BAU 2021

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Unser Hörfunk-Service zur BAU 2021

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Das Team vom Messeradio ist auch diesmal wieder auf der BAU 2021 für Sie unterwegs, um die unterschiedlichsten Themen redaktionell zu bearbeiten. Wir bieten Ihnen alle Audiomaterialien, die Sie zur Produktion Ihres Beitrags brauchen. Hier im Downloadbereich stellen wir Ihnen kostenfrei unser Tonmaterial in Sendequalität (MP3) zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie uns über den Einsatz informieren.

Wenn Sie persönlich und direkt auf der Messe produzieren möchten, können Sie unser Hörfunkstudio im Pressezentrum West nutzen. In diesem, mit modernster Digitaltechnik ausgestatteten Studio, können Sie Ihre Beiträge bearbeiten, überspielen oder gleich live aus dem Studio senden.
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Unser Themen-Service als Download

Nachfolgend finden Sie Manuskripte und 50 O-Töne zum Download
Eröffnung der Weltleitmesse BAU 2019
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Die BAU 2019 ist in diesem Jahr so groß wie nie. Auf einer Fläche von rund 200.000 Quadratmetern präsentiert sich die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme vom 14. bis 19. Januar 2019 auf dem Gelände der Messe München. In diesem Jahr werden zum ersten Mal auch die beiden neuen Messehallen C5 und C6 genutzt. Die Stimmung ist hervorragend, wie der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbes ZDB Felix Pakleppa ausführt:

Der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbes ZDB Felix Pakleppa

erwartet auch in diesem Jahr noch einen Konjunkturanstieg von sechs Prozent., das hat aber auch mit gestiegenen Materialkosten zu tun. Wir freuen uns auf eine tolle BAU 2019.

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Der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbes ZDB Felix Pakleppa,

die BAU ist die Weltleitmesse. Hier sind die meisten Unternehmen, hier holen sie sich ihre Innovationen, deswegen gibt es keinen Weg an der BAU vorbei.

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Insgesamt zeigen rund 2.200 Aussteller aus 45 Ländern in München ihre Produkte. Erwartet werden über eine Viertel Million Besucher, viele aus dem Ausland. Der Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat Gunther Adler zeigt sich zur Eröffnung zuversichtlich:


Der Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat Gunther Adler;

wir haben große Herausforderungen im Bauen. Wir müssen 1,5 Millionen neue Wohnungen schaffen. Ich erwarte viele Innovationen hier, einige habe ich schon gesehen.

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Eine der Herausforderungen ist der Fachkräftemangel. Nach Zahlen des ZDB gab es 2017 einen Anstieg der Auszubildenden von sieben Prozent. Im vergangenen Jahr betrug das Plus acht Prozent. Man habe den Eindruck, dass sich deutlich mehr Menschen für die Bauwirtschaft begeistern, so Pakleppa. Doch es scheint noch nicht zu reichen. So meint der Vorsitzende des Ausstellerbeirats der BAU Dieter Schäfer:


Der Vorsitzende des Ausstellerbeirats der BAU Dieter Schäfer

klagt über den Facharbeitermangel. Für uns ist es nicht mehr kalkulierbar, wann gearbeitet wird und wie teuer es wird.

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Daneben führen gestiegene Materialpreise zu höheren Baukosten. Die Branche setzt hier auch auf die Digitalisierung. Je besser die Planung, desto kostengünstiger könne gebaut werden. Zudem haben die Unternehmen klare Forderungen an die Politik:


Der Vorsitzende des Ausstellerbeirats der BAU Dieter Schäfer

wünscht sich eine Vereinheitlichung der Standards und schnellere Genehmigungen.

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Der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbes ZDB Felix Pakleppa

wünscht sich klarere und weniger Normen und nennt als Beispiel die vielen Normen für den Schallschutz.

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Für die Bundesregierung wird es schwer werden, eine Vereinheitlichung der Länderstandards durchzusetzen, bei den Normen dagegen gibt es Bewegung. So erklärte der zuständige Staatssekretär im Bundesinnnenministerium Adler bei der Eröffnung der BAU:


Der Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat Gunther Adler;

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass wir jede Norm auf ihre Kosten hin unter die Lupe nehmen.

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Seinen Worten nach hat das Bundesinnenministerium das Thema im Blick. Bezahlbares Bauen sei am Ende bezahlbares Wohnen, so Adler.


BAU goes digital – Lösungen für die Baubranche und das Handwerk
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Das Thema Digitalisierung ist eines der Kernthemen der diesjährigen BAU. Dabei geht es um verschiedenste Anwendungen aus der digitalen Welt, die längst Einzug in die Welt des Bauens gefunden haben. Der Vorsitzende des Ausstellerbeirats der BAU Dieter Schäfer meint jedoch:

Dem Vorsitzenden des Ausstellerbeirats der BAU Dieter Schäfer

zufolge spielt die Digitalisierung zwar eine Rolle, doch sei man noch in den Anfängen. Sie werde für den BAU immer interessanter.

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Dass die Digitalisierung künftig eine immer größere Rolle spielen wird, ist auf der BAU zu sehen. Dort zeigen viele Hersteller zum Beispiel Planungswerkzeuge wie BIM (Building Information Modeling). Damit können gewerkeübergreifend Konzepte erarbeitet werden. Bei Großprojekte ist dies schon gang und gäbe. Doch zukünftig werden diese digitalen Planungswerkzeuge auch bei kleineren Projekten und Altbau-Sanierungen angewendet und somit weltweit zum gültigen Standard. Dazu meint der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB) Felix Pakleppa:


Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe ZDB Felix Pakleppa;

die Digitalisierung wird der Bauwirtschaft gut tun. Wir können damit noch termin– und kostengenauer bauen. Wir können die Prozesskette in fünf- zehn Jahren durchdigitalisieren. Damit wird die Fehlerquote sinken. Damit können wir auch der demografischen Entwicklung ein wenig entgegen steuern, das heißt, weniger Beschäftigte mit besseren Ergebnissen.

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Viele Betriebe setzen mittlerweile Software-Lösungen für die Steuerung der innerbetrieblichen Abläufe ein und ein weiteres Drittel nutzt den Angaben des Digitalverbandes Bitkom nach digitale Technologien wie Tracking-Systeme. Die Bundesregierung verspricht die Wirtschaft auf diesem Weg zu unterstützen. So erklärte der zuständige Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat Gunther Adler auf der BAU:


Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat Gunther Adler;

Wir schaffen gute Rahmenbedingungen. Die Digitalisierung wird nicht verordnet, sondern sie muss in der Bauwirtschaft entstehen. Wir unterstützen die Entwicklung mit Pilotprojekten.

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Beim Boden- und Plattenhersteller Kaindl aus Salzburg ist die Digitalisierung schon lange Thema im Unternehmen, erklärt Verkaufsleiter für Westeuropa Thomas Lettner:


Verkaufsleiter Kaindl für Westeuropa Thomas Lettner;

bei uns heißt das Automatisierung, d.h. Prozessoptimierung und zwar digital. Man muss sehen, dass die Prozesse in der Produktion optimiert werden können, gerade im Schichtbetrieb, ohne auf das Personal zurückgreifen zu müssen, vor allem in der Nacht.

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Auch das Unternehmen Haro arbeitet schon seit Jahren an dem Thema Digitalisierung. Nach Worten von Bernd Reuß, dem Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei HARO geht es darum, wie man den Händler am sogenannten Point of sale unterstützen kann. Die digitale und analoge Welt soll dabei miteinander verbunden werden. Dazu hat HARO auch eine eigene App entwickelt:


Bernd Reuß, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei HARO;

die App enthält den kompletten Funktionsumfang für die Beratung des Endkunden am Point of Sale enthält. Wenn der Händler bei uns Kunde ist, kommt der Funktionsumfang des interne Serviceportals dazu. Er kann sich zum Beispiel Verlegevideos anschauen, er kann sich Bilder anschauen oder er kann die Verfügbarkeit der Ware ansehen.

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Aktuelle O-Töne mit dem Geschäftsführer der BAU im Vorfeld der Messe
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Das neue Messejahr 2019 startet in München vom 14. bis 19. Januar 2019 gleich mit einem Highlight – die BAU 2019, die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme. Auf einer Fläche von rund 200.000 Quadratmetern präsentieren rund 2.200 Aussteller aus 45 Ländern die Neuheiten und Trends rund ums Bauen und Wohnen. In diesem Jahr werden auf der BAU zum ersten Mal auch die beiden neuen Messehallen C5 und C6 belegt sein, damit ist die BAU 2019 die größte aller Zeiten. Erwartet werden über eine Viertel Million Besucher. Dazu Dr. Reinhard Pfeiffer, der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München:

Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

die BAU ist die Weltleitmesse für das Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden, sowohl im Neubau wie auch im Bestand. Unsere Aussteller sind die weltweit führenden Hersteller von Baumaterialien, -Produkten und -Systemen. Die Palette reicht von Bodenbelägen über Fassadensysteme und Dachbaustoffen bis hin zu Bau IT- und Smart-Home-Lösungen; von Aluminium über Holz, Glas, Keramik und Naturstein bis hin zu Stahl. Die BAU vereint alles unter einem Dach, das zeichnet sie aus und damit ist sie auch die Größte ihrer Art.

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Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

die BAU boomt, die Aussteller zeigen dort Innovationen, es zeigt, dass es der Branche gut geht, aber es zeigt auch, dass die Branche vor großen Herausforderungen steht, das Bauen wird immer komplexer und daher sind die Innovationen auch immer komplizierter.

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Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

zur BAU kommen 250.000 Besucher, die wichtigste Gruppe sind die Handwerker mit rund 100.000 Besuchern. Der Handel wird mit rund 75.000 Besuchern vertreten sein, die Architekten, Bauingenieure, Planer machen dann noch eine sehr große Gruppe von knapp 70.000 Besuchern aus, deshalb trägt die BAU auch den Titel größte Architektenmesse der Welt.

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In diesem Jahr gibt es auf der BAU vier Leitthemen: Digitales Planen und Bauen, vernetztes Wohnen und Arbeiten, smartes Licht und Gebäude sowie integrale Systeme und Konstruktionen:


Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

es gibt viele Herausforderungen, die größte ist die Digitalisierung, wie schafft man die digitale Wende beim digitalen Planen. Bei Großprojekten ist es inzwischen schon üblich einen digitalen Zwilling zu erstellen. Es geht auch darum, wie ich das ganze bei Renovierungsarbeiten machen oder bei kleineren Gebäuden. Ein großes Thema ist dabei auch das Smart Home, wie kann ich das Gebäude vernetzen. Dabei geht es auch darum, wie man ein Gebäude sicherer machen kann.

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Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

im neuen Digital Village präsentieren ausgewählte Start-ups und Unternehmen aus der Industrie präsentieren auf 140 Quadratmetern sowohl ihre Produkte und Geschäftsideen, als auch aktuelle Trends und Lösungen. Dabei reicht das Spektrum der gezeigten digitalen Ideen, von Services und Produkten von der Baustelle und der Baustellenlogistik über die Gebäudeplanung, das Instandhalten von Gebäuden bis hin zur Renovierung/Modernisierung und dem Baustoff-Recycling.

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Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

eines der großen Leitthemen ist das vernetzte Gebäude, Licht hat enormen Einfluss auf die Wärme im Gebäude, auf die Helligkeit; bei der Steuerung ist das Licht ganz wesentlich, daher haben wir das als neuen Bereich in die Gebäudeautomation integriert.

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Die BAU bietet auch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit zahlreichen Foren und Sonderschauen:


Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

in den Foren und Sonderschauen geht es um alle Themen, die die Branche bewegen: Digitalisierung, Fachkräftemangel. Diese Foren dienen als Kommunikationsplattformen untereinander. Es sollen alle am BAU Beteiligten in Dialog treten, dafür sind die Foren ganz wesentlich.

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Ein Highlight im Rahmen der BAU findet am Freitag, den 18. Januar 2019 statt, die Lange Nacht der Architektur, die in diesem Jahr bereits zum fünften Mal über die Bühne geht. Im nächtlichen Flair haben Besucher wieder die Möglichkeit, die schönsten und beeindruckensten Bauwerke der Stadt zu erkunden:


Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

wir feiern sogar ein kleines Jubiläum: Die Lange Nacht der Architektur findet 2019 bereits zum fünften Mal statt! Das Ziel der LNDA ist es, das Thema der Fachmesse BAU, die Architektur, auch der Öffentlichkeit näher zu bringen. Architektur ist die gebaute Umwelt, in der wir uns alle täglich bewegen. Deshalb freut es mich, dass die BAU über die Lange Nacht der Architektur auch alle Architekturinteressierten in München und Umgebung erreicht. Neben Highlights wie der ADAC-Zentrale, dem Osram Tower oder das Microsoft-Gebäude haben wir auch neue Sehenswürdigkeiten: Erstmals mit dabei sind unter anderem die Stadtbibliothek Monacensia in Bogenhausen oder das Steelcase Innovation Center in der Altstadt.

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Shuttle-Busse bringen die Architekturbegeisterten kostenlos von Gebäude zu Gebäude. Erwartet werden rund 30.000 Besucher.


Neue Messe digitalBAU in Köln
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Die Messe München veranstaltet gemeinsam mit dem Bundesverband Bausoftware (BVBS) die „digitalBAU“ - eine neue Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche. Die neue Messe findet zum ersten mal vom 11. bis 13. Februar 2020 in Köln statt. Angesprochen sollen Planer, Architekten, Ingenieure, Bauunternehmer und Handwerker werden. Dazu der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München, Dr. Reinhard Pfeiffer:

Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

es ist eine neue Veranstaltung, die alle zwei Jahre stattfinden wird, es geht um Softwarelösungen und Bau-IT, alles, das, was es auch hier in München gibt. Während alle Aussteller hier mit diesem Tournus zufrieden sind, wollen diese Aussteller ihre Innovationen jedes Jahr präsentieren, für uns passt das sehr gut zusammen zwischen der großen BAU und der digitlaBAU.

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Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

das ist eine kleine Veranstaltung, hier in München belegt dieses Thema eine ganze Halle, das sind bis 150 Aussteller, so wird es auch in Köln sein, wir rechnen dann mit rund 10.000 Besuchern.

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Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

in Köln gibt es große Architektenverbände, es ist in der Baubranche sehr stark, neben vielen großen Firmen, die in diesem Bundesland, in NRW vertreten sind.

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Die „digitalBau“ wird in einem Tournus von zwei Jahren stattfinden. Zum Start im Jahr 2020 werden rund 120 Aussteller und bis zu 10.000 Fachbesucher erwartet.

Während der neuen Veranstaltung wird auch ein Kongress beziehungsweise Forum mit Vorträgen und Diskussionen rund um die digitale Zukunft des Bauens stattfinden.


Münchner Bauwerke im nächtlichen Flair – 5. Lange Nacht der Architektur in München
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Auch in diesem Jahr findet zur BAU die Lange Nacht der Architektur in München statt. Bei dieser fünften Auflage der Veranstaltung haben Besucher am Freitag, den 18. Januar 2019 die Möglichkeit, im nächtlichen Flair einmalige und exklusive Einblicke in besondere Bauwerke der Landeshauptstadt zu bekommen. In diesem Jahr sind 50 Gebäude dabei. Dazu der stellvertretende Vorsitzend der Geschäftsführung der Messe München, Dr. Reinhard Pfeiffer:

Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

am Freitag Abend öffnen sich über 50 Gebäude der Stadt München, die meisten sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich, das Ganze findet von 19 bis 24 Uhr statt. Man kann Führungen machen, erfährt viel über die Gebäude, das alles ist kostenlos.

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Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

etwas Besonderes ist das Siemens Headquaters geöffnet ist, hier kann man erfahren, warum man städtebaulich diesen Neubau so gesetzt hat wie man es gemacht hat. Man hat jetzt dadurch eine Verbindung vom Odeonsplatz zum Museumsquartier. Sicherlich ein weiteres Highlight ist der Skygarten am Arnulfpark, das Olympiazentrum, das Staatstheater am Gärtnerplatz, das Steelcase oder das Cityquartier Fünf Höfe.

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Wie bereits in den vergangenen Jahren gibt es wieder verschiedene Routen zu den einzelnen Stationen, die mit kostenlosen Bush-Shuttles erreicht werden können. Alle sieben starten direkt am Odeonsplatz. Es ist aber auch möglich, an den jeweiligen Haltestellen zu- und auszusteigen. Darüber hinaus gibt es Fußtouren durch die Münchner Innenstadt. Neu ist in diesem Jahr ein eigener Whats-App-Channel:


Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

es gibt eine LNDA-Whats-App. Hier kann man sehen, welche Gebäude sind überfüllt, welche Touren sind gut zugänglich, das kann man empfehlen, vor allem im Januar, wo es doch kalt ist, damit man möglichst wenig Wartezeiten hat.

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Smarte Haustüren, innovativer Feuerschutzvorhang und Herdwächter- Mehr Sicherheit im Eigenheim
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Zum Bauen und Wohnen gehört auch das Thema Sicherheit. Das betrifft nicht nur den Schutz vor ungewohnten Gästen in Haus und Wohnung, sondern auch den Schutz der Bewohner vor Gefahren wie Feuer oder Wasser in den eigenen vier Wänden. Auf der BAU 2019 gibt es hierzu zahlreiche Innovationen zu sehen. So thematisiert das ift Rosenheim bei seiner Sonderschau „Bauelemente TripleS - Smart, Safe, Secure“ unter anderem, wie intelligente Bauelemente, Antriebe und Sensoren als Einbrecherschutz eingesetzt werden können. Dabei geht es um die Prüfung der elektrischen und funktionalen Sicherheit durch den Hersteller, die Montage und die Wartung solcher Systeme. Die letzten Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) verzeichnen einen deutlichen Rückgang der Wohnungseinbrüche in Deutschland. Demnach sank die Zahl um über 20 Prozent auf 116.450 in Deutschland. In der Landeshauptstadt München werden für das Jahr 2017 dagegen zwar mehr Einbrüche gemeldet, allerdings im „niedrigen zweistelligen Prozentbereich“. Im deutschlandweiten Vergleich gibt es in München sehr wenige Einbrüche. Im Jahr 2017 waren es 67 pro 100.000 Einwohner. Diese Entwicklung ist nach den Worten von Jürgen Benitz-Wildenburg, dem Pressesprecher des ift auch auf die große Öffentlichkeitskampagne zurückzuführen:

Jürgen Benitz-Wildenburg, Pressesprecher ift Rosenheim;

dieser Rückgang ist auch ein Erfolg der Kampagne gemeinsam mit der Branche und der Polizei gemeinsam gefahren haben, dass immer mehr Elemente mit der sog. Widerstandsklasse RC2 ausgeführt sind und immer mehr Einbrecher ihre Einbruchsversuche abbrechen, weil sie nicht einfach und schnell reinkommen. Dieses Fenster ist im Markt auch fast Standard geworden. Die meisten Einbrüche sind das Aufhebeln von Fenstern und Türen, und das kann man mechanisch sehr gut bekämpfen. Über das Glas einzubrechen, das sind Einzelfälle, der Profi vermeidet den Glasbruch.

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Das ift Rosenheim zeigt unter anderem auf der Sonderschau eine Haustüre, die nicht nur zahlreiche smarte Komponenten aufweist, um sicher zu sein und unterschiedliche Möglichkeiten hinein zu kommen:


Jürgen Benitz-Wildenburg, Pressesprecher ift Rosenheim;

das ist einmal über den Schlüssel, der sollte immer dabei sein, dann ein Sensor, wie bei einer Zentralverriegelung beim Auto. Dann ist ein Zutritt über den Fingerprint möglich oder über die Nearfield-Communication. Das heißt, man betätigt den Griff zusammen mit dem Sensor, die Tür geht auf, wenn man in der Tasche die Fernbedienung hat. Hier ist die Besonderheit, die Funkfrequenz möglichst niedrig zu halten, damit sich nicht jemand mit einem Mikrophon Zugriff über das Funksignal verschaffen kann.

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Auch auch mit anderen Smart-Home-Komponenten können Einbrecher zurückgehalten werden:


Jürgen Benitz-Wildenburg, Pressesprecher ift Rosenheim;

es gibt Sensoren, die erkennen, wenn jemand draußen am Fenster rüttelt, dann gehen die Fensterläden hoch, das Licht geht an, man kann Musik abspielen, solche Szenarien erhöhen die Sicherheit vor einem Einbruch.

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Smarte Systeme bergen allerdings auch immer ein gewisses Sicherheitsrisiko. Nach Worten von Andreas Höger, dem Administrator des ift Rosenheim kann der Verbraucher bei der Steuerung seiner smarten Hauskomponenten einige Vorsichtsmaßnahmen treffen, um die Sicherheit zu erhöhen:


Andreas Höger, Adminstrator beim ift Rosenheim;

sobald man zu Hause ein WLAN spannt, sollte das immer verschlüsselt sein, ein Passwort. Diese Vorgaben gelten auch, wenn sie in dieses WLAN ihre Smart-Home-Komponenten. Da kommt es auf die persönlichen Anforderungen an, wenn man zum Beispiel vom Urlaubsort die Heizung regeln wollen, und das vielleicht vom Internetcafe aus, da hat man spezielle Anforderungen und sollte beispielsweise man schauen, dass die Web-Oberfläche mit dem System verschlüsselt kommuniziert.

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Auf der Sonderschau ist daneben auch ein äußerst sicheres Fenster zu sehen, das vor allem in besonders schützenswerten Gebäuden wie Botschaften zum Einsatz kommt. Es ist aber durch höchste Sicherheitsstandards nicht nur schwer zu öffnen, es hat auch noch eine andere Besonderheit:


Jürgen Benitz-Wildenburg, Pressesprecher ift Rosenheim;

das hat eine Spezialverglasung, das wenn darauf geklopft oder geschossen wird, verdunkelt die sofort. Nach dem sogenannten Erstschuss, bei einem Attentat beispielsweise, schützt das Fenster die Bewohner, die sich schnell in Sicherheit bringen können. Das funktioniert innerhalb weniger Minuten.

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Außerdem werden Anwendungsszenarien wie das Verhalten im Brandfall beim ift Rosenheim thematisiert. Zu sehen ist auf der Sonderschau unter anderem ein innovativer Feuerschutzvorhang, der Flammen etwa 30 Minuten aufhalten kann:


Jürgen Benitz-Wildenburg, Pressesprecher ift Rosenheim;

das ist ein spezielles Textilgewebe, es ist dünner und leichter als eine Brandschutztüre, es eignet sich für Ladenpassagen, das im Brandfall runter fährt und Räume und Fluchtwege schützt.

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Ebenfalls mit dem Thema Sicherheit beschäftigt sich die Gesellschaft für Gerontotechnik. Sie ist auch bei der BAU 2019 wieder mit ihrem Mehrgenerationenhaus vertreten:


Martina Koepp, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik (GGT);

wir betrachten das Thema Sicherheit generationenübergreifend, von den Kindern bis zu den älteren Menschen. Ein kleines besonderes Produkt ist der sogenannte Herdwächter, den man einfach oberhalb des Ofens anbringt an die Dunstabzugshaube. Der detektiert Gefahren wie Rauchentwicklung oder wenn die leere Herdplatte zu heiß wird; man hat eine gewisse Zeit, um auszuschalten, sonst wird eine Warnung herausgegeben.

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Ebenfalls klein und wenig auffällig ist ein weiteres Feature. Diesmal geht es um die Gefahrenquelle Wasser. Dabei handelt es sich um einen kleinen flachen Sensor:


Martina Koepp, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik (GGT);

den legt man unter die Spülmaschine, wenn Wasser aussickert, merkt der Wasser auf dem Boden und gibt nicht nur dieses Warnsignal ab, sondern schickt eine Warnung an das Smartphone. Man kann also frühzeitig weitere Schäden vermeiden.

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Der Wassermelder kostet rund 60 Euro.


Smart Building und Lichtkonzepte für ein angenehmes Raumklima
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Beim Bauen und Wohnen spielt das Thema Licht eine immer größere Rolle. Mit Hilfe von Smart-Building-Konzepten können Lichtquellen gesteuert werden, wie beispielsweise ein Glasmosaikfeld, das mit LEDs hinterlegt ist. Das Flächenlichtsystem ist mit einer intelligenten Steuerungstechnik ausgestattet. Zu sehen ist es auf der Sonderschau der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik (GGT):

Martina Koepp, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik;

das ist ein modernes Produkt, die Steinchen sind programmierbar, man kann Lichtszenarien über das Feld schalten, man kann schreiben über das Feld, solche Module werden auch im Wohnungsbau immer beliebter.

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Martina Koepp, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik;

jedes einzelne Steinchen kann angesteuert sein, man kann die Farben wechseln, man kann auch über die Steinchen via Berührung schreiben.

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Eingesetzt werden können diese LED-Steinchen in allen Innenräumen.

Daneben gibt es im Mehrfamilienhaus der GGT auch die elektrisch beheizbare Wandfarbe zu sehen, die zu einem wohligen Raumklima beitragen soll. Nach Angaben von Koepp wird sie wie herkömmliche Farbe einfach auf die Wand aufgetragen:


Martina Koepp, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik;

die kann man auf die gesamte Wand auftragen oder auf Bilderrahmen oder man macht damit ein Gemälde. Man kann damit heizen, es ist eine Infrarotwärme. Es ist eine gleichmäßige Wärme, die ein angenehmes Raumklima schafft. Die Farbe wird mit Carbon angereichert. Es gibt sie in jeder Farbschattierung.

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Ein Unternehmen, das komplette Lichtkonzepte für Wohnungen, Häuser und auch Büros erstellt, ist die SiglLicht Manufaktur München. Nach Worten von Klaus Sigl ist die Nachfrage gerade bei Privatkunden in den vergangenen Jahren gestiegen:


Klaus Sigl, Geschäftsführer SiglLicht Manufaktur München;

natürlich ist der Trend LED-Technik, man möchte stimmungsvolles Licht, auch sehr wichtig ist Ambiente-Licht, das die Farben wechseln kann und intelligentes Licht im Zuge der Smart-Homes.

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Klaus Sigl, Geschäftsführer SiglLicht Manufaktur München;

es ist gut, wenn man sich Leuchten sucht, die direkt und indirekt leuchten. Wenn eine Leuchte die Decke anstrahlt, wird ein Raum leichter und offener. Wenn ich zurückgezogen lesen möchte, ist direktes Licht besser.

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Klaus Sigl, Geschäftsführer SiglLicht Manufaktur München;

die Lichtstimmung ist von der Jahreszeit und von der Tageszeit abhängig. Im Winter möchte man ein eher rötliches Licht, weil man sich zu Hause einigelt. Im Sommer steigt die Nachfrage nach kühlerem, bläulichem Licht.

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Klaus Sigl, Geschäftsführer SiglLicht Manufaktur München;

unsere Leuchten sind smarthome fähig, man kann sie über das Smartphone steuern, darüber hinaus machen wir komplette Elektroplanungen und integrieren beispielsweise die Steuerung von Jalousien in das Lichtkonzept.

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Nach Worten von Sigl ist ein individuelles Lichtkonzept ab etwa 700 Euro zu haben.


Sichtbeton mit Blattgold, Böden im Steindesign und Wände in Metalloptik - Trends rund ums Bauen und Wohnen
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Auf der BAU 2019 sind rund 2.200 Aussteller aus 45 Ländern vor Ort, um neue Produkte und Innovationen aus der Welt des Bauens und Wohnens vorzustellen. Im Bereich der Böden ist die Firma Kaindl aus Salzburg auf der BAU vertreten. Wie der Verkaufsleiter für Westeuropa Thomas Lettner erklärt, liegen nach wie vor vor allem Böden aus Vinyl im Trend:

Thomas Lettner, Verkaufsleiter Westeuropa bei Kaindl;

es geht klar in die Richtung zu elastischen Bodenbelägen, dieser Trend hält zwischen fünf und sieben Jahren an. Das hängt natürlich von vielen Faktoren ab, auch von der Haltung der Konsumenten. Aber gerade in Deutschland sind solche Böden sehr stark gefragt, in anderen Ländern ist diese Entwicklung noch nicht zu sehen.

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Thomas Lettner, Verkaufsleiter Westeuropa bei Kaindl;

es sind elastische Bodenbeläge, früher hätte man gesagt PVC, heute werden Beläge gemacht, die aus anderen Kunststoffen bestehen. Durch moderne Technologien können Oberflächen entstehen, die natürlich und modern aussehen, auch mit Prägungen. Die PVC-Rollenware aus den 70er Jahren gehört schon längst der Vergangenheit an. Die Nachfrage ist hier sehr stark gestiegen.

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Neben Bodenbelägen hat die Firma Kaindl noch ein zweites Firmenstandbein und zwar Platten für den Wohnbereich, aber auch für Möbelfronten. Hier sind vor allem Metall- und Betonoptiken sehr gefragt:


Thomas Lettner, Verkaufsleiter Westeuropa bei Kaindl;

insbesondere mit der mineralischen Oberfläche, seitdem das auf dem Markt ist, nimmt das enorm zu. Die Oberfläche hat eine Schattierung, die wie eine Betonoberfläche aussieht, mit einer Oberflächenprägung mit Tiefenwirkung. Man kann solche Fronten mit vielen anderen Materialien kombinieren.

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Ähnliche Designs gibt es bei der Firma HARO zu sehen. Dazu Pressesprecher Bernd Reuß:


Bernd Reuß, Pressesprecher bei HARO;

Stein- und Fliesendekore sind ein großer Trend, wir haben daher bei den Designböden diese Komponenten mit aufgenommen, wir haben daher Anmutungen von Marmor, Schiefer oder modernen Betonoptik haben kann als Kunde.

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Bernd Reuß, Pressesprecher bei HARO;

Designböden sind Kunststoffböden auf einer Holzträgerplatte ohne die schädlichen Weichmacher, wir verwenden in unseren Böden kein PVC.

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Dennoch, so Reuß, liegen Designböden in der Gunst der Kunden noch hinter Parkett- und Laminatböden:


Bernd Reuß, Pressesprecher bei HARO;

natürlich ist der Designboden sehr en vogue, er hat gute Gebrauchseigenschaften, er ist pflegeleicht und abriebfest, dennoch bleibt Parkett mit dem Laminat der Topboden.

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Der Fliesenhersteller Schäfer hat eine innovative Fliese im Programm, die nicht mehr nass verlegt werden muss. Dazu Dieter Schäfer, Vorsitzender des Ausstellerbeirats der BAU:


Dieter Schäfer, Vorsitzender des Ausstellerbeirats der BAU;

wir haben eine Fliese entwickelt, die man trocken verlegen kann, ausfugen und man kann die Baustelle innerhalb von 24 Stunden wieder betreten. Man kann sogar währenddessen an der Decke die Beleuchtung ändern. Wir müssen versuchen andere Verlegemethoden durchzusetzen.

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Sichtbeton in veredelter Form gibt es neu im Programm bei der BETON-CIRÈ Meisterdruck GmbH. Dazu Johannes Fiand von der BETON-CIRÉ Meisterdruck GmbH:


Johannes Fiand, BETON-CIRÉ Meisterdruck GmbH;

der Sichtbeton ist ein Zement, der in einer Stärke von zwei Millimeter aufgetragen wird. Dann entstehen so kleine Auskerbungen, diese haben wir im Nachhinein mit Blattgold gefüllt. Das ist echt, es gibt es in gelblichem und etwas rötlichem Gold. Es gibt es auch in Silber, da ist dann nicht ganz so auffällig.

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Johannes Fiand, BETON-CIRÉ Meisterdruck GmbH;

wir haben das zum ersten Mal auf der Messe, weil man muss sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Und wir wollen schauen, wie die Leute darauf reagieren.

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