Command Control 2020

O-Ton-Pakete für Ihre Berichterstattung

Unser Hörfunk-Service zur Command Control 2020

Sie möchten über die Command Control 2020 im Radio berichten? Hier finden Sie alles, was Sie dazu brauchen!

Das Team vom Messeradio ist auch diesmal wieder auf der Command Control 2020 für Sie unterwegs, um die unterschiedlichsten Themen redaktionell zu bearbeiten. Wir bieten Ihnen alle Audiomaterialien, die Sie zur Produktion Ihres Beitrags brauchen. Hier im Downloadbereich stellen wir Ihnen kostenfrei unser Tonmaterial in Sendequalität (MP3) zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie uns über den Einsatz informieren.

Wenn Sie persönlich und direkt auf der Messe produzieren möchten, können Sie unser Hörfunkstudio im Pressezentrum West nutzen. In diesem, mit modernster Digitaltechnik ausgestatteten Studio, können Sie Ihre Beiträge bearbeiten, überspielen oder gleich live aus dem Studio senden.
Unser Technik-Team unterstützt Sie gerne direkt vor Ort.

Unser Themen-Service als Download

Nachfolgend finden Sie Manuskripte und 14 O-Töne zum Download
Aktuelle O-Töne mit der Geschäftsführung der Messe München im Vorfeld des Cybersecurity-Summits Command Control
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Am 3. und 4. März 2020 wird von der Messe München zum zweiten Mal der Cybersecurity-Summit, Command Control, veranstaltet. Hier zeigen führende Köpfe aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, wie Unternehmen die digitale Transformation ihrer Organisation sicher vorantreiben und wie sich Unternehmen gegen Cyberangriffe schützen können. Die Veranstaltung richtet sich besonders an die Firmenverantwortlichen für Cybersicherheit wie CISOs, Geschäftsführer, Risk Manager und Datenschutzbeauftragte. Kernthema ist in diesem Jahr Cyber Resilience. Dazu der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München, Klaus Dittrich:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

bei der Command Control geht es um das Thema Cybersicherheit, d.h. wie kann man Unternehmen gegen Angriffe aus dem Netz schützen; unser Anspruch ist es, alle Entscheider in den Firmen, die mit dem Thema Digitalisierung zu tun haben, zu wappnen. Es ist ein kompaktes Programm, wir haben viele Vorträge, aber wir haben auch Praxisworkshops, dort berichten Firmen, was ihnen passiert ist und was sie unternommen haben.

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Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

das Thema in diesem Jahr ist Resilience, weil die Fachleute davon ausgehen, einen 100 prozentigen Schutz gibt es nicht, aber es geht darum, das Unternehmen so gut darauf vorzubereiten, dass, wenn ein Angriff kommt, der Schaden möglichst gering ist. Die Widerstandfähigkeit gegen Angriffe ist das Kernthema.

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Der zentrale Treffpunkt der Command Control ist das interaktive Konferenzprogramm. Hier treffen Informationssicherheitsverantwortliche auf Datenschutzbeauftragte und digitale Entscheider aus Wirtschaft und Industrie.


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir haben ausgezeichnete Redner, unter anderem den Direktor des NATO Cooperative Cyber Defence Centres (CCDCOE), das seit September 2018 in Estland stationiert ist und zu den wichtigsten Cyber Defense Standorten weltweit gehört. Oder auch Brittany Kaiser, die als Whistleblowerin die Datenaffäre rund um Facebook öffentlich gemacht hat, Jimmy Sanders, der Leiter der Informationssicherheit bei Netflix und auch Dr. Suzanna Randall, die wohl erste deutsche Frau im Weltall sein wird.

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Fast zwei Drittel der Cybersicherheitsentscheider in Deutschland bewerten die eigenen Mitarbeiter als den größten Schwachpunkt ihrer Sicherheitsstrategie. Das ergab eine Umfrage unter 300 deutschen Sicherheitsentscheidern im Vorfeld der Command Control. Dabei räumen sie auch eigene Versäumnisse ein:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir haben eine Umfrage unter 300 deutschen Sicherheitsentscheidern durchgeführt und dabei herausgefunden, dass das Bewusstsein dafür noch unterentwickelt ist. 78 Prozent sagen, dass für eine echte Cybersicherheit ein Strategiewechsel notwendig ist. 83 Prozent wollen in Cybersicherheit investieren. 60 Prozent sagen, dass die Strukturen in den Unternehmen überdacht werden müssen. Es gibt also hohen Handlungsbedarf, und diesen zu verdeutlichen, das ist das Ziel der Command Control.

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Auf der Command Control sollen den Unternehmen daher zahlreiche Impulse gegeben werden, wie die eigene Firma geschützt werden kann und wie sich auch der einzelne Mitarbeiter in Sachen Cybersicherheit verhalten soll:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

es heißt zum einen die Mitarbeiter ständig zu sensibilisieren, das ist einer der Hauptkritikpunkte, dass Mitarbeiter hier Fehler machen und das geht dann sehr schnell, dass ein System infiziert wird. Es geht auch darum, Notfallszenarien durchzuspielen und sich darauf vorzubereiten. Damit ist man im Fall der Fälle nicht wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten.

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München ist die sicherste Stadt in Deutschland – Cybersecurity-Summit Command Control auf dem Messegelände
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Am 3. und 4. März 2020 findet in München im ICM der Cybersecurity-Summit, die Command Control, statt. Eines der zentralen Themen ist die Cybersicherheit von smarten Cities. Diese versprechen intelligente Steuerungsmechanismen für städtische Infrastrukturen und sollen dadurch den Lebenskomfort in Städten erhöhen sowie Ressourcen schonen. Das führt zu wachsender digitaler Interaktion und Vernetzung zwischen städtischer Infrastruktur, Menschen, Prozessen und Geräten. Damit wachsen gleichzeitig aber auch die Risiken, dass ein großangelegter Cyber-Angriff eine Stadt ins Chaos stürzen kann. Eine Umfrage der Command Control, der Cybersecurity-Index, unter rund 300 deutschen Entscheidern für Cybersicherheit hat ergeben, dass 75 Prozent die Politik bei diesem Thema zu stärkerem Eingreifen auffordern. Gleichzeitig halten 64 Prozent staatliche Sanktionen für eine der größten Bedrohungen im Zusammenhang mit Cyber- und Datensicherheit.

Dazu Professor Ulrike Lechner, die Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der Universität der Bundeswehr München und Leiterin des Begleitforschungsprojektes Vernetzte IT-Sicherheit Kritischer Infrastrukturen (VeSiKi):

Prof. Ulrike Lechner, Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der Universität der Bundeswehr München und Leiterin des Begleitforschungsprojektes Vernetzte IT-Sicherheit Kritischer Infrastrukturen (VeSiKi)

es deckt sich mit unseren Erfahrungen, dass sich die Notfallpläne nur auf die konventionellen Krisen beziehen, aber dass für Cybersicherheit noch etwas extra getan werden muss.

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Prof. Ulrike Lechner, Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der Universität der Bundeswehr München und Leiterin des Begleitforschungsprojektes Vernetzte IT-Sicherheit Kritischer Infrastrukturen (VeSiKi)

Tatsächlich ist es notwendig, dass sie erstellt werden. Da würde es an Aufklärung bedürfen. Wir zum Beispiel spielen sehr viel, wir führen den Spielern die Situation vor Augen, was passiert, wenn sie einem Angriff ausgesetzt sind. Es ist aufwendig, da würden wir uns mehr gesetzliche Vorgaben und Regelungen wünschen.

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Die Stadt München ist ein wichtiges Testfeld für Smart-City-Projekte und wurde von der EU zur „Leuchtturmstadt“ ernannt. In Punkto Cybersicherheit sei München eine sehr sichere Stadt, erklärt Dr. Jörg Ochs. Er ist IT-Leiter der Stadtwerke München:


Dr. Jörg Ochs, Leiter IT der Stadtwerke München

das ist die sicherste Stadt in Deutschland. Wir dürfen uns beim Zusammenbruch des europäischen Verbundnetzes vom Netz trennen. Wir haben die Kapazität uns alleine am Laufen zu halten, wenn München ausfallen würde, es innerhalb von zwei Stunden wiederaufzubauen, und zwar mit dem Leitzachkraftwerk und dem Kraftwerk in Moosburg.

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Dr. Jörg Ochs, Leiter IT der Stadtwerke München

es gibt bei uns für jedes System einen Verantwortlichen, für den Datenschutz; wir haben Architekten, wir nennen das Domaine, die kennen die Systeme, da drüber gibt es einen Architekten für das Gesamtbusiness, um daraus höherwertige Informationen zu machen.

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Seiner Auskunft nach gibt es bei den Stadtwerken zwar in der jüngsten Vergangenheit mehr Cyperangriffe, allerdings sind weit über 90 Prozent eher harmlos:


Dr. Jörg Ochs, Leiter IT der Stadtwerke München

man merkt, dass sich die Anzahl mehrt, aber die Qualität hat sich nicht geändert. Über 90 Prozent davon sind Angriffe sind Script Kitty, die probieren Portskin durchzuführen. Oder sie versuchen über Schwachstellentools im Internet reinzukommen. Das sind die, die an der 1. bzw. 2 Hürde stehen bleiben; der Zweite ist der klassische IT-Hacker, der die klassischen Bürokomponenten im Blick hat, der schauen will, wie weit er kommt. Mittlerweile gibt es den einen oder anderen, der vom Knowhow her tiefer geht, der Richtung Prozessleitsysteme geht, das sind 2-3 im Jahr.

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Das Risiko für einen Blackout in München schätzt Ochs daher als sehr gering ein:


Dr. Jörg Ochs, Leiter IT der Stadtwerke München

das Risiko in München ist gering, wir haben viele Tools mit denen wir Angriffe erkennen. Wir haben auch sogenannte SIAM-Systeme, die mit einer künstlichen Intelligenz sehen, ob in der 1. Stufe etwas passiert. Für den schlimmsten Fall haben wir auch noch den mechanischen Schalter, um die Prozessnetze vom Internet physikalisch zu trennen.

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Neben sehr guten Cybersystemen wie bei der Stadt München, gibt es aber auch nationale Übungen, die durchgeführt werden. Eine solche Übung ist „Locked Shields“, die in 40 Nationen gleichzeitig stattfindet. Ziel ist es, Angriffe auf komplexe Computernetzwerke und IT-Informationstechnik-Systeme abzuwehren, erläuterte Franz Lantenhammer, der stellvertretende Direktor und Chief of Staff des NATO Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence in Tallinn:


Franz Lantenhammer, stellv. Direktor und Chief of Staff des NATO Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence (CCDCOE), Tallinn

bei der Übung nutzen wir die Möglichkeit in einer abgesicherten Umgebung, in einem digitalen Truppenübungsplatz, mit den nationalen Cyperdefense-Teams ihre eigenen Prozesse und Verfahren zu üben, um bei einem Angriff mit ihren Partnern Prozesse durchzuführen, die Systeme zu schützen und in Betrieb zu halten.

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Franz Lantenhammer, stellv. Direktor und Chief of Staff des NATO Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence (CCDCOE), Tallinn

die Verfahren werden immer besser, es verändert sich die Technologie, was wir auch versuchen ist, dass wir jedes Jahr neue Systeme mit einbinden in die Übung, um den Nationen die Möglichkeit zu geben, mit der neuen Technologie vertraut zu werden.

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Für die Branche, so Professorin Lechner sind neben solchen Übungen aber auch Veranstaltungen wie die Command Control enorm wichtig:


Ton Prof. Ulrike Lechner, Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der Universität der Bundeswehr München und Leiterin des Begleitforschungsprojektes Vernetzte IT-Sicherheit Kritischer Infrastrukturen (VeSiKi)

die Zusammenarbeit, die Aufklärung sind sehr wichtig und der Austausch, gerade auf der Command Control gibt es viele tolle Veranstaltungen, eine große Vielfalt, die zum Nachdenken anregt und da tun wir viel für die Sicherheit.

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