EXPO REAL 2018

O-Ton-Pakete für Ihre Berichterstattung

Unser Hörfunk-Service zur EXPO REAL 2018

Sie möchten über die EXPO REAL 2018 im Radio berichten? Hier finden Sie alles, was Sie dazu brauchen!

Das Team vom Messeradio ist auch diesmal wieder auf der EXPO REAL 2018 für Sie unterwegs, um die unterschiedlichsten Themen redaktionell zu bearbeiten. Wir bieten Ihnen alle Audiomaterialien, die Sie zur Produktion Ihres Beitrags brauchen. Hier im Downloadbereich stellen wir Ihnen kostenfrei unser Tonmaterial in Sendequalität (MP3) zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie uns über den Einsatz informieren.

Wenn Sie persönlich und direkt auf der Messe produzieren möchten, können Sie unser Hörfunkstudio im Pressezentrum West nutzen. In diesem, mit modernster Digitaltechnik ausgestatteten Studio, können Sie Ihre Beiträge bearbeiten, überspielen oder gleich live aus dem Studio senden.
Unser Technik-Team unterstützt Sie gerne direkt vor Ort.

Unser Themen-Service als Download

Nachfolgend finden Sie Manuskripte und 35 O-Töne zum Download
EXPO REAL geht mit Rekorden zu Ende
PDF zum Thema als Download

In München endet heute die EXPO REAL, eine internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen. Die Branche boomt seit Jahren und das zeigen auch die Zahlen. In Deutschland liegt das Transaktionsvolumen gewerblich genutzter Immobilien in diesem Jahr nach neun Monaten bereits bei 42 Milliarden Euro, das ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum von acht Prozent. Wie gut es der Immobilienwirtschaft zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise geht, zeigt die EXPO REAL. So hat es bei den Teilnehmern einen neuen Rekord gegeben, wie sich heute am letzten Messetag zeigt. Ihre Zahl ist um zehn Prozent auf rund 45.000 gestiegen.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München, Klaus Dittrich

sieht die Immobilienbranche in einem ausgezeichneten Zustand. Die Stimmung sei ausgezeichnet, trotz einiger Sorgen, wie zum Beispiel den drohenden Brexit.

Tonspur abspielen

Daneben ging es auf der Messe unter anderem um bezahlbaren Wohnraum, die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft, die Zukunft des Einzelhandels und natürlich um Geschäfte. Der Chefvolkswirt der Allianz SE Michael Heise geht davon aus, dass die gute Stimmung anhalten wird:


Der Chefvolkswirt der Allianz SE Michael Heise

nennt als Grund für die positive Entwicklung die niedrigen Zinsen. Seiner Meinung nach wird die Geldpolitik auch die nächste Zeit recht locker bleiben.

Tonspur abspielen

Verstopfte Straßen, Staus und dicke Luft – City Logistik und ihre Herausforderungen für die Zukunft
PDF zum Thema als Download

Das Leben in den Innenstädten verbinden heute viele mit verstopften Straßen, Staus und dicker Luft. Durch steigende Grundstückskosten und zunehmende Warenmengen, bedingt vor allem auch durch den wachsenden Online-Handel, sind neue urbane Logistikkonzepte für die Zukunft unabdingbar. Eine angepasste Logistik ist notwendig:

Thomas Steinmüller, Leiter und Ausschussvorsitzender der Plattform Logistikimmobilien beim Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA),

zufolge gibt es keine einheitlichen Lösungen, sondern nur Stadt gerechte. Als Beispiele nennt er die Nutzung von Parkhäusern als Auslieferungszentren oder Flüsse zum Transport.

Tonspur abspielen

Für einen Paketdienst wie UPS kommen Parkhäuser kaum in Frage, wie Projekt Manager City Logistik Rainer Kiehl ausführt:


UPS Projekt Manager City Logistik Rainer Kiehl

macht auf den Brandschutz aufmerksam. Man dürfe mit Paketen nicht ins Kaufhaus. Zudem sind die Einfahrthöhen meist für LKW zu niedrig.

Tonspur abspielen

Einfahrtrestriktionen in die Innenstädte, die Themen Citymaut oder der steigende Bedarf an Lagerflächen machen neue, innovative Lösungen dringlicher, wie zum Beispiel Pop-Up Logistik.


Dr. Thomas Steinmüller, Leiter und Ausschussvorsitzender der Plattform Logistikimmobilien beim Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA),

erklärt was sich hinter dem Begriff Pop-Up-Logistik verbirgt.

Tonspur abspielen

Daneben erprobt die Branche Mikro- Depots oder E-Lastenräder. Der Paketdienst UPS testet zum Beispiel im Münchner Glockenbachviertel ein neues Zustellsystem. Um enge Straßen in der Innenstadt vom Verkehr zu entlasten, werden dort Pakete mit Lastenrädern ausgeliefert werden, die in einem Micro-Depot, einem Container lagern.


UPS Projekt Manager City Logistik Rainer Kiehl,

der Paketdienst findet keine bezahlbare Immobilie, deshalb muss man nach Alternativen suchen.

Tonspur abspielen

Wie notwendig es ist, über dieses Thema zu diskutieren, zeigt sich auf der EXPO REAL 2018. wird dieses Thema vielschichtig diskutiert. Denn viele Projektentwickler hätten das Thema nicht auf dem Schirm, meint der Immobilienökonom Tobias Kassner von der bulwiengesa AG:


Immobilienökonom Tobias Kassner von der bulwiengesa AG

fordert, dass man mit den Projektentwicklern reden muss. Herausforderung ist, für jede Stadt eine Lösung zu finden.

Tonspur abspielen

Wie radikal ist digital – Immobilienwirtschaft vor der Digitalisierung
PDF zum Thema als Download

Die Digitalisierung hat mittlerweile die meisten Sparten der Wirtschaft erfasst. In der Immobilienbranche ist dieses Thema allerdings im Arbeitsalltag oft noch wenig verankert. Viele Unternehmen tun sich noch schwer, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen. Dabei ist die Immobilienwirtschaft gleich mehrfach betroffen: Geschäftsstrategien verändern sich, neue Arbeitsmöglichkeiten erfordern andere Immobilien und Standortkriterien wandeln sich auch. Zu diesem Thema findet am ersten Messetag eine Eröffnungsdiskussion statt: „Die Zukunft der Immobilienwirtschaft: Wie radikal wirkt digital?“. Sehr radikal, wenn man Professor Tobias Kollmann zuhört. Er ist Professor für BWL und Wirtschaftsinformatik, insbesondere E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen. Seinen Worten nach geht es auch um Geschwindigkeit, Informationen unter die Leute zu bringen.

Tobias Kollmann Professor für BWL und Wirtschaftsinformatik,

insbesondere E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen nennt als Beispiel für die Digitalisierung den Bauroboter, der innerhalb von 24 Stunden ein Haus bauen kann.

Tonspur abspielen

Wenn das Haus fertig sei, gehe es mit der Digitalisierung weiter. Neben Smart-Home-Anbindungen kann auch die Substanz der Immobilie geschützt werden, indem das Haus sie vor einem bevorstehenden Wasserrohrbruch warnt.


Tobias Kollmann Professor für BWL und Wirtschaftsinformatik,

insbesondere E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen zum Digitalindex; wie er meint, könnte dieser bald genauso wichtig sein, wie Lage und Quadratmeter.

Tonspur abspielen

Tobias Kollmann Professor für BWL und Wirtschaftsinformatik,

insbesondere E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen gibt der Branche vier Tipps.

Tonspur abspielen

Auch bei der Patrizia Immobilien AG spielt die Digitalisierung mittlerweile eine große Rolle. Alexander Betz ist Vorstand der eFonds AG, die zur Patrizia gehört. Er streicht heraus, dass die Immobilienwirtschaft vor allem an den Kundennutzen denken muss, schränkt aber ein:


Alexander Betz Vorstand der eFonds AG,

weist darauf hin, dass man in der Immobilienwirtschaft erst einmal die Voraussetzungen schaffen muss, und das heißt Datenerhebung.

Tonspur abspielen

Dabei muss man nicht alles selbst entwickeln. So beteiligt sich die Berlin Hyp bei dem Bewertungstool 21st Real Estate, wie der CEO Sascha Klaus heute mitteilte. Eine strategische Partnerschaft mit dem Berliner Proptech sei nicht ausgeschlossen. 21st Real verfügt nach eigener Aussage über mehr als eine Milliarde Rohdaten, die mithilfe von Algorithmen Lage-, Objekt- und Investitionsberechnungen auf Knopfdruck durchführen.


CEO Berlin Hyp, Sascha Klaus

betont, dass Automatisierung nicht gleich Digitalisierung ist.

Tonspur abspielen

Die Digitalisierung spielt auch bei der AACHENER GRUNDVERMÖGEN Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH eine große Rolle. Der Leiter der Abteilung Wohnimmobilien An- und Verkauf, Christoph Thumm nennt als ein Beispiel den Innovationssalon:


Christoph Thumm An- und Verkauf der Abteilung Wohnimmobilien AACHENER GRUNDVERMÖGEN

beschreibt den Innovationssalon in dem Mitarbeiter ihre Ideen vorstellen können.

Tonspur abspielen

Mit den gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung beschäftigt sich auch Hans Christian Boos. Er ist Geschäftsführer und Gründer des Unternehmens Arago und Pionier auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Auf der EXPO REAL wird er über die Digitalisierung und die künstliche Intelligenz sprechen. In seinem Vortrag geht es darum, wie diese Prozesse und Geschäftsmodelle auch die Immobilienwirtschaft verändern werden. Aber auch nicht nur die Wirtschaft muss sich ändern, meint Boos:


CEO Arago Hans Christian Boos

weist darauf hin, dass Alexa bereits unsere Sprache verändert hat.

Tonspur abspielen

CEO Arago Hans Christian Boos

stellt die drei Kategorien künstlicher Intelligenz vor.

Tonspur abspielen

Beleuchtet werden dabei auch die Folgen für die Unternehmen und die Herausforderungen, mit denen sie künftig konfrontiert werden.


„Baupolitik: Zwischen Regulierung und Aufbruch“ –Experten diskutieren Baupolitik der neuen Bundesregierung
PDF zum Thema als Download

Mehr Neubau, am Besten bezahlbar und schnell. Das ist das Ergebnis des „Wohngipfels“ vor ein paar Wochen in Berlin. Die Bundesregierung versprach in dieser Legislaturperiode das Ziel 1,5 Millionen neue Wohnungen. Um die Planung zu beschleunigen wird häufig auch die digitale Bauakte genannt, ein Dokumenten-Management-System (DMS), das speziell auf die Arbeitsabläufe von Baufirmen ausgerichtet ist. Der parlamentarische Staatssekretär Marco Wanderwitz (CDU) versprach auf der EXPO REAL, dass hier in den nächsten Monaten etwas passieren wird.

Parlamentarischer Staatssekretär Marco Wanderwitz (CDU)

sieht bei der digitalen Bauakte Handlungsbedarf .“W ir müssen als Bund die Voraussetzungen schaffen.“

Tonspur abspielen

Der Präsident des Zentralen Immobilienausschusses (ZIA) Andreas Mattner

Mattner glaubt, dass mehr gebaut wird, dass es aber nicht reicht.

Tonspur abspielen

Der Präsident vom IVD Immobilienverband Deutschland Jürgen-Michael Schick

Schick ist der Meinung, dass es keinen Mangel an Regeln gibt, sondern an Wohnungen. Man dürfte nun nicht den Populisten folgen, sondern brauche sachliche Lösungen.

Tonspur abspielen

Beim IVD weist man darauf hin, dass einer Person in New York im Durchschnitt neun Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung stehen, in London zwölf Quadratmeter, in Paris 20 Quadratmeter und in Deutschland im Durchschnitt 82 Quadratmeter. Der Präsident des Deutschen Mieterbunds Franz-Georg Rips hätte nichts gegen eine Verringerung:


Dem Präsidenten des Deutschen Mieterbunds Franz-Georg Rips

nach haben wir mit 47 Quadratmeter pro Person einen Wohnkomfort erreicht, der nicht notwendig ist. Er habe nichts dagegen, die Wohnfläche zu verringern, um eine größere Anzahl von Wohneinheiten zu bekommen.

Tonspur abspielen

Allerdings fordert er eine entsprechende „maßvolle“ Verringerung des förderfähigen Wohnraums. Es müsse verträglich geschehen. Mattner sieht noch eine weitere Herausforderung.


Der Präsident des Zentralen Immobilienausschusses (ZIA) Andreas Mattner

verweist darauf, dass es nicht nur um das Wohnen geht, sondern auch um Büros, Hotels und andere Immobilien. Sonst entsteht hier in ein paar Jahren ein neues Problem.

Tonspur abspielen

Die Podiumsteilnehmer waren sich in einem Punkt einig: Der „Wohngipfel“ hat das Thema Wohnraum öffentlich gemacht. Jetzt müssten auf die Absichtserklärungen Taten folgen,


Wie entwickelt sich die Stadt der Zukunft
PDF zum Thema als Download

Die EXPO REAL ist seit jeher zentraler Angelpunkt der Branche, wenn es um neue Bauprojekte aus dem Bereich der Stadtentwicklung geht. An vielen Ständen informieren Metropolen, Städte und Regionen über ihre neuesten Projekte und geben Einblicke in die Planungs- und Baufortschritte. Seit vielen Jahren präsentiert sich auch die Stadt München auf der EXPO REAL. Die Stadtbaurätin Professorin Dr.(I) Elisabeth Merk leitet in der bayrischen Landeshauptstadt seit vielen Jahren das Referat für Stadtplanung und Bauordnung. Besonders wichtig ist ihr bei der Entwicklung von neuen Quartieren der öffentliche Raum.

Münchens Stadtbaurätin Professorin Dr.(I) Elisabeth Merk

denkt, dass die gute Ausstattung des öffentlichen Raums verknüpft mit einer guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr das A und O für eine Nachverdichtung ist. Dazu braucht man unter anderem kulturelle Angebote. Also wenn Menschen enger zusammen rückten, weil sich ein Stadtviertel verdichte, müsse man auch im Sinne eines guten Stadtteilmanagements sich einfach darum kümmern, auch damit soziale Spannungen gar nicht erst aufkämen.

Tonspur abspielen

Merk weist darauf hin, dass sich die Ansprüche an eine Stadt und ihre Wohnungen über die Zeit ändern können.


Münchens Stadtbaurätin Professorin Dr.(I) Elisabeth Merk

Merk betont, in München gibt es kaum noch klassische Haushalte mit Mama, Papa und Kind, sondern eher gemischte Formen. Daneben sorgen die Bodenpreise für eine starke Limitation. Die Stadtquartiere bilden den zentralen Anker.

Tonspur abspielen

Auf der Expo Real präsentiert sich in diesem Jahr unter anderem das Projekt „Werksviertel München“, ein urbanes Quartier, das Leben, Wohnen und Arbeiten miteinander verbindet. Es soll für städtische Lebensqualität der Zukunft in München stehen. Geplant sind auf dem 39 Hektar großen Areal in der Nähe des Ostbahnhofs rund 1.150 Wohnungen, darunter fast ein Drittel aus dem Wohnförderungsprogramm.


Account Manager heller&partner Andreas Grömling

schwärmt von den Möglichkeiten des Werksviertels. Besonders sind für ihn vorallem die kurzen Wege. Hier ist alles möglich: Kultur, Sport, Freizeit und Arbeit.

Tonspur abspielen

Münchens Stadtbaurätin Professorin Dr.(I) Elisabeth Merk

lobt das Werksviertel. Für sie ist dieses gemischte Quartier für München maßstabsgebend und klug durchdacht.

Tonspur abspielen

Ein anderes Projekt ist das Kreativquartier „Die Macherei“, ebenfalls im Osten der Landeshauptstadt angesiedelt. Hier entstehen Wohnungen, Restaurants, ein Design-Hotel und ein Fitnessstudio. Für die Stadtbaurätin Merk ist jedes Quartier anders. Darauf müsse bei der Entwicklung geachtet werden:


Für Münchens Stadtbaurätin Professorin Dr.(I) Elisabeth Merk

Merk ist es wichtig, darauf zu achten, was das jeweilige Projekt für die Nachbarschaft bringt. Das kann ganz unterschiedlich sein. Je nach Bedarf ein Kindergarten, ein kleiner Park oder eine Bar auf der Dachterrasse.

Tonspur abspielen

EXPO REAL mit Rekordbeteiligung – O-Töne mit der Geschäftsführung der Messe München im Vorfeld
PDF zum Thema als Download

Die EXPO REAL ist für viele in der Immobilienbranche zu einem jährlichen Pflichttermin geworden. Die Messe für Immobilien und Investitionen findet vom 8. bis 10. Oktober 2018 statt. Die diesjährige Rekordbeteiligung von über 2.040 Ausstellern beweist eindrucksvoll, dass sich die EXPO REAL zum führenden Branchentreff in Europa entwickelt hat. Zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise wird die Immobilienwirtschaft stark wahrgenommen, stellt die Messe München fest. Unter anderem die anhaltenden Niedrigzinsen tragen zur positiven Stimmung bei, erklärt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München:

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH, Klaus Dittrich,

beschreibt die Stimmung im Vorfeld als sehr positiv. Das zeigen auch die Transaktionszahlen in der Branche und die Rekordbeteiligung von 2041 Ausstellern. Auch die Vorregistrierungen bei den Besuchern sind sehr positiv.

Tonspur abspielen

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich,

sieht die Branche trotz der Rekorde aber nicht in Champagnerlaune.

Tonspur abspielen

Die EXPO REAL bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft ab. Städte und Regionen aus ganz Europa sind vertreten, erstmals kommt aus Spanien die Provinz Murcia. Serbien kehrt nach einigen Jahren Unterbrechung zurück. Südosteuropa ist bis auf Montenegro, Albanien und Kroatien komplett vertreten:


Dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe München GmbH, Klaus Dittrich,

zufolge wird die Messe immer internationaler: Mittlerweile kommen die Aussteller aus 45 Nationen. Zu den Themen gehören die Frage des bezahlbaren Wohnraums gerade in Großstädten und die Digitalisierung. Die Messe hat gerade viel Zuspruch bei jungen Startups.

Tonspur abspielen

Diskutiert wird darüber, wie radikal die Digitalisierung die Branche verändern kann und wie neue Stadtkonzepte aussehen könnten. Dass die EXPO REAL gerade bei jungen Startup Firmen so viel Zuspruch erhält, hat einen Grund:


Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH, Klaus Dittrich,

wir haben im letzten Jahr mit einem Real Estate Innovation Network begonnen – einem eigenen Bereich für Startups. Aus 600 Einsendungen wurden die 25 besten Startups ausgesucht. Die Firmen wurden von den etablierten Unternehmen regelrecht überrannt. Deshalb haben wir das Programm nun ausgeweitet und was uns zuversichtlich stimmt; die ersten, die letztes Jahr ausgestellt haben, haben sich als reguläre Aussteller angemeldet.

Tonspur abspielen

Doch auch andere Bereiche sind stark gefragt, wie die GRAND PLAZA, die vor drei Jahren entwickelt wurde und dem Einzelhandel ein Forum gibt:


Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH, Klaus Dittrich,

verweist darauf, dass gerade der Einzelhandel von der Digitalisierung stark betroffen ist und nach neuen Wegen sucht. Da gibt es viel Gesprächsbedarf.

Tonspur abspielen

Die EXPO REAL deckt dabei zunehmend auch andere Spezialthemen ab, nicht nur klassische Büroimmobilien, sondern auch Logistik-, Hotel- und Gesundheitsimmobilien:


Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH, Klaus Dittrich,

ist zuversichtlich, dass die EXPO REAL die Branche beflügelt. Seiner Meinung nach ist die Immobilienwirtschaft heute krisenfester aufgestellt als 2008, sollte es eine konjunkturelle Abschwächung geben.

Tonspur abspielen

Audiopodcast zu EXPO REAL: Die neue Logix-Studie – Experten diskutieren über aktuelle Herausforderungen für die Logistikbranche (19:12 Min.)

Die deutsche Wirtschaft erlebt derzeit einen sagenhaften Boom. Die Wachstumsraten sind seit etwa zehn Jahren überaus positiv. Der Boom erstreckt sich über nahezu alle Branchen. Die Warenströme werden immer umfangreicher, sowohl im Industriebereich als auch im Bereich des privaten Konsums. Zugleich werden Verbraucher immer anspruchsvoller und erwarten vom Einzelhandel eine schnelle Belieferung. So begrüßenswert die Entwicklung für Deutschland insgesamt ist, für die Logistikbranche bedeutet sie eine gewaltige Herausforderung.

Die neue Logix-Studie

zeigt die zentralen Probleme auf. Die Autoren der Studie, Dr. Alexander Nehm und Uwe Veres-Homm, präsentieren ihre Befunde. Die Diskussion mit Francisco J. Bähr vom Projektentwickler Four Parx und Rainer Koepke, Managing Director beim weltgrößten Immobiliendienstleister CBRE, eröffnet zudem Lösungsansätze und Perspektiven. Moderation: Nils Paul.

Tonspur abspielen

Audiopodcast zur EXPO REAL: Neue Wege für den Einzelhandel (18:34 Min.)

Der Einzelhandel steht vor gewaltigen Umbrüchen durch die Digitalisierung. Der Siegeszug des E-Commerce bringt große Veränderungen mit sich. Das zeigt allein der Blick auf die nackten Zahlen: In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Umsätze im deutschlandweiten Online-Geschäft mehr als verdreifacht. Für das laufende Jahr werden knapp 54 Milliarden Euro Umsatz erwartet. Das entspricht einem Anteil von gut 10 Prozent am gesamten bundesweiten Einzelhandelsumsatz, so die Zahlen der Handelsberatung BBE. Die Veränderungen in den jeweiligen Branchen sind allerdings sehr unterschiedlich. Im Bereich der sogenannten Fast Moving Consumer Goods ändert sich bislang kaum etwas. Also, beispielsweise Lebensmittel, Kosmetikartikel oder andere Güter des täglichen Bedarfs kaufen die Menschen wie eh und je stationär. Gewaltig sind dagegen die Umwälzungen in der Modebranche, jeder vierte Euro wird hier inzwischen online umgesetzt – bei steigender Tendenz. Im stationären Handel sind die Wachstumsraten dagegen immer kleiner geworden, so die Prognose der BBE für die kommenden Jahre fällt sogar negativ aus. Wie gehen die stationären Einzelhändler mit den Befunden um? Wie sieht der Shop der Zukunft aus? Und welche Strategien verfolgen die Online-Händler?

Neue Wege für den Einzelhandel

Unsere Gesprächpartner sind: Martin Wild, Chief Innovation Officer der MediaMarktSaturn Retail Group, Joachim Stumpf, Geschäftsführer der BBE Handelsberatung München, Nikolai Gruschwitz, Geschäftsführer der Waketo GmbH und Raimund Paetzmann, Vice President Corporate Real Estate bei Zalando. Moderation: Nils Paul

Tonspur abspielen

Audiopodcast der Messe München: Stadtentwicklung - Drei Projekte für mehr urbane Lebensqualität (9:50 Min.)
Drei Projekte für mehr urbane Lebensqualität

Auf der ganzen Welt drängen immer mehr Menschen in die Städte – auch in Deutschland. Schon heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in einer Stadt, bei steigender Tendenz. Wie gelingt es den Städten, den immer kleiner werdenden Raum besser zu nutzen? Und wie kann auch die Technik dabei helfen, die Lebensqualität im urbanen Raum zu erhalten – vielleicht sogar zu verbessern? In unserem Podcast schauen wir auf drei konkrete Projekte, die ein wenig erahnen lassen, wie sich das Stadtleben entwickeln wird. Dazu zählen das Münchner Werksviertel, ein Siemens-Projekt zur Vorhersage der Luftverschmutzung in Nürnberg sowie das Whisper Valley im US-Bundesstaat Texas. Unsere Gesprächspartner sind: Prof. Dr. Elisabeth Merk, Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München, Andreas Grömling Beratung & Account Management bei heller & partner Marketing Services AG und Axel Lerche, Gründer der Ecosmart Solution LLC. Moderation: Nils Paul

Tonspur abspielen

Audiopodcast zur EXPO REAL: „Wir sind keine Umweltschützer, aber es ist ein gutes Geschäftsmodell.“ Über klimaneutralen Hausbau im Whisper Valley (20:50 Min.)
Über klimaneutralen Hausbau im Whisper Valley

Am Rande der Stadt Austin im US-Bundesstaat Texas entsteht derzeit ein bisher einmaliges Projekt, das Whisper Valley: Auf einer Fläche von 800 Hektar entstehen 7.500 klimaneutrale Häuser, zudem 200.000 Quadratmeter Geschäftsflächen, Schulen – eine Siedlung mit autonomer umweltfreundlicher Energieversorgung. Hinter dem Projekt steht die Taurus Investment Holdings, ein Private Equity-Unternehmen im Bereich der Immobilieninvestitionen. Für das Whisper Valley hat die Taurus eigens das Tochterunternehmen EcoSmart Solutions LLC ins Leben gerufen. EcoSmart ist unter anderem für die Energie-Infrastruktur der grünen Gemeinde verantwortlich. Unser Studiogast, EcoSmart-Gründer Axel Lerche, berichtet detailliert über ein außergewöhnliches Projekt, dessen Geschichte und Infrastruktur, die Anreize für Investoren und eine politische Gemengelage in den USA, die paradoxerweise der Entwicklung energieeffizienter Techniken Vorschub leistet. Interview: Nils Paul

Tonspur abspielen