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Unser Hörfunk-Service zur UPR-Pressekonferenz

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Das Team vom Messeradio ist auch diesmal wieder auf der UPR-Pressekonferenz für Sie unterwegs, um die unterschiedlichsten Themen redaktionell zu bearbeiten. Wir bieten Ihnen alle Audiomaterialien, die Sie zur Produktion Ihres Beitrags brauchen. Hier im Downloadbereich stellen wir Ihnen kostenfrei unser Tonmaterial in Sendequalität (MP3) zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie uns über den Einsatz informieren.

Wenn Sie persönlich und direkt auf der Messe produzieren möchten, können Sie unser Hörfunkstudio im Pressezentrum West nutzen. In diesem, mit modernster Digitaltechnik ausgestatteten Studio, können Sie Ihre Beiträge bearbeiten, überspielen oder gleich live aus dem Studio senden. Unser Technik-Team unterstützt Sie gerne direkt vor Ort.



Nachfolgend finden Sie Manuskripte und 32 O-Töne zum Download
12.01.2018 - Messe München bleibt auf Erfolgskurs und übertrifft eigene Erwartungen
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Den ersten Berechnungen nach hat die Messe München im vergangenen Jahr einen Umsatz von 327 Millionen Euro erzielt; ein Großteil davon in München und zwar rund 265 Millionen Euro. Was die beiden Hauptgesellschafter, den Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München, besonders freuen dürfte. Der Überschuss lag bei zwölf Millionen Euro. Das Geld bekommen die Hauptgesellschafter als Zinsen für die Gesellschafterdarlehen zum Bau des neuen 1998 eröffneten Messegeländes. Den aktuellen Bau der beiden neuen Hallen und des Conference Center Nord für 105 Millionen Euro zahlt die Messe vollkommen aus eigener Kraft. Dementsprechend stolz ist der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH, Klaus Dittrich, dass die Bilanzzahlen die Planungen übertroffen haben:

Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

Es sind Messen exorbitant gut gelaufen. Wir hatten zum Beispiel bei einer Drinktec über 22 Prozent mehr Aussteller, weil es uns gelungen ist, den italienischen Weinherstellerverband nach München zu holen. Der Verband hat seine Messe von Mailand nach München verlagert. Und wir haben mit unseren Akquisitionen deutlich mehr Umsätze erzielt als wir ursprünglich geplant hatten.

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Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

2018 wird ein ähnliches Jahr werden wir 2017. Wir haben allerdings fünfmal bauma: in China, in Indien, Südafrika, Südamerika und in Moskau. Wir werden weltweit viermal Umwelttechnologiemessen haben. Dabei wird die ifat in München zum ersten Mal die zwei neuen Hallen nutzen, so dass wir vom Umsatz her ein noch besseres Ergebnis erwarten als 2017.

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Von dem Erfolg profitiert auch der Wirtschaftsstandort München, allen voran das Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Taxiunternehmen, Messebauer und viele Handwerker. Im vergangenen Jahr kamen 1,9 Millionen Besuchern zu den zahlreichen Veranstaltungen in der bayerischen Landeshauptstadt.
Den Worten Dittrichs nach ist die Messe München wirtschaftlich kerngesund. Das achte Jahr in Folge schreibt das Unternehmen schwarze Zahlen. Deshalb kann die Messe auch den Bau der beiden neuen Hallen und des Conference Center Nord aus eigener Kraft finanzieren. Denn die Messe veranstaltet auch zahlreiche Kongresse.


Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

2017 war das Jahr der IT Kongresse, 2018 wird das Jahr der Medizinkongress. Die drei größten Medizinkongresse Europas werden alle in München gastieren. Der europäische Kardiologenkongress mit weit über 30.000 Teilnehmern wird zum vierten Mal hier zu Gast sein weil sie sich hier so wohl fühlen, d.h. das Kongressgeschäft ist sehr erfolgreich und wird einen wichtigen Beitrag zu unserem Ergebnis 2018 beitragen.

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Die Messe München wächst aber nicht nur an ihrem Heimatstandort, sondern auch im Ausland stark. In diesem Jahr veranstalten die Münchner mehr als 20 Messen im Ausland. Die Messe sei mit ihren Fachmessen weltweit über das ganze Jahr hinweg durchgängig präsent, so Dittrich. Durch die starke Auslandspräsenz gewinnen auch die heimischen Veranstaltungen, wie der Geschäftsführer hervorhebt.


Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

Der Messe-Markt und der Messe- Wettbewerb sind mittlerweile global. Mit den Auslandsaktivitäten tragen wir dazu bei, dass die Stellung der Münchner Leitmessen erhalten bleibt. Wir haben Zuwächse aus den Ländern, wo wir überall aktiv sind. Dazu kommt, dass auch Wettbewerber Interesse an den Themen haben, die wir durchführen. Wenn die sich in Ausland ein Portfolio zusammen kaufen, würden wir auch hier in München am Standort unter Druck kommen. Deshalb gibt es zur Internationalisierung keine Alternative.

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20.06.2017 Richtfest für zwei neue Messe Hallen
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Bei der Messe München gibt es etwas zum Feiern. Nicht nur das die Messe im vergangenen Jahr erstmals über 400 Millionen Euro Umsatz erzielte, sondern heute wurde auch das Richtfest für die Erweiterung der Messe um zwei Hallen und ein Konferenzzentrum gefeiert. Der Rohbau steht bereits, der Dachstuhl ist auch schon gesetzt. Ab 2018 stehen der Messe München und ihren Ausstellern dann 18 Hallen und 200.000 Quadratmeter zur Verfügung, rechtzeitig zur IFAT 2018. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich:

Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

Die Erweiterung, die Zukunft der Messe ist gesichert. Wenn man nicht investiere, bestehe die Gefahr, dass sich Teile von Veranstaltungen neue Standorte suchen. Die Erweiterung sei Voraussetzung für weiteres Wachstum. Seinen Worten nach erzielte die Messe im vergangenen Jahr einen Umsatzrekord von über 400 Millionen Euro. Die neuen Hallen helfe die wachsende Nachfrage zu befriedigen. Schon jetzt sei man bei vier Weltleitmessen ausgebucht.

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Neben der bauma sind das die BAU, die IFAT und die ISPO. Besonders stolz ist Dittrich darauf, dass die Messe die Kosten für die neuen Hallen selbst trägt, immerhin 105 Millionen Euro. Das freut auch die Gesellschafter, wie die Stadt München. Der Oberbürgermeister der bayerischen Landeshauptstadt, Dieter Reiter:


Dieter Reiter

Für den Oberbürgermeister von München, Dieter Reiter ist die Messe eines seiner Lieblingsunternehmen, da es Gewinne an die Gesellschafter abführen, aber auch weil die ganze Region davon profitiert Er sei sicher, dass es ein vernünftiges Investment ist. Die Messe nutzt der ganzen Stadt. Es werden zig tausend Arbeitsplätze geschafften. Die Messe trage dazu bei, dass die ganze Region prosperiert.

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Beim Umzug auf das neue Gelände in München-Riem hat die Messe 1998 mit zwölf Hallen begonnen, schon damals


27.03.2017 Messe München bringt sozial Benachteiligte ins Stadion
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Die ISPO ist nicht nur die Weltleitmesse für Sportartikel; die Messe München versteht die Veranstaltung auch als Auftrag, sich vielseitig für Sport einzusetzen. So engagiert sich die Messe auch sozial, wie das Projekt „Sport verbindet Menschen“ zeigt. Dabei lädt die Frauenmannschaft des FC Bayern München jeweils 50 sozial benachteiligte Menschen zu den Heim- und Auswärtsspielen der laufenden Saison ein:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH

begründet das Engagement; Sport ist integrativ. Es spielt keine Rolle, wo jemand herkommt, welche Sprache er spricht. Deshalb haben wir die Aktion sehr gerne unterstützt. Wir, als Messe München, sehen uns nicht nur in der unternehmerischen Verantwortung, sondern wir wollen auch etwas für die Gesellschaft tun, auch für Menschen, die am Rande stehen und dafür ist Sport ein wunderbares Mittel.

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Die eingeladenen Gäste der Frauenmannschaft des FC Bayern München können nicht nur das Spiel live im Stadion sehen, sondern sie treffen auch Spielerinnen, bekommen Fan-Artikel und werden mit dem FCB-Fan-Bus zum Stadion und nachhause gebracht, wie die Kinder von den SOS Kinderdörfern. Auch für Karin Danner Leiterin der Abteilung Frauenfußball beim FC Bayern München ein besonderes Erlebnis. Das Schönste für sie war einmal ein Ausflug mit dem SOS Kinderdorf Dießen. Den Kindern hatten schon leuchtende Augen, als der Bus kam.


Karin Danner, Leiterin der Abteilung Frauenfußball beim FC Bayern München

zufolge machen das auch die Fußballerinnen des Clubs mit Herz und Leidenschaft. Das sieht man auf den Photos. Es war ein nachhaltiger Eindruck. Es war von Anfang bis Ende ein tolles Erlebnis.

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Der Anstoß für das Projekt kam aus dem Netzwerk „Frauen verbinden“ von der Messe München. Bei der letzten ISPO entstand die Idee und wurde prompt umgesetzt. Unterstützt wird die Aktion von der Münchner Bank und der Käferstiftung. Die Stiftung hilft vor allem älteren Menschen, die zu Heimspielen eingeladen werden:


Clarissa Käfer, Vorstand der Käfer-Stiftung

Wir wissen einfach aus der Erfahrung, dass Events in dem normalen Alltag extrem viel bringen, gerade weil es auch Fußball ist. Deshalb haben wir auch sehr gerne zugesagt, hier mit dabei zu sein.

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Sandra Bindler, Vorstand der Münchner Bank, verweist darauf, dass ihr Geldinstitut eine Genossenschaftsbank ist. Für sie ist es deshalb fast selbstverständlich, die Aktion zu unterstützen:


Sandra Bindler, Vorstand der Münchner Bank

Wir sehen auch, dass nicht nur Gutes passiert, sondern auch Menschen am Rande stehen. Das ist unser Auftrag. Der Grundsatz der Genossenschaften ist ja auch: ,Was einer nicht schafft, schaffen viele.‘ Das ist München und wir wollen in München helfen.

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Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat die Schirmherrschaft übernommen. Die nächsten Termine stehen auch schon fest: am zweiten April im Grünwalder Station gegen den SC Sand, am 30. April gegen den TSG Hoffenheim und am 21. Mai gegen SGS Essen.


Messe München schliesst 2016 mit Rekordergebnis ab – Erfolgreichstes Jahr seit Bestehen
Aktuelle O-Töne mit der Geschäftsführung zur Jahrespressekonferenz
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Die Messe München hat das Jahr 2016 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Nach Worten von Klaus Dittrich, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe München liegt der Umsatz erstmals über 400 Millionen Euro, das entspricht einem EBITDA von rund 100 Millionen Euro. Mit diesen Zahlen ist 2016 das erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte der Messe München. Klaus Dittrich freute sich sehr, diese glänzenden Zahlen auf der Jahrespressekonferenz zu präsentieren:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir freuen uns wahnsinnig, dass wir im Jahr 2016 einen neuen Umsatzrekord erzielen konnten. Der Letzte war im Jahr 2013 mit 353 Millionen Euro, jetzt haben wir deutlich über 400 Millionen Euro zu erwarten; das ist ein deutlicher Sprung nach vorne und zeigt, dass wir erfolgreich unterwegs sind.

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Im vergangenen Jahr fanden insgesamt mehr als 210 Veranstaltungen unter dem Dach der Messe München statt. Davon waren 16 Eigenveranstaltungen in München und 28 im Ausland. Zu den Veranstaltungen der Messe München kamen weltweit mehr als drei Millionen Besucher und 50.000 Aussteller. Im vergangenen Jahr gab es zahlreiche Highlights in München, darunter Messen wie die ispo, die bauma, die Expo Real sowie die IFAT und die electronica:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

das Highlight in München war die bauma mit 560.000 Besuchern in sieben Tagen; die bauma hat aber nicht nur in München stattgefunden, das hat zum Erfolg maßgeblich beigetragen; wir haben mittlerweile Baumaschinenmessen in Shanghai, in Moskau und in Delhi. Alle vier haben 2016 stattgefunden. Ähnlich war es bei der IFAT; in München wurde das 50-jährige Jubiläum gefeiert, mit neuem Rekord bei den internationalen Ausstellern, außerdem fand sie zweimal in China und in Indien statt. Damit sind natürlich auch entsprechende Umsätze erzielt worden.

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Die Messe München ist seit Jahren finanziell so aufgestellt, dass sie Investitionen komplett aus eigenen Mitteln finanzieren kann. Ende 2015 investierte die Messe München in die Baumaschinenmesse CTT in Moskau, die größte Messe Russlands. Im Dezember 2016 wurde das Rekordjahr durch den Zukauf der „Fenestration China“ perfekt gemacht, der führenden Fachmesse für Fassadenelemente, Fenster und Türen in China:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

neben dem, dass wir die Weltleitmessen in die großen Wachstumsmärkte exportieren sind wir immer auf der Suche nach Möglichkeiten Messen zu akquirieren. Vor einem Jahr haben wir die CTT gekauft, das war damals die größte Investition in der Geschichte der Messe München. Ein Jahr später haben wir das mit dem Zukauf der „Fenestration China“ noch toppen können. Das ist für uns die Basis, um in dem weltweit größten Baumarkt China unsere BAU zu etablieren.

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Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

die Fenestration China konzentriert sich auf Fenster, Türen und Fassadenelemente, die bau ist viel breiter aufgestellt. Wir werden sukzessive die fehlenden Elemente an die „Fenestration China“ andoggen, um daraus eben eine BAU China zu machen.

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Gerade das Auslandsgeschäft spielt für den Erfolg der Messe München eine sehr zentrale Rolle, erklärte Dittrich.


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

das Messegeschäft ist in den letzten Jahren global geworden, es sind viele Wettbewerber unterwegs, deswegen muss man im Ausland aktiv sein. Wir haben vor 20 Jahren begonnen, unsere Messen ins Ausland zu exportieren. Inzwischen haben wir ganz starke Messen in China, wie die bauma china; Indien ist unser zweitwichtigster Markt, aber wir sind auch aktiv in Russland, in der Türkei und im südlichen Afrika. Interessant ist, dass der Zuspruch aus dem Ausland bei den Messen, die in München stattfinden, deutlich gestiegen ist, seitdem wir die Messen im Ausland machen. Wir sind in Kontakt mit neuen Ausstellern, Verbänden und Medien, die dann in einem zweiten Schritt sagen, dann will ich auf die Leitmesse nach München kommen.

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Auch der Neubau der beiden Messehallen, die zur IFAT 2018 fertiggestellt sein sollen, wird komplett aus eigener Kraft finanziert:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

die Messe München hat sich wirtschaftlich sehr stark entwickelt, wir haben einen EBITDA von 100 Millionen Euro, das Auslandsgeschäft ist profitabel. Aus diesen Erträgen können wir Investitionen im Ausland finanzieren oder das Geld in die Erweiterung des Messegeländes stecken, also in die Vollendung mit den beiden neuen Hallen; zusammen mit dem neuen Kongresszentrum wird das rund 105 Millionen Euro kosten, das finanzieren wir komplett aus eigener Kraft.

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2016 war aber auch ein exzellentes Kongressjahr, bilanzierte Dr. Reinhard Pfeiffer, der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München:


Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Geschäftsführer der Messe München

wir hatten ein hervorragendes Kongressgeschäft. Herausragend war dabei der europäische Urologenkongress im März mit über 15.000 Teilnehmern und der Diabetologenkongress im September mit noch mehr Teilnehmern. Das ist sehr wichtig für uns. Wir sind und wollen auch unter den Top Ten der Kongressdestinationen bleiben.

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Nach dem Rekordjahr 2016 blickt die Geschäftsführung sehr positiv auf das laufende Messejahr. Es startet nächste Woche mit der alle zwei Jahre stattfindenden BAU:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir gehen sehr positiv in neue Messejahr. Wir haben dieses Jahr die drinktec, die alle vier Jahre stattfindet, die auch deutlich wachsen wird. Uns ist es gelungen, die italienische Weintechnologiemesse SIMEI mit zwei Messehallen nach München zu holen. Wir starten nächste Woche mit der BAU, gefolgt von der ispo, da hilft auch, dass der Winter gekommen ist. Wir haben dieses Jahr die transport logistic. Es wird nicht das Megajahr werden, aber sicherlich ein sehr Erfolgreiches.

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Feierliche Grundsteinlegung für den Neubau der zwei neuen Messehallen C5 und C6
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Der Grundstein für die neuen Messehallen ist gelegt. Mit dabei: Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und Messechef Klaus Dittrich. Die beiden Hallen C5 und C6 sowie ein weiterer Konferenzbereich sollen bis zum Jahr 2018 fertig gestellt sein. Insgesamt stehen der Messe nach dem Neubau insgesamt 18 Hallen mit rund 200.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und etwa 400.000 Quadratmetern Freigelände zur Verfügung. Die Bauarbeiten liegen derzeit voll im Zeitplan, freut sich Messechef Dittrich bei der feierlichen Zeremonie:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

der Zeitplan ist taff. Wir wollen zur IFAT 2018 im Juni die beiden Hallen bereits nutzen, aber wir liegen sowohl im Zeit- als auch im Kostenplan.

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Der Neubau der beiden Hallen und des Konferenzbereichs wurde notwendig, weil bei mehreren Großveranstaltungen die Nachfrage der Aussteller das Platzangebot der Messe München bei weitem übersteigt. So gibt es bei der Baumaschinenmesse bauma oder der Messe für Umwelttechnologie IFAT lange Wartelisten, so Dittrich:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir gehen bereits jetzt in die Vertriebsphase für die neuen Hallen. Die perfekte Planung ist daher sehr wichtig. Auf der anderen Seite ist es auch schön zu sehen, dass sich unsere größeren Messen weiterentwickeln können. Es ist nicht nur die IFAT, sondern auch die Bau, die im kommenden Januar startet. Viele Messen haben eine Warteliste, auch die ISPO, die bauma, und da jetzt konkret zu sehen: es geht weiter. Das hilft auch den Ausstellern, die gern dabei gewesen wären, aber nicht konnten, weil wir keinen Platz hatten.

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Auch Bayerns Wirtschaftsministerin und Aufsichtsratsvorsitzende der Messe München, Ilse Aigner zeigte sich erfreut darüber, dass nun der Grundstein für den Neubau gelegt ist:


Ilse Aigner, Bayerns Wirtschaftsministerin und Aufsichtsratsvorsitzende der Messe München

beim Bau freut man sich über jeden Fortschritt. Da ist die Grundsteinlegung sehr wichtig, weil es für die Nachwelt festgehalten wird; aber ich freue mich auch jetzt schon auf das Richtfest und die Eröffnung.

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Für Aigner spiegelt der Neubau das enorme Wachstum der Messe München wider:


Ilse Aigner, Bayerns Wirtschaftsministerin und Aufsichtsratsvorsitzende der Messe München

die Messe München ist für uns extrem wichtig. Sie ist das Schaufenster zu Welt. Wir haben hier viele Leitmessen, wie die bauma oder die IFAT. Außerdem ist die Messe München natürlich auch ein wichtiger und sehr großer Arbeitgeber hier in der Region und bedeutsam für ganz Bayern.

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Auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter war zur Grundsteinlegung gekommen:


Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Stadt München

es ist ein wichtiger Schritt, den wir uns als Eigentümer auch lange überlegt hatten. Ich freue mich heute dabei zu sein, weil es beweist, dass sich die Messe äußerst positiv entwickelt. Sie finanziert das Investment aus eigenen Mitteln, das hat man selten. Es hilft sicher, den hervorragenden Stand der Messe im Messegeschäft insgesamt zu festigen. Wenn es der Messe gelingt, aus dem Bau der neuen Hallen zusätzliche Einnahmen zu generieren, sind wir nicht unglücklich. Ich freue mich schon, bei der Eröffnung dabei sein zu dürfen.

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Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Stadt München

es ist für den Wirtschaftsstandort München ein wichtiges Signal. Es bedeutet, dass wir in diesem Bereich vorne bleiben. Viele Jobs hängen an der Messe, insoweit ist es ein wichtiger Tag für den Arbeitsmarkt, für die Region München und für Bayern.

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Beim Bau der neuen Hallen hat das Thema Nachhaltigkeit große Bedeutung, erklärt Messechef Dittrich bei der Grundsteinlegung:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

insgesamt wurde das neue Messegelände von Anfang an unter den Aspekten der Nachhaltigkeit geplant. Wir nutzen z.B. keine Tropenhölzer, wir achten bei den Materialien auf umweltverträgliche Farbstoffe. Wir haben eine der größten Photovoltaikdachanlagen auf den Gebäuden und wir nutzen seit einigen Jahren die Erdwärme. Die neuen Hallen werden ausschließlich mit Erdwärme beheizt. Das Thema Grün spielt auch eine große Rolle, aber das Thema Nachhaltigkeit ist auch im Programm der Messen sehr wichtig; die erste Messe, die die beiden neuen Hallen nutzen wird, ist die Weltleitmesse für Umwelttechnologien, die IFAT. Sie ist jetzt durch die zwei neuen Hallen in der Lage, das Thema Trinkwasser auf die Messe zu bringen, das bisher in Berlin zu Hause war.

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Nach den Worten des Messechefs Dittrich werden die beiden neuen Hallen mit modernster Technik ausgestattet. Denn immer mehr Aussteller setzen bei ihren Messeauftritten auf neue Technologien wie LED-Leuchten oder Multi- Media-Wände:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

die Anforderungen an die Gebäude kommt schon dabei zum Ausdruck, dass die Gebäude 105 Millionen Euro kosten. Hier ist eine intensive Infrastruktur enthalten: Gas, Wasser, Strom, Druckluft, aber auch die ganzen digitalen Technologien. Die Hallen müssen verdunkelt werden können und ganz besonders ist auch, dass wir sie unterteilbar machen, um das neue Konferenzzentrum mit der Halle kombinieren zu können. Dann können dort auch größere Konferenzen stattfinden.

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Die Kosten in Höhe von insgesamt rund 105 Millionen Euro für die neuen Hallen und den Konferenzbereich werden vollständig von der Messe finanziert.


Gutachten wegen des Bahn-Engpasses im Münchner Osten beschlossen
Bund finanziell in der Pflicht
Aktuelle O-Töne zum jüngsten Treffen des S-Bahn-Bündnisses Ost
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Das S-Bahn-Bündnis Ost will mit einem Gutachten die Notwendigkeit für den Ausbau der S-Bahn-Strecke zwischen München-Ost und Markt Schwaben untersuchen lassen. Das ist das Ergebnis eines Treffens von wichtigen Vertretern des Bündnisses. Sie haben dabei die Unterstützung der Obersten Baubehörde im Innenministerium. Nach Worten von Maximilian Böltl, dem 1. Bürgermeister von Kirchheim, einem der drei Sprecher der Initiative, ist die Strecke nicht nur für den regionalen Bahn-Pendler wichtig, sondern auch ein bedeutsamer Abschnitt für den transeuropäischen Eisenbahnverkehr. Deshalb strebt das Bündnis auch eine Finanzierung über Bundesmittel an. Dazu Maximilian Böltl, 1. Bürgermeister der Gemeinde Kirchheim und einer der Sprecher des S-Bahn-Bündnisses Ost:

Maximilian Böltl, 1. Bürgermeister von Kirchheim und Sprecher des S-Bahn-Bündnisses Ost

wir haben ausgelöst dadurch, dass der Ausbau der Strecke zwischen München-Ost und Markt Schwaben nicht im Bundesverkehrswegeplan vorgesehen ist, überlegt, wie wir die Engpasssituation über ein Gutachten noch einmal belegen können. Es ist so, dass der Bundesverkehrswegeplan erkannt hat, dass über den Ausbau von Markt Schwaben, Riem, Dornach, Heimstetten, Grub, ein Engpass entsteht. Den wollen wir näher untersuchen und Empfehlungen darin bekommen, wie der beseitigt werden kann. Unserer Meinung nach geht das nur durch einen viergleisigen Ausbau in diesem Bereich.

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Maximilian Böltl, 1. Bürgermeister von Kirchheim und Sprecher des S-Bahn-Bündnisses Ost

der Bund muss dabei sein, weil diese Strecke Teil der europäischen Magistrale ist, für den überregionalen Güterverkehr wichtig ist, und vor allem ist der Bund in der Pflicht, uns mit Lärmschutz zu schützen, dass die Lebensqualität der Bewohner an der Strecke erhalten werden kann.

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Durch die wachsende Zahl von Einwohnern und Pendlern im Münchner Osten ist die Verkehrssituation auf der S-Bahnlinie seit Jahren angespannt. Die Strecke zwischen München-Ost und Markt Schwaben wird bis zum Jahr 2030 zu durchschnittlich 110 Prozent ausgelastet sein. Das weist der Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 aus. Damit ist die Strecke der einzige Abschnitt, dessen Auslastung sich durch die Infrastrukturmaßnahmen des BVWP 2030 nicht verbessert. Das Bündnis fordert daher den viergleisigen Ausbau der S-Bahnlinie S2-Ost. Dadurch könnte der S-Bahn-Takt auf zehn Minuten verkürzt werden. Die Messe München, mit rund zwei Millionen Besuchern und mehr als 30.000 Ausstellern jährlich soll dann auch einen eigenen S-Bahnhalt bekommen, der bereits bei der Planung der Messehallen berücksichtigt wurde.
Dass jetzt von Bund, der Deutschen Bahn, dem Freistaat und der bayerischen Landeshauptstadt die endgültige Finanzierung für die 2. Stammstrecke in München beschlossen wurde, begrüßten die Mitglieder der S-Bahn-Initiative Ost ausdrücklich, erklärte Ebersbergs Landrat Robert Niedergesäß nach dem Treffen:


Robert Niedergesäß, Landrat von Ebersberg

Es ist zunächst sehr positiv. Wir haben uns heute im Rahmen des Bündnistreffens eingangs sehr gefreut, dass die Verträge unterschrieben worden sind; das ist die Voraussetzung dafür, dass wir das S-Bahn-Netz ertüchtigen können. Sie verdeutlicht aber auch, dass unter anderem der viergleisige Ausbau dringend nötig ist, weil nun mit der 2. Stammstrecke und den weiteren Ausbaumaßnahmen Richtung Erding, Mühldorf dieses Nadelöhr immer größere Probleme bekommt, weil immer mehr Züge hier durchfahren, was auf zwei Gleisen gar nicht möglich ist.

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Auch für Kirchheims Bürgermeister Böltl gehören daher die 2. Stammstrecke und der Ausbau der S-Bahn- Strecke im Münchner Osten unabdingbar zusammen, um den Verkehr zu entlasten:


Maximilian Böltl, 1. Bürgermeister von Kirchheim und Sprecher des S-Bahn-Bündnisses Ost

Die Strecke ist heute schon sehr stark belastet, wir sehen eine Überlastung, wenn der Ringschluss nach Erding kommt, der sehr wichtig ist, wir sehen eine Belastung, wenn ab Markt Schwaben ausgebaut wird und drittens, wenn die zweite Stammstrecke kommt. Ohne den Ausbau im Osten würde sich die Situation noch weiter dramatisieren, deshalb gehören diese beiden Baumaßnahmen zusammen.

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Nach Worten von Robert Niedergesäß verlief das jüngste Treffen der Mitglieder der S-Bahn Initiative Ost sehr konstruktiv:


Robert Niedergesäß, Landrat von Ebersberg

Gute Geister und engagierte Menschen aus Politik und den Kammern, die gute Gedanken mit hineinbringen und uns voranbringen, das hat man heute bei dem Treffen wieder gemerkt; wir sind aktiv dabei, planen die nächsten Maßnahmen und wollen das zentrale Anliegen für die Menschen im Osten von München und für die Messe München voranbringen und ans Ziel bringen.

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Wenn alles nach Plan läuft, soll das Gutachten am Ende des 1. Quartals 2017 fertiggestellt sein:


Maximilian Böltl, 1. Bürgermeister von Kirchheim und Sprecher des S-Bahn-Bündnisses Ost

Wir rechnen damit, dass wir im 1. Quartal 2017 die Ergebnisse des Gutachtens haben werden, mit diesen werden wir die beteiligten Behörden in Land und Bund konsultieren.

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Zu den Mitgliedern des S-Bahn-Bündnisses Ost, gehören die Messe München, die Landräte für Ebersberg, Erding und München, die Bürgermeister aus Aschheim, Kirchheim bei München, Markt Schwaben und Poing, die Handwerkskammer sowie die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern.