Bauma 2019

O-Ton-Pakete für Ihre Berichterstattung

Unser Hörfunk-Service zur Bauma 2019

Sie möchten über die Bauma 2019 im Radio berichten? Hier finden Sie alles, was Sie dazu brauchen!

Das Team vom Messeradio ist auch diesmal wieder auf der Bauma 2019 für Sie unterwegs, um die unterschiedlichsten Themen redaktionell zu bearbeiten. Wir bieten Ihnen alle Audiomaterialien, die Sie zur Produktion Ihres Beitrags brauchen. Hier im Downloadbereich stellen wir Ihnen kostenfrei unser Tonmaterial in Sendequalität (MP3) zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie uns über den Einsatz informieren.

Wenn Sie persönlich und direkt auf der Messe produzieren möchten, können Sie unser Hörfunkstudio im Pressezentrum West nutzen. In diesem, mit modernster Digitaltechnik ausgestatteten Studio, können Sie Ihre Beiträge bearbeiten, überspielen oder gleich live aus dem Studio senden.
Unser Technik-Team unterstützt Sie gerne direkt vor Ort.

Unser Themen-Service als Download

Nachfolgend finden Sie Manuskripte und 9 O-Töne zum Download
Hohe Investitionsbereitschaft, Megatrend Digitalisierung und großer Fachkräftemangel sind die Kernergebnisse des „bauma-Branchenbarometers“ – Aktuelle O-Töne im Vorfeld der bauma 2019
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Überdurchschnittliche Investitionsbereitschaft und ein positives Geschäftsklima – das sind zwei der wichtigsten Ergebnisse des „bauma-Branchenbarometers“, das vor dem Start der weltweit größten Messe, der bauma präsentiert wurde. Die bauma 2019 findet vom 8. bis 14. April 2019 auf dem Münchner Messegelände statt. Sie ist die weltweit führende Branchenveranstaltung für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte. Mit einer Fläche von rund 614.000 Quadratmetern ist sie überdies die größte Messe weltweit. Im Jahr 2016 kamen 3.425 Aussteller aus 58 Ländern und über 583.000 Besucher. Die Stimmung in der Branche ist zwei Monate vor dem Start der bauma sehr positiv:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

der Branche geht es ausgesprochen gut, in anderen Kontinenten noch etwas mehr als in Europa. Das liegt vor allem daran, dass in Europa die Entwicklung schon sehr weit gediehen ist und nicht mehr so viel Nachholbedarf an Infrastrukturinvestitionen besteht. Die bauma 2019 wird noch größer sein als die letzte im Jahr 2016. Wir haben insgesamt 9.000 Quadratmeter mehr Fläche anbieten können.

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Dem kann sich auch Franz-Josef Paus, Vorsitzender des Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen im VDMA anschließen:


Franz-Josef Paus, Vorsitzender des Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen im VDMA;

die Nachfrage nach Maschinen ist ungebrochen. Alle sprechen allerdings davon, wir könnten noch mehr tun, wenn der Fachkräftemangel nicht so ausgeprägt wäre. Auf der anderen Seite hilft uns das auch etwas, dass wir nicht überhitzen.

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Für das „bauma-Branchenbarometer“ wurden insgesamt 10.000 Branchenkenner weltweit befragt:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

die wichtigsten Ergebnisse waren zum einen, dass das Auftragsvolumen nach wie vor als sehr hoch angesehen wird und auch da bleiben wird. Das zweite Ergebnis ist der Fachkräftemangel. Die Unternehmen sehen es als immer schwieriger an, qualifizierten Nachwuchs zu finden, das wiederum hindert die Branche an einem noch größeren Wachstum.

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Das berichtet auch Ralf Lüddemann, er ist Vorsitzender des HDB Geräteausschusses:


Ralf Lüddemann, Vorsitzender des HDB Geräteausschusses;

ich denke es ist auch hausgemacht, weil wir aus vielen Jahren der Rezession kommen, in denen Arbeitskräfte abgebaut wurden und wir nicht den Turnaround geschafft haben, wieder mehr Leute einzustellen. Wir als Unternehmen sehen das als unsere soziale Verantwortung und kümmern uns um den Nachwuchs. Darüber hinaus muss man auch andere Berufsgruppen erschließen und sie für die Bauindustrie begeistern. Gerade das kann die bauma; gerade auch die Digitalisierung kann es schaffen, wieder mehr frischen Wind zu bringen.

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Ralf Lüddemann, Vorsitzender des HDB Geräteausschusses;

man kann global sagen, es mangelt überall. Aber das Bauleitungspersonal, hier mangelt es sehr. Es geht aber auch bis zum Polier, der ein absoluter Fachmann mit jahrelanger Ausbildung ist. Der klassische Polier, der als zentrale Stelle auf einer Baustelle gesehen wurde, der stirbt aus. Er wird heute von digitalen Prozessen unterstützt, aber auch von Formalismen, die sind oft ein Hindernisgrund, so eine Verantwortung zu übernehmen. Es fehlen gut ausgebildete Baumaschinisten, die ja nicht nur den Bagger fahren, sondern das letzte aus ihm herauskitzeln - im Sinne der Effizienzsteigerung auf der Baustelle.

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Auch in der Baumaschinenbranche hält die Digitalisierung immer stärker Einzug. Allerdings stecke sie noch in den Kinderschuhen – ein weiteres zentrales Ergebnis der Umfrage:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

die dritte Erkenntnis ist, dass, was die Forschungs- und Entwicklungsausgaben betrifft, Digitalisierung und Elektromobilität schon ganz vorne dabei sind, aber die Branche selbst noch nicht so weit ist in der Digitalisierung bzw. noch gar nicht damit angefangen hat. Deshalb haben wir den Appell an die Branche gerichtet, traut euch mehr in diesem Bereich.

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Franz-Josef Paus, Vorsitzender des Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen im VDMA;

die größte Herausforderung besteht darin, dass wir die traditionellen Maschinen digitalisieren, also intelligenter machen und sie untereinander kommunizieren lassen und damit auch Produktivitätsfortschritte generieren können.

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Franz-Josef Paus, Vorsitzender des Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen im VDMA;

der Weg geht sicherlich dahin, dass vor allem größere Baustellen eine hohe Durchdringung von automatisierten Prozessen haben, mindestens in der Dokumentation. Es wird natürlich weiterhin Handbaustellen geben, eine Herausforderung dabei ist, beides unter einen Hut zu bringen.

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Auch die Messe München hat sich explizit dem Thema Digitalisierung angenommen:


Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München;

neben der kommunikativen Arbeit, die wir leisten, werden wir auf der bauma eine VR-Experience-Halle aufbauen, eine Halle, auf der man eine virtuelle Baustelle betreten kann, mit einer VR-Brille. Man kann mit dem Kran hochfahren, man hat eine Geräuschkulisse, man kann Produkte anfassen, man kann sich darin bewegen. Man sieht darin, welche Datenverbünde dahinterstecken, um das Bauen noch effizienter zu machen.

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Hier finden Sie die ausführliche Studie