BAU 2019

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Unser Hörfunk-Service zur BAU 2019

Sie möchten über die BAU 2019 im Radio berichten? Hier finden Sie alles, was Sie dazu brauchen!

Das Team vom Messeradio ist auch diesmal wieder auf der BAU 2019 für Sie unterwegs, um die unterschiedlichsten Themen redaktionell zu bearbeiten. Wir bieten Ihnen alle Audiomaterialien, die Sie zur Produktion Ihres Beitrags brauchen. Hier im Downloadbereich stellen wir Ihnen kostenfrei unser Tonmaterial in Sendequalität (MP3) zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie uns über den Einsatz informieren.

Wenn Sie persönlich und direkt auf der Messe produzieren möchten, können Sie unser Hörfunkstudio im Pressezentrum West nutzen. In diesem, mit modernster Digitaltechnik ausgestatteten Studio, können Sie Ihre Beiträge bearbeiten, überspielen oder gleich live aus dem Studio senden.
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Nachfolgend finden Sie Manuskripte und 23 O-Töne zum Download
Über 250.000 Besucher auf der BAU 2017 – 80.000 aus dem Ausland
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Über 250.000 Besucher auf der BAU 2017 – 80.000 aus dem Ausland Zur diesjährigen BAU kamen an sechs Tagen insgesamt über 250.000 auf das Münchner Messegelände. Davon waren 80.000 aus dem Ausland. Damit hat die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme international nochmals deutlich zulegen können. (2015: 72.000 Besucher) Auch auf Ausstellerseite gab es mit 2.120 aus 45 Ländern einen neuen Rekord. Dr. Reinhard Pfeiffer, der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München ist mit diesen Zahlen äußerst zufrieden:

Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

die BAU ist wieder exzellent gelaufen, wir hatten bereits 2015 Rekorde, in diesem Jahr konnten wir was die Aussteller - und Besucherzahlen angeht noch einmal zulegen. Die Messe hat hervorragend e Zah len geschrieben. Die Aussteller sind sehr zufrieden. Die BAU hat bewiesen das sie sowohl der Motor als auch der Impulsgeber der Branche ist.

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Die Stimmung unter den Ausstellern und Besuchern war sehr gut, so Pfeiffer:


Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

die Stimmung auf der BAU war an allen Tagen ausgezeichnet. Die konjunkturelle Lage beim BAU ist ja 2016 sehr gut gewesen, die Aussichten für 2017 sind auch sehr gut. Das ist ja in dieser Branche nicht selbstverständlich. Diese gute Stimmung hat man gespürt. Dass die BAU mit ihren vielen Innovationen die Baubranche weiterbringt, hat auch dazu beigetragen, dass die Aussteller äußerst zufrieden sind.

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Zu den beherrschenden Themen auf der BAU 2017 zählten unter anderem die Digitalisierung und die Automatisierung:


Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

die Themen Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit ziehen sich wie ein roter Faden durch die letzten Veranstaltungen. In diesem Jahr standen daneben auch noch die Themen Digitalisierung und Automatisierung im Vordergrund, beim Planen beispielsweise „Building Information Modelling“ oder auch das Thema „vorgefertigte Bauteile“, aber auch Themen wie das „Smart Home“.

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Mit dieser äußerst positiven Bilanz blickt Pfeiffer auch sehr zuversichtlich auf die kommende BAU im Jahr 2019:


Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

2019 ist für uns ein besonderes Jahr, dann können wir endlich die beiden neuen Hallen nutzen, die derzeit im Bau sind. Die brauchen wir für die BAU, wir haben eine Warteliste, ob wir die entsprechend abbauen können, das werden wir sehen, aber wir haben dadurch wieder mehr Luft. Auf der anderen Seite wollen wir auch die BAU weiterentwickeln mit neuen Themenbereichen wie zum Beispiel Licht und Gebäudeautomation.

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Die BAU präsentiert zum vierten Mal die „Lange Nacht der Architektur“ am Freitag, den 20.1.2017
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Bereits zum vierten Mal veranstaltet die BAU in München die „Lange Nacht der Architektur“ (LNDA). Am 20. Januar 2017 werden von 19 Uhr bis Mitternacht rund 70 Gebäude in der Landeshauptstadt ihre Pforten für die Besucher öffnen. Insgesamt gibt es in diesem Jahr elf Routen, auf denen kostenlos Shuttlebusse fahren sowie eine Fußroute in der Innenstadt. An der letzten Veranstaltung vor zwei Jahren nahmen rund 30.000 Architekturbegeisterte teil. Der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München, Dr. Reinhard Pfeiffer freut sich sehr, dass die „Lange Nacht der Architektur“ von Jahr zu Jahr immer beliebter wird:

Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

2011 ist sie gestartet mit 10.000 Besucher, die damals 34 Gebäude besichtigt haben, jetzt kann man schon 70 Gebäude anschauen, nicht in einer Nacht, das schafft man gar nicht, aber man kann sich Einzelne herauspicken. Wir rechnen in diesem Jahr wieder mit rund 30.000 Besuchern.

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Auch die Messebesucher und Aussteller der BAU nehmen verstärkt an der LNDA teil:


Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

es wird von den Besuchern und Aussteller der BAU angenommen. Viele bleiben bis Samstag, dem letzten Tag der BAU, weil sie sagen, ich verbinde den Freitag Abend mit architektonischen Highlights in München oder ich genieße die Kultur in München, es sind ja auch dieses Jahr z.B. das Ägyptische Museum oder das NS-Dokumentationszentrum bei der LNDA mit dabei.

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Unter den 70 Gebäuden in diesem Jahr befinden sich zahlreiche Neuzugänge, aber auch auch „Klassiker“, erklärt der Projektleiter der LNDA, Matthias Strauss:


Matthias Strauss, Projektleiter der LNDA

viele mögen nach oben in der Nacht, das ist u.a. möglich beim OSRAM-Tower. Da ist von außen das Gebäude auch künstlerisch beleuchtet. Dann gibt es andere Highlights wie das KARE Kraftwerk oder die Markthallen in München, da kommt man selten rein. Es ist bestimmt für jeden das Passende dabei.

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Matthias Strauss, Projektleiter der LNDA

zum ersten Mal dabei ist in diesem Jahr die Schreinerei Würzburger oder die Brotfabrik Aumüller; dann haben wir neu die Neuapostolische Kirche dabei oder die Feuerwache 4, die 2016 neu fertiggestellt wurde. Das ist die modernste Feuerwache Europas, wer dorthin geht, kann vielleicht einen Einsatz sehen oder auch mal die Leiter herunterrutschen.

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Neu sind in diesem Jahr auch spezielle Thementouren, Zielgruppe sind hier vor allem Aussteller und Besucher der BAU:


Matthias Strauss, Projektleiter der LNDA

die Thementouren haben wir für die Fachbesucher und die Aussteller der BAU ins Leben gerufen. Die sind thematisch besetzt, man geht in die architektonischen Tiefen hinein. Architekten geben hier noch genauere Informationen zu den einzelnen Gebäuden wie Umbau von Altbestand, Sanierung oder energieeffizientes Bauen.

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Insgesamt sind es in diesem Jahr elf verschiedene Routen, auf denen Shuttle-Busse fahren, die wie auch in den Vorjahren kostenlos genutzt werden können. Neun starten am Odeonsplatz in München:


Matthias Strauss, Projektleiter der LNDA

wir haben in diesem Jahr wieder einen kostenlosen Shuttle-Service organisiert. Vom Odeonsplatz werden ab 19 Uhr am Freitag die verschiedenen Routen angesteuert, das ist ein Hop-On und -Off-Prinzip. Man muss die nicht alle anschauen, das kann man ganz individuell nutzen.

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Wer will, kann die Gebäude auch zu Fuß ansteuern:


Matthias Strauss, Projektleiter der LNDA

teilweise kann man auch zu Fuß gehen, wir haben eine Route, wo man zu Fuß hingehen kann in der Innenstadt. Wenn man einzelne Gebäude sich hier rauspickt, kann man sich über die Website www.lnda.de sich seine eigene Route zusammenstellen und anfahren.

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Über die LNDA können sich die Teilnehmer in diesem Jahr auch in den sozialen Medien informieren. Auf Instagram werden die verschiedenen Bauwerke bereits vor der Veranstaltung vorgestellt. Es gibt auch einen neuen WhatsApp Channel, der vor und während des Events zahlreiche Informationen liefert, wie beispielsweise über Wartezeiten an den Gebäuden oder auch über die Verkehrslage.


Messe München kauft „Fenestration China“ – Die Internationalisierungsstrategie der BAU
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Investitionen komplett aus eigenen Mitteln finanzieren kann. Dazu gehörte im Dezember vergangenen Jahres auch der Zukauf der „Fenestration China“, der führenden Fachmesse für Fassadenelemente, Fenster und Türen in China. Mit dem Zukauf der bedeutendsten Messe für Fenster und Fassaden in China will die Messe München im größten Bau-Markt der Welt eine ähnlich gestaltete Veranstaltung etablieren, die Nachhaltigkeit und Qualität bei Planen und Bauen im Fokus hat wie die BAU in München, erklärte Klaus Dittrich, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München:

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

China ist der weltweit größte Baumarkt, die BAU in München ist die weltweit größte Baumesse, es ist logisch und konsequent damit nach China zu gehen. Wenn es dort eine Messe mit inzwischen 100.000 Quadratmetern gibt, die ein Teil des Portfolios der BAU abdeckt ist es nur logisch, wir arbeiten gemeinsam und erweitern das Produktspektrum, um dann auch die BAU China zu haben.

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Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

China ist mit Abstand im Ausland der Markt Nummer eins, es gibt dort ein enormes Wachstumspotential. Wir sind dort seit rund 15 Jahren dort, haben ein eigenes Messegelände. Wir haben 13 Messen dorthin exportiert, wie die IFAT oder die ispo, wir sind in China dort noch längst nicht am Ende, wir werden sicherlich dort weiter expandieren.

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Auch der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München, Dr. Reinhard Pfeiffer, betonte auf der Pressekonferenz die enorme Bedeutung des Zukaufs der „Fenestration China“ für die Internationalisierungsstrategie der Messe München.


Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung der BAU in München zur größten Architektur- und Baustoffmesse weltweit. Mit der Münchner Veranstaltung können wir aber nicht das Potential des Baumarktes China ausschöpfen. Da sind wir uns einig mit unseren Ausstellern. Bei China handelt es sich um den größten Baumarkt der Welt, doppelt so groß wie der gesamte Markt der EU. Daher wollen wir in China mit einer BAU China präsent sein. Die „Fenestration“ China ist eine hervorragende Fachmesse und bildet einen hervorragenden Kern, um eine BAU China aufzubauen. Sie ist die Nummer eins in China für Fassaden, Türen und Fenstern. Hier wollen wir weitere Segmente andoggen, so dass wir eine Veranstaltung haben, die sich orientiert an Qualität, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, die BAU in München ist hier das Vorbild.

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Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

wir haben 2014 schon einen Kongress aufgesetzt in China, um hier das Thema, qualitätsorientiertes und nachhaltiges Bauen aufzusetzen. Dieser hat sich sehr gut entwickelt. Um aber größere Wucht zu entfalten, ist es wichtig, eine neue Nummereins- Messe zu haben in einem wichtigen Segment, da bildet die „Fenestration China“ mit ihrer Ausrichtung einen wunderbaren Ansatz.

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Mit dabei auf der Pressekonferenz war auch Cathy Peng, General Manager der Beijing International UnionExpo Co., Ltd und Gründerin der „Fenestration China“. Auch sie freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit der Messe München:


Cathy Peng, General Manager der Beijing International Union Expo Co. Ltd. und Gründerin der „Fenestration China"

vor zehn Jahren war ich schon hier, damals war es noch diese exzellente Messe, die es heute ist, ich bin wirklich tief beeindruckt von der BAU.

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Cathy Peng, General Manager der Beijing International Union Expo Co., Ltd. und Gründerin der „Fenestration China

ich sehe positiv in die Zukunft; wenn wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir uns mit anderen zusammenschließen, um unsere Kräfte gemeinsam zu bündeln. Und das können wir mit der BAU und der Messe München gemeinsam tun.

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Beeindruckt zeigte sich Peng auch von der BAU 2017:


Bundesbauministerin Barbara Hendricks eröffnet die BAU 2017
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In München ist die BAU 2017, die Weltleitmesse für Architektur, Baumaterialien und Bausysteme eröffnet worden. Über 2.000 Aussteller präsentieren in der bayerischen Landeshauptstadt ihre Innovationen. Eröffnet wurde die Messe von Bundesbauministerin Barbara Hendricks.

Bundesbauministerin Barbara Hendricks

bezeichnet die Branche als Schlüsselbranche für das zusammenleben in den Städten.

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Bundesbauministerin Barbara Hendricks

lobt die Messe. Die BAU ist innovativ. Die Produktinnovationen sind sehr umfangreich.

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Hendricks ist eigenen Worten nach von der Stärke der deutschen Bauwirtschaft überzeugt. Es brumme auf Deutschlands Baustellen. Die Bundesbauministerin verweist darauf, dass sich die Zahl der fertig gestellten Wohnungen in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt hat. Zuversichtlich stimmt Hendricks auch, dass die Zahl der Baugenehmigungen im letzten Jahr auf gut 380.000 angestiegen ist. Ähnliches hört man auch vom Vorsitzenden der Deutschen Steinzeug AG Dieter Schäfer:


Bundesbauministerin Barbara Hendricks

verspricht politische Mithilfe.

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Der Vorsitzende der Deutschen Steinzeug AG Dieter Schäfer hat als Vorsitzender des Ausstellerbeirats der BAU 2017 auch gleich die Gelegenheit genutzt, zwei Wünsche vorzutragen:


Der Vorsitzende der Deutschen Steinzeug AG Dieter Schäfer

Wir benötigen ein beschleunigtes Baugenehmigungsverfahren. Und das zweite wäre, ob man nicht mal darüber nachdenken kann, ob man die...

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Der Vorsitzende der Deutschen Steinzeug AG Dieter Schäfer

spricht von einer positiven Grundstimmung. In den 70 Jahren der Bundesrepublik habe es noch keinen konjunkturellen Aufschwung gegeben, der noch nicht von der Bauindustrie getragen worden sei. Der niedrige Zinssatz helfe. Allerdings fehlen Handwerker.

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Und auch entsprechende Grundstücke, so Hendricks


Bundesbauministerin Barbara Hendricks

nennt als Hauptschwierigkeit, dass die Eigentümer ihre Grundstücke nicht verkaufen.

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Ihren Worten nach braucht es jedes Jahr rund 350.000 neue Wohnungen, vor allem Bezahlbare: