zu finden:


Hans Regler, Leiter Entwicklung Elektronik bei Bauer

im Prinzip ist es ein Flugsimulator, es ist ein Bildschirm mit echten Bedienelementen, man versucht mit einfachen Mitteln, viel zu erreichen. Der wird für unsere Ausbildungen verwendet, jeder Kunde kann auch eine Tischversion kaufen und eine Ausbildung starten.

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Hans Regler, Leiter Entwicklung Elektronik bei Bauer

der Fahrer muss wissen, was passiert in der Tiefe, wie kann er Material lösen, wie hoch ist das Drehmoment, das müssen wir mit virtuellen Instrumenten darstellen, jeder Wert, wird mit Sensoren angezeigt. Daneben haben wir auch die Optik visualisiert, damit der Fahrer es fassen kann. Der Fahrer arbeitet dann auch eine Schicht hier an dem Computer.

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Ebenfalls neu bei Bauer ist der Anwendungsbereich autonomes Arbeiten:


Hans Regler, Leiter Entwicklung Elektronik bei Bauer

der Fahrer kann im Prinzip nebenbei die Zeitung lesen, die Software überwacht den Prozess, weil das ja der Fahrer nicht mehr macht. Der Fahrer sitzt nur noch dabei, um den Prozess noch abzubrechen. Es geht ja hier um das Abbohren, dann bleibt die Maschine einfach stehen.

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Nachhaltige Lösungen für Umweltschutz und Ressourcenschonung in der Baubranche
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Eines der zentralen Themen bei der Entwicklung von neuen Baumaschinen und Lösungen für die Branche ist die Nachhaltigkeit. Die Maschinen sollen effizienter und damit ressourcenschonender arbeiten, das heißt auch weniger Emissionen aller Art ausstoßen. Immer mehr Baumaschinenhersteller haben in ihrem Produktportfolio alternative Antriebstechnologien wie beispielsweise Hybrid- bzw. Elektrofahrzeuge. So auch das Unternehmen Caterpillar, erklärt Pressesprecher Klaus Finzel:

Klaus Finzel, Pressesprecher Caterpillar

wir haben Lösungen im elektrischen Bereich mit Kabelantrieb, mit Akku, bei den größeren Maschen haben wir Lösungen mit dieselelektrischen Antrieben, die einen Generator antreiben und der Strom erzeugt und die Maschine antreibt; grundsätzlich gibt es bei Caterpillar Maschinen mit elektrischen Antrieben von eins bis 7.000 Tonnen.

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Beispiel hierfür sind unter anderem die Minibagger 300.9 VPS und 302.7. Beides sind Hybridmaschine, die sowohl mit Diesel als auch via Elektro angetrieben werden können:


Klaus Finzel, Pressesprecher Caterpillar

beide sind echte Hybridmaschinen. Beide haben einen Elektromotor mit einer zweiten Hydraulikpumpe. Die Maschinen sind im Elektromodus nahezu lautlos, sie sind abgasfrei. So können sie auch in geschlossenen Räumen oder Untergeschossen eingesetzt werden.

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Aber nicht nur kleinere Maschinen funktionieren bei Caterpillar elektrisch. In der 25-Tonnen-Klasse hat Caterpillar mit seinem norwegischen Partner PON den CAT 323FZline im Programm. In Norwegen, so Finzel werden elektrisch betriebene Fahrzeuge bereits heute stark subventioniert:


Klaus Finzel, Pressesprecher Caterpillar

dieser Bagger ist vollelektrisch, der hat einen riesigen Akku, dieser muss extrem stoßgeschützt werden. Wir haben extrem gut geschützte und gekühlte Akkus. Die Maschine erzeugt in etwa die gleiche Leistung wie der Diesel-Bagger, aber die Leistung ist direkt aus dem Stand verfügbar.

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Solch ein Bagger kann rund 5 Stunden am Stück betrieben werden.

Ebenfalls elektrisch funktionieren auch die neuen Fahrmischer der Firma Liebherr. Eingebaut in den Betonmischer ETM 905 ist ein Elektromotor mit Batterie, also eine Plug-In-Lösung, die den gesamten Aufbau speist. Die Elektro-Fahrmischer haben eine Leistung zwischen 20 und 25 KW:


Silvan Gadner; Produktmanager für Fahrmischer bei Liebherr

die Batterie ist dazu da, das System zu speisen, der Motor muss im Stand nicht laufen, beim Fahren natürlich schon. Die Reduktion liegt bei 15-20 Prozent Diesel und CO2. Das System ist so ausgelegt, dass ich den ganzen Tag damit arbeiten kann. Es gibt einen Generator, der beim Bremsen und im Schubbetrieb die Batterie lädt, ich nutze die Energie, die ich dort hole, und so muss ich erst Abends wieder das Gerät aufladen.

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Liebherr greift mit diesem neuen Fahrmischer einen Trend auf, der immer mehr Einzug hält in der Baubranche:


Silvan Gadner, Produktmanager für Fahrmischer bei Liebherr

das Einstiegsinvest ist natürlich höher, aber sie haben damit die Möglichkeit, Baustellen zu bedienen, die emissionsfrei sein muss. Das hängt vom Land ab, in Deutschland sind wir hier noch nicht so weit. Aber europaweit gibt es schon viele Länder, die da Vorreiter sind wie Frankreich, Skandinavien

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Silvan Gadner; Produktmanager für Fahrmischer bei Liebherr

wir haben mit einer großen Nachfrage gerechnet, wir sind aber überrannt, wir haben viele konkrete Kaufinteressenten, das Thema ist die emissionsfreie Baustelle und damit habe ich die Antwort.

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Die Herrenknecht AG stellt auf der bauma 2019 ein neues, wirtschaftliches und umweltfreundliches Verlegeverfahren für Stromtrassen vor. Das Verfahren wurde in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium und den Strombetreibern entwickelt. Mit der modifizierten Bohrtechnologie E-PowerPipe können Kabelschutzrohre über vergleichsweise lange Strecken von über einem Kilometer grabenlos und oberflächennah in zwei bis vier Metern Tiefe eingebracht werden:


Marc Peters, verantwortlich für den Geschäftsbereich Energie bei der Herrenknecht AG

die traditionelle Methode ist, man gräbt einen Graben, legt Kabel rein und macht ihn zu. Das bedeutet aber einen starken Eingriff in die Landschaft, den es zu verhindern gilt. Hier ist es so, dass die Kabel, die unter die Erde gebracht werden, können auf einer Länge von 1.000 Metern auf der Straße transportiert werden und nur an diesen Stellen sollen die Kabel miteinander verbunden werden. Nur an den Stellen soll in die Landschaft eingegriffen werden, wir wollen 1.000 Meter zielgenau von A nach B bohren.

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Um später das Erdkabel betreiben zu können, ist die Lagegenauigkeit sehr wichtig, so Peters:


Marc Peters, verantwortlich für den Geschäftsbereich Energie bei der Herrenknecht AG

bei einem Erdkabelsystem bildet sich ein Magnetfeld auf, das Kabel kann sich aufheizen, daher ist es wichtig, zentimetergenau die Kabel in den Boden zu verlegen. Die Technik ist mit einem sogenannten Kreiselkompass ausgestattet und kann so millimetergenau über diese Distanz gesteuert werden. Man kann damit dreidimensionale Kurven fahren, so können Hindernisse um- oder unterfahren werden. Außerdem kann die Verbindung viel geradliniger erfolgen, so kann man die Planung vereinfachen und die Kosten reduzieren.

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Hochmoderne digitale Cockpits, mehr Ergonomie und Komfort für den Fahrer und Sicherheit auf der Baustelle
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Die hochmodernen Baumaschinen sind heute mit feinster Technik und Sensorik ausgestattet. Gleichzeitig bieten sie für den Bediener mehr ergonomische Features, damit das lange Sitzen so angenehm wie möglich wird. Selbst kleine Kaffeeküchen sind in einem modernen Cockpit heute keine Seltenheit mehr. Das gilt für nahezu alle Fahrzeuge, von kleinen Bagger bis zum großen Raupenkran mit einer Höhe von 66 Metern. Dazu Klaus Huberle, Produktmanager Raubenkrane bei Liebherr:

Klaus Huberle, Produktmanager Raupenkrane bei Liebherr

so ein Kranfahrer sitzt den ganzen Tag im Kran, das ist sehr ergonomisch, er hat Heizung, eine Klimaanlage, alles ist in Griffnähe; es gibt einen zweiten Sitz, für einen Supervisor, den man noch in den Kran nehmen kann.

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Einen speziellen Führerschein für Kräne gibt es nicht. Um beispielsweise den Raupenkran LR 1800, der so viel wiegt wie 25 Flugzeuge, zu bedienen ist jede Menge Erfahrung notwendig:


Klaus Huberle, Produktmanager Raupenkrane bei Liebherr

man braucht viel Erfahrung, aber es gibt keinen klassischen Kranführerschein, es gibt Lehrgänge, in der Regel beginnt man mit kleineren Kränen und arbeitet sich hoch, so dass man dann in der Topliga der Kräne angekommen ist.

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Wohlfühlen im Cockpit sollen sich auch die Fahrer bei Komatsu, vor allem, wenn man bedenkt, dass sie ebenfalls im Mehrschichtbetrieb arbeiten. Das gilt auch für die Kabinen für die ganz schweren Geräte wie den PC 4000, den größten Bagger, den es in diesem Jahr auf der bauma zu sehen gibt:


Dr. Oliver Martens, Manager Testing und Resourch, Komatsu

diese Geräte arbeiten in der Regel 23 Stunden am Tag, d.h. Die Fahrer arbeiten da den ganzen Tag, die Kabine ist schallgedämmt, wir haben luftgefederte Sitze, Kaffeemaschine hatten wir mal, wir hatten allerdings gerade in Russland das Problem, dass das Wasser von der Kaffeemaschine die Fenster beschlägt.

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Aber nicht nur mehr Ergonomie beim Arbeiten in den Baumaschinen ist wichtig, auch die Sicherheit selbst auf der Baustelle. Das Unternehmen Liebherr hat ein neuartiges Assistenzsystem für Radlader zur Erkennung von Personen entwickelt. Es soll nach Worten von Martin Koller von Liebherr für noch mehr Sicherheit auf den Baustellen sorgen:


Martin Koller, Marketing Liebherr-Werk Bischofshofen

die aktive Personenerkennung steigert die Sicherheit, da es unterscheidet zwischen Personen und Objekten im Heckbereich. Es gibt gezielt Warnung, wenn sich eine Person im Heck befindet. Durch die gezielte Warnung wird der Fahrer darin unterstützt, dass kein Unfall passiert.

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Martin Koller, Marketing Liebherr-Werk Bischofshofen

das ist ein grundsätzliches Risiko, der größte Radlader ist über 32 Tonnen schwer, das sind imposante Maschinen. Es gibt unterschiedliche Kamerasysteme, die den toten Winkel eliminieren und diese Assistenzsysteme sind ein weiterer Schritt in diese Richtung.

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Das neue Assistenzsystem wurde jetzt mit dem Euro-Test-Preis der Berufsgenossenschaft BAU ausgezeichnet:


Martin Koller, Marketing Liebherr-Werk Bischofshofen;

die Herausforderung war Folgende, es pipst überall, und der Fahrer kann die Signale nicht mehr einordnen kann und ignoriert, daher ist die Unterscheidung zwischen Objekt und Person enorm wichtig, bei einer Person kommt die Warnung früher, kann sie ernst nehmen und entsprechend reagieren.

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Einer, der täglich in Cockpits von großen und kleinen Baggern sitzt, ist Sebastian Behr. Er ist von Beruf Baggerfahrer und auch einer der besten seines Faches. Bereits mehrfach hat der 39-Jährige Baggermeisterschaften gewonnen und gehört zu den Top-Five in Europa. Seinen Worten zu Folge hat sich in den vergangenen Jahren viel getan, was den Komfort der Maschinen für den Fahrer angeht:


Sebastian Behr, Baggerfahrer und stellv. Geschäftsführer bei der Reuen GmbH

man kann problemlos 12 Stunden in der Maschine sitzen, man hat Klimaanlage, Sitzheizung, die sind staubdicht, vom Komfort ist es eigentlich so, als würde man in einem teuren Auto sitzen.

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Aber auch das Arbeiten auf der Baustelle selbst wäre heute ohne digitale Techniken nicht mehr denkbar, so Behr:


Sebastian Behr, Baggerfahrer und stellv. Geschäftsführer bei der Reuen GmbH

man hatte früher bei der Maschine zwei Leute dabei, die vermessen haben, heute bekommt man einen USB-Stick, den steckt man ein, dann werden alle Daten eingelesen und über die digitale Baustelle über GPS weiß der Bagger genau, wo er steht und was er machen muss. Ohne das geht es nicht mehr, es geht viel schneller, die Digitalisierung ist wichtig für unsere Branche.

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Sebastian Behr ist von Kindesbeinen an in den Beruf hineingewachsen. Sein Vater hatte ein Bauunternehmen, mit 5 Jahren saß er das erste Mal hinter dem Lenkrad eines Baggers. Das Baggerfahren ist sein absoluter Traumberuf. Dass seine Branche heute mit massiven Nachwuchsproblemen zu kämpfen hat, kann er dennoch teilweise nachvollziehen:


Sebastian Behr, Baggerfahrer und stellv. Geschäftsführer bei der Reuen GmbH

mir hat es früher nichts ausgemacht, dreckig zu werden, heute ist das bei vielen anders, draußen will niemand mehr arbeiten, man ist der Witterung ausgesetzt, man ist 12-14 Stunden unterwegs, da bleibt das Privatleben auch auf der Strecke, das wird schon auch ein Grund sein.

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70 Meter hohe Raupenkräne, 400-Tonnen-Schaufel der Riesenbagger und über 1.000 PS-starke Fahrzeuge - Giganten der Baumaschinen auf der bauma 2019
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Die bauma ist seit jeher eine Messe der Superlative. Auf dem Messegelände sind auch in diesem Jahr wieder die größten, schwersten und höchsten Baumaschinen aller namhaften Hersteller aus der ganzen Welt zu sehen. In zahlreichen Live-Demonstrationen und Shows wird demonstriert, was die Maschinen alles leisten können.

Eines der größten und schwersten Exponate in diesem Jahr ist der Raupenkran LR 1800 der Firma Liebherr. Er wiegt so viel wie 25 Flugzeuge. Um dieses Exponant auf die bauma zu bringen, waren insgesamt 35 LKW notwendig, erklärt Klaus Huberle, Produktmanager bei Liebherr und zuständig für die Raupenkrane:

Klaus Huberle, Produktmanager Raupenkrane bei Liebherr

der Kran hat eine Höhe von 66 Metern, das Gewicht sind insgesamt 750 Tonnen, er kann 800 Tonnen heben. Er wird eingesetzt bei Arbeiten im Energiesektor, wie beim Bau von Windkraftanlagen.

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Klaus Huberle, Produktmanager Raupenkrane bei Liebherr

der Kran kann 800 Tonnen heben und damit noch fahren. Er steht auf Ketten, das geht langsamer als Schrittgeschwindigkeit.

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Der größte Bagger der bauma ist der PC 4000 von der Firma Komatsu. Er ist 9 Meter hoch, 16 Meter lang und bewegt mit seiner 400 Tonnen-Schaufel 22m³ Material. Nach Worten von Dr. Oliver Martens, Manager für den Bereich Testing und Resourch bei Komatsu erfüllt der PC 4000 ganz neu die neuen Abgasrichtlinien der EU, die Euro-5-Norm:


Dr. Oliver Martens, Manager Testing und Resourch, Komatsu

die Schaufel hat eine Größe von 22 Kubikmeter. Die Höhe von der Kabine ist acht Meter, in den Tank gehen zwischen 6.000 und 7.000 Liter. Eingesetzt wird der Bagger im Tagebau beispielsweise in Südamerika, Afrika oder Australien.

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So schwer wie etwa 60 Mittelklasse SUVs ist der Cat Muldenkipper 777G. In seine Mulde passen rund 64 m³.


Klaus Finzel, Pressesprecher von Caterpillar

die Maschine hat ein Gesamtgewicht von 160 Tonnen und kann 100 Tonnen Last tragen, das ist der größte Muldenkipper, der im deutschen Markt in Steinbrüchen zum Einsatz kommt. Beladen wird er von einem Lader 992 K, das ist der Lader, der schön vom Ladespiel zu der Maschine passt. Man möchte, dass die mit 3-5 Ladespielen die Maschine vollladen.

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Klaus Finzel, Pressesprecher von Caterpillar

das Teil kam mit einem Schwertransport hier zur Messe, so ein Fahrzeug darf natürlich aufgrund der Größe und des Gewichtes nicht mehr auf der Straße fahren; er kommt vor allem in Steinbrüchen zum Einsatz.

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Klaus Finzel, Pressesprecher von Caterpillar

interessant ist das Sicherheitskonzept, weil die meisten Unfälle passieren beim Ein- und Absteigen oder auch wenn jemand auf das Fahrzeug muss, um es zu warte oder zu putzen. Wir haben hier einen opernähnlichen Aufstieg mit Treppen, damit dem Fahrer nichts passiert.

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Über 1.000 PS hat das leistungsstärkste Fahrzeug bei Volvo, der R 100, ein Muldenkipper, der zum ersten Mal auf der bauma gezeigt wird. Dazu Frank Schmidt, Produktmanager bei Volvo:


Frank Schmidt, Produktmanager bei Volvo

wir haben eine Nutzlast von 95 Tonnen, wir sprechen Motor mit 1065 PS. Er wird in großen Minen und Steinbrüchen eingesetzt. Die Gesamthöhe ist über 5 Meter, die Kabinenhöhe ist 4,80 hoch, die Gesamtbreite hier sind wir bei über 7 Metern, damit eine Parklücke zu finden, das wird dann schon schwierig.

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Fun und Action mit THINK BIG! – Das Karriere-Event auf der bauma
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Das Karriere-Event auf der bauma 2019 “THINK BIG” bietet Schülern die Möglichkeit spannende Einblicke in die Bau- und Baustoffmaschinenbranche zu erhalten. Anhand unzähliger Vorführungen, Simulationen und anderen Mitmachaktionen werben Unternehmen dort für ihr technisches Handwerk. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Ausstellern selbst: denn es sind überwiegend Auszubildende und Praktikanten, die den Schülern die Gründe für eine solche Berufswahl aufzeigen. Die Schülerpraktikanten Oskar und Simon sowie die Praktikantin Jasmin waren für die Redaktion des Messeradios bei „THINK BIG“ unterwegs:

Umfrage 1 unter Schülerinnen und Schülern bei “THINK BIG”

Umfrage von Oskar und Simon

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Umfrage 2 unter Auszubildenden bei “THINK BIG”

Wir haben auch Hendrik aus Hannover getroffen, er macht gerade seine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Firma Komatsu. Mit dabei war auch Tristan von der Firma Komatsu, er ist Industriemechaniker. Von Hendrik wollte Jasmin als erstes wissen, was ihm an seinem Beruf am meisten Spaß macht:

Oton Hendrik: "Der Beruf ist sehr abwechslungsreich, es macht Spaß mit den Kollegen und man hat sehr viele Tätigkeitsfelder, die man bearbeitet und man kommt in der Ausbildung in jede Abteilung - das ist sehr interessant, finde ich."
Frage: "Was würdest du sagen ist besonders wichtig den Schülern mitzugeben?"
Oton Hendrik: “Ich denke generell ist es das Ausprobieren, was mir beim Studium persönlich fehlt. Ich finde am Anfang eine Ausbildung ganz gut, da man wirklich die Praxis hat, aber auch die Theorie aus der Schule."
Frage: "Denkst du es ist wichtig, dass die Schüler hierher kommen auf die Messe, um den Bausektor besser kennenzulernen?”
Oton Tristan: “Auf jeden Fall, was wir hier machen das ist ein Modellradlader baut, das ist schon cool, wenn man so etwas selbst machen kann.”
Frage: “Habt ihr schon Feedback bekommen von den Schülern hier auf der Messe, wie sie es hier finden?”
Oton Tristan: "Meistens freuen sich die Kinder total und auch die Lehrer sind total fasziniert, dass man sich einfach so einen kleinen Modellradlader bauen kann."
Frage: "Wie findest du die Konzeption der Messe, dass die Kinder und Jugendlichen in den Vordergrund treten?"
Oton Hendrik: "Ich finde es wird besser auf die Schüler eingegangen und es ist auch einfacher gleichaltrige oder ähnlich Gleichaltrige anzusprechen. Man braucht mehrere Tage, das Ganze hier anzusehen."

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Mit dabei bei “THINK BIG” ist auch Patrick Leist, er ist einer der Ausbilder der Kleemann GmbH aus Göppingen im Bereich Metall. Auch er wurde interviewt. Die erste Frage an ihn war, wie er die Sonderschau findet:


Patrick Leist, techniche Ausbildung bei Kleemann

das finde ich ein super Idee, dass auch die Schüler auf einer Augenhöhe mit den Auszubildenden reden können. Das nimmt einfach die ersten Hemmungen uns anzusprechen als Ausbilder, wird eigentlich gerne genutzt mit Auszubildenden.
Frage: “Haben Sie schon Feedback von den Schülern bekommen?”
Oton Patrick Leist, techniche Ausbildung bei Kleemann; “Ja, die Schüler finden es richtig gut, weil man glaubt natürlich jemanden auf Augenhöhe, wenn er etwas von seinem Beruf mehr als uns Erwachsenen. Es ist super.”

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Eröffnung der bauma 2019 mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder
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Alle drei Jahre findet in München die bauma statt. Mittlerweile ist sie nicht nur die Leitmesse der Branche, sondern sie ist auch von der Fläche her die weltweit größte Messe mit rund 614.000 Quadratmetern. Mehr als 3.700 Aussteller aus der ganzen Welt zeigen hier die neuesten Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte. Rund 600.000 Besucher werden erwartet. Eröffnet wurde die Messe bei der Firma Liebherr unter anderem vom Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier:

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier

Diese Messe ist ein Aushängeschild für Deutschland.

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1954 wurde die bauma das erste Mal in München durchgeführt. Seit langer Zeit ist sie eine Messe der Superlative. Auf dem Messegelände sind in diesem Jahr erneut die größten, schwersten, höchsten und schnellsten Baumaschinen aller namhaften Hersteller aus der ganzen Welt zu sehen. In zahlreichen Live-Demonstrationen und Shows wird demonstriert, was die Maschinen alles leisten können. Frühe Kindheitserinnerungen verbindet der bayerische Ministerpräsident Markus Söder mit der Messe:


Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder

Mein Vater kommt aus der Baubranche, der Höhepunkt war immer auf die bauma zu fahren. Meine ersten Wegen nach München waren wegen der bauma. Wir sind alle gespannt und freuen uns wie kleine Jungs auf die großen Geräte.

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